Kone Aktie: Mega-Fusion perfekt
29.04.2026 - 10:04:56 | boerse-global.deDer finnische Aufzughersteller hat heute gleich zwei Meldungen auf einmal geliefert — und eine davon hat es in sich.
Die größte Übernahme in Finnlands Geschichte
Kone übernimmt den deutschen Wettbewerber TK Elevator für 29,4 Milliarden Euro. Damit entsteht der weltgrößte Aufzugkonzern. Die Transaktion, die gleichzeitig als größte Firmenübernahme in der finnischen Geschichte gilt, wird mit fünf Milliarden Euro in bar sowie der Ausgabe von bis zu 270 Millionen neuer Kone-B-Aktien finanziert. Verkäufer sind die Finanzinvestoren Advent International und Cinven.
Das kombinierte Unternehmen käme pro forma auf einen Jahresumsatz von rund 20,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von mehr als 2,7 Milliarden Euro. Besonders auffällig: Service und Modernisierung würden dann 65 Prozent der Gesamterlöse ausmachen — gestützt durch eine globale Wartungsbasis von 3,2 Millionen Einheiten. Kone erwartet jährliche Kostensynergien von 700 Millionen Euro, die bis Ende des dritten Jahres nach Abschluss erreicht werden sollen.
Der Großteil der Aktionäre steht offenbar hinter dem Vorhaben: Anteilseigner mit 74,3 Prozent der Stimmrechte haben bereits ihre Zustimmung signalisiert. Die außerordentliche Hauptversammlung zur Abstimmung ist für Juni 2026 geplant, der Abschluss der Transaktion frühestens im zweiten Quartal 2027. Kone-Verwaltungsratschef Antti Herlin wird auch nach dem Zusammenschluss mehr als 50 Prozent der Stimmrechte halten.
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Solides Q1 im Hintergrund
Etwas im Schatten des Milliarden-Deals steht das erste Quartal 2026 — dabei kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Der Umsatz stieg auf 2,71 Milliarden Euro, ein Plus von 6,7 Prozent bei vergleichbaren Wechselkursen. Das bereinigte EBIT kletterte auf 293,6 Millionen Euro, die entsprechende Marge verbesserte sich um 30 Basispunkte auf 10,8 Prozent. Bemerkenswert: Der Aftermarket-Anteil am Umsatz stieg auf über 65 Prozent, die Modernisierungssparte wuchs erneut im zweistelligen Bereich.
Der Auftragseingang gab nominal zwar leicht nach — auf 2,33 Milliarden Euro — lag aber bereinigt um Währungseffekte 3,9 Prozent im Plus. Das Orderbuch wuchs auf 9,21 Milliarden Euro.
Beim Ausblick zieht Kone die Untergrenze der Umsatzwachstumsprognose für 2026 von zwei auf drei Prozent an, die Spanne lautet nun drei bis sechs Prozent bei vergleichbaren Wechselkursen. Die Marge-Guidance von 12,3 bis 13,0 Prozent bleibt unverändert. Als Belastungsfaktoren nennt das Unternehmen weiterhin den schwachen chinesischen Neubaumarkt sowie geopolitische Spannungen, insbesondere im Nahen Osten.
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Flankierend zur Fusion hat der Vorstand zudem einen neuen Tranchenzuteilung im Rahmen des Restricted Share Plans 2026 beschlossen — bis zu 300.000 Kone-B-Aktien sollen als Halte- und Bindungsinstrument für Schlüsselpersonen dienen, die für den Transaktionsabschluss relevant sind.
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