Kongsberg: 26-Prozent-Minus nach Q1-Zahlen
15.05.2026 - 19:27:33 | boerse-global.deStarke Umsatzzahlen und neue Rüstungsdeals treffen auf politische Hürden in Asien. Bei Kongsberg Gruppen liegen Licht und Schatten derzeit nah beieinander. Während der Konzern seine Partnerschaften in Europa festigt, blockiert die norwegische Regierung wichtige Exporte.
Kooperation für die norwegische Marine
In Bergen unterzeichnete die Konzerntochter Kongsberg Naval Services ein langfristiges Abkommen mit dem Schiffbauer Navantia. Die Partner modernisieren künftig die F-310-Fregatten der norwegischen Marine. Das Ziel: Die Einsatzbereitschaft der Flotte dauerhaft sichern.
Dieser Schritt unterstreicht die Rolle des Unternehmens in der europäischen Verteidigungsstrategie. Parallel dazu treibt die Sparte Kongsberg Maritime die zivile Schifffahrt voran. Ein neuer Simulator bildet künftig Maschinenräume für Schiffe mit Ammoniak-Antrieb ab. Die Klassifikationsgesellschaft DNV erteilte bereits die notwendige Zulassung für dieses Trainingstool.
Diplomatische Hürden in Asien
Indes belasten politische Spannungen das Exportgeschäft. Die norwegische Regierung entzog die Ausfuhrgenehmigung für das Naval Strike Missile System nach Malaysia. Der Vertrag aus dem Jahr 2018 hatte einen Wert von 124 Millionen Euro.
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Malaysia fordert nun Entschädigungen für die bereits geleisteten Zahlungen. Oslo begründet den harten Kurs mit verschärften Richtlinien für sensible Technologien. Für Kongsberg bedeutet dies den Verlust eines wichtigen Auftrags in einer strategisch relevanten Region.
Finanzielle Ziele bis 2029
Die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2026 zeigen ein zweigeteiltes Bild. Der Umsatz kletterte um 27 Prozent auf 8,94 Milliarden Kronen. Der Nettogewinn sank indes auf 1,68 Milliarden Kronen.
Anleger reagieren verunsichert. Die Aktie verlor im vergangenen Monat fast 26 Prozent an Wert. Aktuell notiert das Papier bei 26,73 Euro. Ein herber Rückschlag, nachdem der Kurs im April noch bei über 38 Euro stand.
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Für das Geschäftsjahr 2025 erhielten Aktionäre eine Dividende von 5,70 Kronen je Aktie. Darin war eine Sonderzahlung enthalten. Langfristig plant der Vorstand einen massiven Ausbau. Bis 2029 soll der Jahresumsatz auf 71 Milliarden Kronen steigen. Der Gewinn soll dann bei 10,5 Milliarden Kronen liegen.
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