Kühlschrank-Check, Demenz-Frühanzeichen

Kühlschrank-Check: So entdecken Sie Demenz-Frühanzeichen

28.12.2025 - 14:42:11

Nach den Feiertagen raten Experten zu einem Blick in den Kühlschrank älterer Angehöriger. Denn dort verstecken sich oft subtile Warnzeichen für eine beginnende Demenz.

Während Gedächtnislücken als bekanntes Symptom gelten, weisen Fachleute aktuell auf ein verräterisches Verhalten hin: das Fehlplatzieren von Gegenständen. Besonders der Kühlschrank wird zum unfreiwilligen Versteck.

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Gesundheitsorganisationen wie die Alzheimer-Gesellschaften in Kanada und Großbritannien betonen dieses spezifische Frühwarnzeichen. Finden Angehörige die TV-Fernbedienung neben dem Joghurt, Schlüssel im Gemüsefach oder gar Schuhe im Kühlschrank, ist das mehr als Schusseligkeit.

Dieses Verhalten deutet auf eine Störung der exekutiven Funktionen hin. Das Gehirn verliert die Fähigkeit, Gegenstände und ihre korrekten Aufbewahrungsorte logisch zu verknüpfen. Betroffene legen Dinge oft einfach dort ab, wo sie gerade stehen.

Warum die Küche zum Frühwarnsystem wird

Die Küche ist ein Ort komplexer Abläufe. Daher zeigen sich kognitive Defizite hier oft zuerst. Neben fehlplatzierten Gegenständen gibt es weitere Warnsignale:

  • Horten oder Vergessen: Ein Kühlschrank, der mit abgelaufenen Lebensmitteln überfüllt oder völlig leer ist.
  • Veränderter Geschmack: Ungewöhnliche Lebensmittelkombinationen oder das Nicht-Erkennen verdorbener Speisen.

Der “Kühlschrank-Check” ist somit eine Bestandsaufnahme der Selbstversorgungsfähigkeit. Er bietet ein realistischeres Bild als kurze klinische Tests, bei denen Betroffene sich oft noch “zusammenreißen” können.

Kontrollverlust führt zum Verstecken

Hinter dem Verhalten steckt oft eine psychologische Komponente. Menschen mit beginnender Demenz spüren, wie ihnen die Kontrolle entgleitet. Das Verstecken wichtiger Dinge ist ein unbewusster Versuch, Sicherheit herzustellen.

Wenn die Gegenstände dann nicht mehr auffindbar sind, kann das zu Misstrauen führen. Experten raten dringend davon ab, in solchen Situationen zu streiten oder mit Logik zu korrigieren. Besser ist es, die Gefühle ernst zu nehmen und gemeinsam zu suchen.

Was bedeutet Früherkennung heute?

Die Diskussion um diese häuslichen Signale gewinnt an Bedeutung. Früherkennung gilt als Schlüssel, um die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.

Zwar sind technologische Lösungen wie intelligente Kühlschränke in Entwicklung. Doch der aufmerksame Blick der Angehörige bleibt das sensibelste Instrument – besonders nach intensiven Besuchszeiten wie Weihnachten.

Der nächste Schritt bei einem unguten Gefühl? Experten empfehlen das behutsame Ansprechen der Beobachtungen und den Gang zum Facharzt für eine professionelle Abklärung.

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