Kunst-Hype, Anicka

Kunst-Hype um Anicka Yi: Duft, Schleim & Drohnen – das ist die Zukunft der Kunst

31.01.2026 - 00:47:24

Sie lässt Räume riechen, Algen leben und Drohnen wie Insekten schweben: Warum Anicka Yi gerade zur Must-See-Künstlerin zwischen Science-Fiction, Feminismus und Millionen-Hammer wird.

Alle reden über Kunst, die "man fühlen" soll – aber was ist mit Kunst, die du RIECHST? ????

Anicka Yi sprengt gerade jedes klassische White-Cube-Klischee: Statt nur hübschen Bildern bekommst du bei ihr Bakterien, Gerüche, schleimige Biotech-Skulpturen und surrende Drohnen-Schwärme.

Genial oder komplett drüber? Genau deshalb ist Yi gerade ein Must-See – für dein Insta-Feed UND für dein Investment-Radar.

Das Netz staunt: Anicka Yi auf TikTok & Co.

Wenn du auf polierte Museumsselfies hoffst, wird es bei Yi schnell wild: Nebelwolken im Museum, glitschige Biotech-Objekte, fliegende Maschinenwesen – ihre Installationen sehen aus wie Screenshots aus einem Sci-Fi-Film.

Die Community ist gespalten: Die einen feiern sie als "High-End-Lab-Ästhetik", die anderen sagen: "Sieht aus wie mein vergessener Joghurt im Kühlschrank". Genau dieser Clash macht sie auf Social Media so spannend.

Ihre Arbeiten tauchen immer wieder in Reels und TikToks auf, vor allem seit sie mit ihren schwebenden Bio-Skulpturen und Drohnen-Projekten in großen Häusern wie der Tate Modern und dem Guggenheim unterwegs war. Futuristische Vibes, Körper-Themen, feministische Perspektive – perfekt für alle, die Kunst lieber als Erlebnis statt als Stillleben konsumieren.

Willst du die Kunstwerke in Action sehen? Hier geht's zum Hype:

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Yi ist keine Malerin, sie ist eher eine Sci-Fi-Erzählerin mit Laborzugang. Drei Projekte, die du kennen musst, bevor du mitredest:

  • "In Love With the World" – die schwebenden Biomaschinen
    In der Turbinenhalle der Tate Modern ließ Yi künstliche, jellyartige "Biomaschinen" und Drohnenwesen durch einen nebligen Luftraum schweben. Die Dinger sahen aus wie eine Mischung aus Qualle, Drohne und Alien-Haustier. Dazu hat sie die Luft im Raum chemisch verändert, damit du dich wie eine andere Spezies fühlst. Super Instagrammable, aber gleichzeitig voll konzeptuell: Wie wäre es, wenn Maschinen und Organismen verschmelzen?
  • Guggenheim-Duftwolke – Kunst, die du riechst
    Im Guggenheim Museum in New York hat sie nicht Bilder an die Wände gehängt, sondern eine wandernde Geruchswolke geschaffen. Die Luft roch an verschiedenen Stellen anders, basierend auf Szenarien wie: Wie würde New York riechen, wenn es von anderen Spezies kontrolliert würde? Klingt weird – war aber ein riesiger Kunst-Hype, weil sie mit Biochemie, Geschichte und Politik über unsere Körper und Ängste nachgedacht hat.
  • Algen, Bakterien & Gelatine – Körper trifft Labor
    In vielen Ausstellungen arbeitet Yi mit Algen, Mikroorganismen, Ölen, Gelatine, Bioplastik. Skulpturen, die aussehen, als würden sie gleich wachsen oder zerfallen. Das sorgt regelmäßig für Kommentare wie: "Ist das Kunst oder ein Experiment aus dem Biounterricht?" – genau diese Irritation ist Teil ihres Konzepts. Sie stellt Fragen zu Sauberkeit, Femininität, Migration, Technologie – aber in einer Bildsprache, die direkt ins Auge geht.

Skandale im klassischen Sinn? Keine großen Tabloid-Dramen. Aber ihre Materialien (Bakterien! Gerüche! schleimige Oberflächen!) triggern regelmäßig Ekel, Begeisterung oder Shitstorms à la "Das darf doch nicht im Museum stehen" – und genau das sorgt für Klicks und Diskussionen.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Good to know für alle, die Kunst nicht nur feiern, sondern auch als Asset sehen:

  • Marktstatus: Yi ist klar im Blue-Chip-Umfeld unterwegs. Sie wird von etablierten Galerien wie Gladstone Gallery vertreten, war auf großen Biennalen und in Top-Museen. Das heißt: Ihr Name ist im globalen Kunstsystem fest verankert.
  • Auktionen: Ihre Werke tauchen immer wieder bei internationalen Auktionen auf. Aktuelle Recherchen in den einschlägigen Datenbanken zeigen solide fünf- bis niedrige sechsstellige Ergebnisse – mit Einzelfällen, die Richtung sechsstelliger Rekordpreise gehen, je nach Medium, Größe und Provenienz.
  • Millionen-Hammer? Ein klarer, kommunizierter Millionen-Hammer ist Stand jetzt in den öffentlich zugänglichen Auktionsergebnissen nicht belegt. Die höchsten Preise bewegen sich im oberen Mittelfeld des internationalen Contemporary-Marktes – Tendenz: wachsend, wenn die Museumspräsenz weiterzieht.

Wichtig: Viele ihrer spektakulären Installationen werden eher direkt über Galerien und Institutionen platziert, nicht via normale Abendauktionen. Der wahre Wert ihrer Arbeit liegt aktuell eher im Reputations- und Institutions-Game als nur in Hammerpreisen.

Karriere-Highlights in Kurzform:

  • Geboren in Südkorea, aufgewachsen in den USA, also klar zwischen den Kulturen unterwegs.
  • Internationale Bekanntheit durch radikale Materialwahl: Bakterien, Gerüche, Essenzen, Biotech.
  • Große Museumsshows, u. a. in New York und London – damit endgültig im globalen Kanon angekommen.
  • Vertreten von einflussreichen Galerien wie der Gladstone Gallery – ein Klassensignal für ernstzunehmende Sammler:innen.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Der Haken an aufwendigen Installationen: Sie sind oft site-specific und laufen nur begrenzt. Wenn du suchst, wo du Yi als nächstes live sehen kannst, gilt aktuell:

  • Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die offiziell und öffentlich mit klaren Terminen kommuniziert werden konnten. Viele Projekte sind projektiert oder in Planung, aber ohne fix veröffentlichte Daten.

Heißt für dich: Wenn du wirklich nichts verpassen willst, musst du direkt bei den Quellen hängen:

  • Offizielle Infos zur Künstlerin, Projekten und bisherigen Arbeiten findest du bei der Gladstone Gallery.
  • Noch mehr Ausstellungs- und Projekt-Infos gibt es meist über ihre offizielle Kanäle oder in Kooperation mit großen Institutionen – check bitte regelmäßig {MANUFACTURER_URL}, falls dort Inhalte gepflegt werden.

Tipp: Folge den Häusern, in denen sie schon ausgestellt hat, auf Instagram/TikTok – Museen teasern ihre großen Installationen meist Monate vorher mit Mood-Videos und BTS-Clips an.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Wenn du bei Kunst nur an Leinwand und Rahmen denkst, ist Yi der Hard-Reset. Ihre Arbeiten riechen, schweben, zerfließen – und stellen dich mitten in ein spezielles Ökosystem aus Körper, Technologie und Zukunftsangst.

Für dein Social-Game ist sie Gold wert: Nebel, Drohnen, glitschige Oberflächen, dazu dunkle Räume und Laborlicht – das ist pures Content-Futter. Aber dahinter steckt mehr als nur Ästhetik: Yi fragt, wie wir als Menschen mit anderen Spezies, mit Maschinen und mit unseren eigenen Körperflüssigkeiten umgehen. Klingt hart, ist aber extrem zeitgenössisch.

Für Sammler:innen ist sie spannend, weil sie schon jetzt in großen Institutionen verankert ist – also eher Richtung kontrolliert wachsender Blue-Chip statt kurzfristiger Hype-Flip. Wenn der Museumszug weiterrollt, könnten die sechsstelligen Preise langfristig nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Unterm Strich: Wenn du nur "schön" willst, ist Yi nichts für dich. Wenn du aber Kunst suchst, die wie ein Sci-Fi-Filter auf die Gegenwart wirkt – dann ist Anicka Yi ein absolutes Must-See.

@ ad-hoc-news.de