Kratos, Defense

Kratos Defense Aktie: Milliarden-Budget als Rückenwind

12.04.2026 - 04:38:19 | boerse-global.de

Der US-Verteidigungsetat könnte Kratos Defense Aufträge bescheren, doch Lieferkettenprobleme bleiben eine Herausforderung. Analysten sehen deutliches Kurspotenzial.

Kratos Defense Aktie: Milliarden-Budget als Rückenwind - Foto: über boerse-global.de

Der US-Verteidigungshaushalt könnte bald historische Dimensionen erreichen — und Kratos Defense gehört zu den Unternehmen, die davon direkt profitieren würden. Präsident Trump hat für das Haushaltsjahr 2027 Verteidigungsausgaben von 1,5 Billionen Dollar beantragt. Für ein Unternehmen, das auf kostengünstige autonome Systeme und Hyperschallprogramme spezialisiert ist, trifft dieser Vorschlag den Kern des Geschäftsmodells.

Ein turbulentes Wochenende liegt hinter den Märkten

Die vergangene Handelswoche war alles andere als ruhig. Trotz eines Vertrags mit der U.S. Space Force im Wert von bis zu 446,8 Millionen Dollar brach die Aktie am 9. April um fast 8 Prozent ein — ein klassisches „Buy the rumor, sell the news"-Muster. Zum Wochenschluss erholte sich der Kurs um knapp 3 Prozent auf 59,50 Euro. Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 112,75 Euro notiert die Aktie damit noch immer deutlich im Rückstand.

Was Analysten und Zahlen sagen

Jefferies stufte Kratos zuletzt auf „Kaufen" hoch und verwies auf eine Auftragspipeline von 14 Milliarden Dollar. Analystin Sheila Kahyaoglu hält an einem Kursziel von 85 Dollar fest, was vom aktuellen Niveau aus rund 26 Prozent Aufwärtspotenzial bedeutet. Insgesamt vergeben 81 Prozent der Wall-Street-Analysten ein Kaufrating, der Konsens-Zielkurs liegt bei durchschnittlich 119 Dollar.

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Die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025 liefern die Grundlage für diesen Optimismus: Kratos erzielte einen Umsatz von rund 1,35 Milliarden Dollar und schloss das Jahr mit einem Auftragsbestand von 1,57 Milliarden Dollar ab. Für 2026 und 2027 prognostizieren Analysten Gewinnsteigerungen von 40 beziehungsweise 37 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorjahr.

Umsetzung bleibt die entscheidende Hürde

Wachsende Auftragsbücher und politischer Rückenwind allein reichen nicht. Die zentrale Frage lautet, ob Kratos seinen Backlog in tatsächliche Umsatz- und Margensteigerungen übersetzen kann — ohne Verzögerungen bei der Auslieferung. Lieferkettenprobleme durch Rohstoffengpässe belasten die gesamte Verteidigungsbranche und erhöhen die Kostenstruktur des Unternehmens spürbar.

Konkrete Meilensteine stehen in den kommenden Wochen an: Der erste Testflug des unbemannten Kampfflugzeugs Valkyrie in Zusammenarbeit mit Airbus für die deutsche Luftwaffe sowie Fortschritte beim Hyperschall-Testprogramm MACH-TB 2.0 könnten kurzfristig Kursimpulse setzen. Den nächsten harten Zahlentest liefert der Q1-Bericht für 2026, der im Mai erwartet wird — Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 0,11 Dollar.

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