dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 27.08.2026 - 17.00 Uhr
Veröffentlicht am: 27.08.2026 um 17:05 Uhr | dpa, AD HOC NEWSROUNDUP 3/CIA-Chef in Moskau: Kreml spricht von 'Schauergeschichten'
MOSKAU/WASHINGTON/RIGA - Nach einem unangekündigten Trip von CIA-Chef John Ratcliffe nach Moskau haben Medien weltweit über den Zweck der Reise und mögliche Gesprächsinhalte spekuliert. In US-Medien hieß es, dass Ratcliffe Russland vor einer Attacke auf einen der Nato-Staaten gewarnt haben soll. Angesprochen auf die Berichte, dementierte der Kreml und wies mit dem Finger auf den Westen. Derweil sehen die an Russland grenzenden baltischen Staaten kaum Risiken für einen solchen Angriff.
USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut gefallen
WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut gefallen. In der vergangenen Woche ging die Zahl um 4.000 auf 203.000 Hilfsanträge zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 208.000 Anträgen gerechnet.
GESAMT-ROUNDUP: Die 'Sparsamen' in der EU kämpfen um Einsparungen
BERLIN - Es geht um viele hundert Milliarden Euro - und eine Einigung gilt als extrem schwierig. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schmiedet mit fünf weiteren europäischen Regierungschefs eine Allianz gegen Pläne für eine massive Aufstockung des langfristigen EU-Haushalts. Die Gruppe um Deutschland, Niederlande, Dänemark, Österreich, Finnland und Schweden sei sich einig, dass der Haushalt im Vergleich zum Kommissionsvorschlag um mehrere hundert Milliarden Euro gekürzt werden müsse, sagte Merz.
'FAZ': Deutschland droht Klimaziel 2026 zu verfehlen
BERLIN - Deutschland droht nach einem Medienbericht sein Klimaziel im laufenden Jahr zu verfehlen. Zu diesem Ergebnis kommt die Denkfabrik Agora Energiewende in vorläufigen Schätzungen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet. Das Bundesumweltministerium wies die Berechnungen als verfrüht zurück.
Neuer Höchstwert bei Erbschaft- und Schenkungssteuer
WIESBADEN - Im vergangenen Jahr haben Finanzverwaltungen in Deutschland so viel Erbschaft- und Schenkungsteuer festgesetzt wie noch nie zuvor. Der festgesetzte Betrag lag bei 21,4 Milliarden Euro und damit 60,8 Prozent höher als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Demnach sei 2025 Vermögen in Höhe von 141,1 Milliarden Euro durch Erbschaften und Schenkungen übertragen worden - 23,1 Prozent mehr als im Vorjahr. "Die im Vorjahresvergleich höheren Veranlagungen beruhen unter anderem auf vermehrten Vermögensübertragungen von Betriebsvermögen in Höhe von 25,6 Milliarden Euro", hieß es. Das entspreche einem Plus von 19 Prozent.
Eurozone: Geldmenge wächst erneut schneller
FRANKFURT - Das Wachstum der Geldmenge im Euroraum hat sich im Juli weiter beschleunigt und den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Die breit gefasste Geldmenge M3 legte im Jahresvergleich um 3,4 Prozent zu, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Im Vormonat war die Geldmenge M3 um 3,3 Prozent gewachsen.
Reallöhne in Deutschland weiter gestiegen
WIESBADEN - Die Löhne in Deutschland steigen weiterhin schneller als die Verbraucherpreise. 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor hatten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im zweiten Quartal 2026 zur Verfügung, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat. Im ersten Quartal waren die Reallöhne um 1,8 Prozent gestiegen. Den letzten Reallohnverlust registrierten die Wiesbadener Statistiker im ersten Vierteljahr 2023.
ROUNDUP: Kauflaune steigt dank stärkerer Einkommenserwartung
NÜRNBERG - Die Kauflaune in Deutschland hat sich wegen einer deutlich gestiegenen Einkommenserwartungen verbessert. Der Indikator für das Konsumklima im September stieg um 2,8 Punkte auf minus 26,6 Punkte, wie aus einer am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichten Studie der Konsumforscher des Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) gemeinsam mit der GfK hervorgeht. Analysten hatten im Schnitt minus 29,5 Punkten erwartet.
Chinas Außenminister sieht Risiken im Verhältnis zu USA
PEKING - Chinas Außenminister Wang Yi hat bei einem Treffen mit dem von US-Präsident Donald Trump berufenen Botschafter David Perdue Probleme im Verhältnis zu den USA deutlich gemacht. Die Verbesserung der Beziehung der beiden Länder habe zwar den Interessen der Völker entsprochen, aber gleichzeitig sehe er noch Risiken und Herausforderungen, sagte Wang am Mittwoch in Peking.
Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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