Komax, Aktie

Komax Aktie: Neustart ohne CEO

01.04.2026 - 22:24:51 | boerse-global.de

Der Verwaltungsrat der Komax Gruppe übernimmt nach dem überraschenden Rücktritt von CEO Meyer die operative Führung und kündigt einen radikalen Umbau weg vom Automobilsektor an.

Komax Aktie: Neustart ohne CEO - Foto: über boerse-global.de

Überraschender Wechsel an der Spitze der Komax Gruppe: CEO Matijas Meyer räumt nach 19 Jahren im Unternehmen mit sofortiger Wirkung seinen Posten. Der Schweizer Spezialist für Kabelverarbeitung zieht damit die Konsequenzen aus einem verlustreichen Geschäftsjahr und forciert den Umbau weg vom kriselnden Autosektor. Anleger reagieren heute mit deutlichen Zukäufen auf den harten personellen Schnitt.

Strategischer Bruch mit der Autoindustrie

Der Verwaltungsrat setzt auf eine radikale Neuausrichtung. Während Verwaltungsratspräsident Andreas Häberli die operative Leitung interimistisch übernimmt, soll die Abhängigkeit vom Automobilmarkt drastisch sinken. Stand dieser Bereich 2023 noch für fast drei Viertel des Konzernumsatzes, schrumpfte der Anteil zuletzt bereits auf 62 Prozent. Künftig will sich die Gruppe verstärkt auf stabilere Nischen wie die Luft- und Raumfahrt sowie den Bau von Rechenzentren konzentrieren.

Dieser Kurswechsel ist eine Reaktion auf die schwache Ertragslage. Ein Konzernverlust von 7,9 Millionen CHF für das Jahr 2025 und ein massiv eingebrochenes operatives Ergebnis (EBIT) belasten die Bilanz. Als direkte Folge schlägt das Management vor, die Dividende für das vergangene Jahr komplett zu streichen, um die finanzielle Stabilität zu sichern.

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Sparprogramm und Renditeziele

Um die Profitabilität wiederherzustellen, greift die Führung zu drastischen Sparmaßnahmen. Ab dem laufenden Jahr sollen die Kosten jährlich um rund 25 Millionen CHF gesenkt werden. Das erklärte Ziel der Gruppe ist eine Rückkehr zu zweistelligen EBIT-Margen bis zum Jahr 2027.

Trotz der gestrichenen Ausschüttung klettert die Aktie heute um rund 7 Prozent auf 58,00 Euro. Damit setzt sich das Papier ein Stück weit vom 52-Wochen-Tief bei 47,85 Euro ab, das erst im März markiert wurde. Auf Jahressicht bleibt die Bilanz jedoch ernüchternd: Seit Januar verzeichnet der Titel ein Minus von knapp 17 Prozent. Der Markt scheint den personellen Neuanfang dennoch als notwendiges Signal für ein Ende der operativen Durststrecke zu werten.

Termine für Anleger

Spannend wird es bereits am 9. April 2026 auf der ordentlichen Generalversammlung. Dort müssen die Aktionäre nicht nur den Verzicht auf die Dividende absegnen, sondern erhalten voraussichtlich auch weitere Details zum Anforderungsprofil für die künftige Konzernleitung. Ein erster Beleg für den Erfolg der eingeleiteten Kostensenkungen wird am 13. August 2026 erwartet, wenn Komax die Halbjahreszahlen vorlegt.

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