Kratos Defense: 40 Valkyrie-Drohnen pro Jahr bis 2027
03.05.2026 - 04:48:29 | boerse-global.deKratos Defense steht vor der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen für das erste Quartal 2026 – und die Erwartungen sind klar definiert. Der Rüstungskonzern, der sich auf unbemannte Systeme und Weltraumverteidigung spezialisiert hat, muss zeigen, ob er seinen Wachstumskurs aus dem Vorjahr fortsetzen kann.
Was Analysten erwarten
Der Marktkonsens liegt bei einem Gewinn je Aktie von rund 0,13 Dollar. Beim Umsatz peilen Analysten etwa 344 Millionen Dollar an. Das sind keine leichten Vorgaben: Im Vorquartal übertraf Kratos die Erwartungen deutlich mit einem EPS von 0,18 Dollar bei einem Umsatz von 345 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr 2025 wuchs der Umsatz um 19 Prozent – eine Messlatte, an der das Unternehmen nun gemessen wird.
Valkyrie und Firejet: Produktion hochfahren
Der eigentliche Treiber der Investorenfantasie liegt in der Produktionsausweitung. Kratos will die Fertigungsrate des Kampfdrohnen-Typs XQ-58A Valkyrie bis Ende 2027 auf rund 40 Einheiten pro Jahr steigern – bisher waren es acht. Das ist kein gradueller Ausbau, sondern eine Verfünffachung der Kapazität.
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Parallel dazu schloss das Unternehmen die erste Flugserie seiner Mk1-Firejet-Drohne ab, die mit dem J85-Triebwerk ausgestattet ist. Das Ziel: ein Stückpreis unter 500.000 Dollar, was das System für skalierbare Beschaffung attraktiv macht. Wie sich diese Meilensteine auf den Auftragsbestand und die operativen Margen auswirken, dürfte ein zentrales Thema im bevorstehenden Earnings Call sein.
Space Force und ein großer Auftrag
Weniger im Rampenlicht, aber strategisch bedeutsam: Kratos hat einen Auftrag der US Space Force über rund 447 Millionen Dollar für Bodenmanagementsysteme gewonnen. Marktbeobachter sehen diesen Bereich als noch nicht vollständig in der Jahresprognose von 1,6 bis 1,7 Milliarden Dollar Umsatz eingepreist – was Spielraum für positive Überraschungen lässt.
Kurs weit unter Jahreshoch
Die Aktie schloss zuletzt bei 53,40 Euro – gut 21 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau und mehr als 50 Prozent entfernt vom 52-Wochen-Hoch von 112,75 Euro, das im Januar erreicht wurde. Der RSI von über 90 signalisiert dabei eine technisch überkaufte Situation nach dem jüngsten Kursanstieg von fast 5 Prozent am Freitag. Institutionelle Investoren wie die Vanguard Group halten dennoch weiterhin milliardenschwere Positionen.
Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob der Übergang von der Entwicklungs- zur Serienproduktion bereits in den Margen sichtbar wird – oder ob das Unternehmen noch in der kostenintensiven Hochlaufphase steckt.
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