Kraftstoffpreise, Marburg

Kraftstoffpreise in Marburg: Diesel fällt, Benzin steigt

18.02.2026 - 12:40:12

Die Spaltung der Kraftstoffpreise in Marburg spiegelt globale Unsicherheiten wider. Während Benzin teurer wird, sinkt der Dieselpreis leicht. Die Entwicklung wird von geopolitischen Spannungen beeinflusst.

Die Preise an Marburgs Tankstellen gehen auseinander: Während Diesel leicht fällt, klettert Benzin weiter. Hinter der widersprüchlichen Entwicklung stecken globale Machtspiele.

Aktuelle Preise: Eine regionale Momentaufnahme

Nach Auswertungen des ADAC zeigt sich die Spreizung deutlich. Bundesweit stieg der Preis für Super E10 zuletzt um 0,6 Cent auf 1,754 Euro pro Liter. In Marburg spiegelt sich dieser Trend wider.

Eine aktuelle Momentaufnahme vom 17. Februar an einer Tankstelle an der Neuen Kasseler Straße zeigt:
* Diesel: rund 1,679 Euro/Liter
* Super E10: rund 1,749 Euro/Liter
* Super (E5): rund 1,809 Euro/Liter

Der bundesweite Durchschnitt für Diesel sank dagegen um 0,5 Cent auf 1,716 Euro. Die aktuelle Differenz von etwa 4 bis 5 Cent an der Säule liegt damit weit unter dem steuerlichen Unterschied von rund 20 Cent zugunsten von Diesel.

Heizöl: Preise bleiben unter 100-Euro-Marke

Für Hausbesitzer im Landkreis Marburg-Biedenkopf bleibt der Heizölmarkt moderat. Aktuell kostet Heizöl in Marburg (PLZ 35037) im Schnitt 93,84 Euro pro 100 Liter bei einer Abnahme von 3.000 Litern. Die Preise bewegen sich damit leicht über dem Monatsanfang, bleiben aber unter der psychologischen 100-Euro-Schwelle. Die Lieferzeiten sind stabil.

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Globale Ursachen: Trump, Iran und der starke Euro

Die Preisschere hat weltpolitische Gründe. Analysten blicken besorgt auf den Nahen Osten. Die USA unter Präsident Donald Trump haben einen zweiten Flugzeugträger in die Golfregion entsandt. Diese Bewegung schürt Ängste vor einer Blockade der Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls fließt.

Die Unsicherheit treibt den Rohölpreis. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte auf knapp über 69 US-Dollar. Warum explodieren die Tankstellenpreise dann nicht noch stärker? Der Grund ist der starke Euro. Bei einem Kurs von rund 1,19 US-Dollar verbilligt sich der Öleinkauf für europäische Importeure und dämpft die Rohstoffkosten.

Volatile Aussichten und ein Spartipp

Experten erwarten keine schnelle Entspannung. Die geopolitische Lage und die zum Jahreswechsel 2026 erneut angehobene CO₂-Bepreisung sorgen für einen stabilen Preissockel. Sollten sich die Spannungen in der Straße von Hormus verschärfen, könnten Ölpreissprünge direkt an die Zapfsäulen durchschlagen.

Wer in der Region sparen will, sollte abends tanken. Statistiken zeigen: Zwischen 18:00 und 20:00 Uhr kostet der Liter im Schnitt bis zu 13 Cent weniger als in den Morgenstunden. Preisvergleichs-Apps helfen, die günstigste Station im Landkreis zu finden.

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