Kratos, Defense

Kratos Defense: Hypersonic-Sparte verdoppelt sich 2026

06.05.2026 - 03:49:12 | boerse-global.de

Trotz Rekordaufträgen und Umsatzwachstum verliert die Kratos-Aktie deutlich an Wert. Der Rüstungskonzern setzt auf Software, um Margenprobleme zu lösen.

Kratos Defense: Hypersonic-Sparte verdoppelt sich 2026 - Foto: über boerse-global.de
Kratos Defense: Hypersonic-Sparte verdoppelt sich 2026 - Foto: über boerse-global.de

Volle Auftragsbücher, schwache Kurse. Bei Kratos Defense klaffen operative Realität und Börsenstimmung weit auseinander. Die Aktie schloss am Dienstag bei 50,70 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 25 Prozent an Wert. Damit notiert der Titel weit unter dem Januar-Hoch von knapp 113 Euro.

Hyperschall und Raumfahrt treiben das Wachstum

Operativ läuft es rund. Ein neuer Auftrag der U.S. Space Force spült knapp 447 Millionen US-Dollar in die Kassen. Kratos entwickelt dafür Bodensysteme zur Raketenwarnung. Parallel dazu wächst die Hyperschall-Sparte rasant. Der Umsatz soll sich hier 2026 auf rund 400 Millionen Dollar verdoppeln.

Für das Gesamtjahr zeigt sich der Vorstand optimistisch. Nach der Übernahme von Nomad im Februar hob Kratos die Prognose an. Der Umsatz soll im laufenden Jahr auf bis zu 1,67 Milliarden Dollar steigen. Das entspricht einem zweistelligen organischen Wachstum.

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Margendruck bei unbemannten Systemen

Die starken Wachstumsraten haben einen Haken. Höhere Materialkosten belasten die Profitabilität. Das betrifft vor allem unbemannte Systeme mit Festpreisverträgen. Das erste Quartal dürfte daher den saisonalen Tiefpunkt markieren. Die Produktion läuft erst langsam an, nachdem die Regierung späte Budgets freigab.

Für die anstehenden Quartalszahlen rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu 345 Millionen Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis soll bei maximal 30 Millionen Dollar liegen.

Die Lösung für die Margenprobleme liegt in der Software. Kratos will seine virtualisierte Plattform "OpenSpace" stärker beim US-Verteidigungsministerium positionieren. Das Ziel: Lukrative Software-Abonnements sollen die schwachen Hardware-Margen ausgleichen. Ein Erfolg bei diesen Modernisierungsprogrammen sichert die mittelfristige Profitabilität des Rüstungskonzerns.

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