Krafton Aktie: Schwere Schlappe
18.03.2026 - 00:44:08 | boerse-global.deKrafton muss nach einem Urteil des Delaware Court of Chancery die Führung seines Tochterstudios Unknown Worlds mit sofortiger Wirkung wieder einsetzen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Entlassung von CEO Ted Gill und weiteren Gründern im Jahr 2025 unrechtmäßig war. Im Zentrum des Rechtsstreits steht der Vorwurf, der südkoreanische Gaming-Riese habe durch die Kündigungen massive Bonuszahlungen für das kommende Spiel Subnautica 2 umgehen wollen.
Rückkehr per Gerichtsbeschluss
Das Gerichtsurteil vom 16. März 2026 spricht Ted Gill die „volle operative Autorität“ über die Entwicklung und Veröffentlichung des Hoffnungsträgers Subnautica 2 zu. Dazu gehört auch die sofortige Wiederherstellung des Zugangs zur Vertriebsplattform Steam, die für den geplanten Early-Access-Start essenziell ist. Die Richter erklärten den vorherigen Vorstandsbeschluss zur Absetzung der Studioleitung für unwirksam. Kraftons Argumente, die Führungskräfte hätten ihre Pflichten vernachlässigt oder interne Daten gefährdet, wurden als bloße Vorwände zurückgewiesen.
Der Streit um 250 Millionen Dollar
Ein zentraler Punkt des Verfahrens ist ein Earnout-Bonus in Höhe von 250 Millionen US-Dollar, der an den Erfolg der Subnautica-Fortsetzung gekoppelt ist. Die Kammer kam zu dem Schluss, dass die Kündigungen primär dazu dienten, diese finanziellen Verpflichtungen zu vermeiden. Während des Prozesses wurde zudem eine interne Strategie namens „Project X“ bekannt. Diese sah vor, mithilfe von KI-Tools Wege zu finden, um die vertraglich zugesicherten Bonuszahlungen zu umgehen.
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Konsequenzen für den Release
Als Ausgleich für die Zeit unter Kraftons Fremdverwaltung verlängerte das Gericht den Zeitraum für die Bonus-Ziele um 258 Tage. Die neue Frist für die Bonus-Berechtigung endet nun am 15. September 2026, mit der Option auf eine weitere Verlängerung bis März 2027. Krafton hat bereits angekündigt, das Urteil nicht zu akzeptieren und prüft derzeit weitere rechtliche Schritte. An der Börse sorgte die juristische Niederlage für leichte Verkäufe; die Aktie gab heute um 1,06 Prozent auf 232.500 KRW nach.
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