Komax, Aktie

Komax Aktie: Fokus auf Sparprogramm

24.02.2026 - 20:37:40 | boerse-global.de

Der Schweizer Kabelverarbeitungsspezialist Komax setzt auf ein umfangreiches Sparprogramm, um die Profitabilität zu stützen. Die Jahresbilanz im März wird zeigen, ob die Maßnahmen greifen.

Kann das massive Sparprogramm die Trendwende bei Komax einleiten? Während die Automobilindustrie in Europa schwächelt, setzt der Spezialist für Kabelverarbeitung auf strikte Kostendisziplin und neue Technologien. Die Beantwortung dieser Frage rückt mit der Bilanzvorlage im März immer näher.

Kostensenkung soll Profitabilität stützen

Am 10. März 2026 präsentiert Komax die detaillierten Jahresergebnisse für das vergangene Geschäftsjahr. Für Anleger steht dabei vor allem die Umsetzung der Kostenreduzierung im Mittelpunkt. Ab 2026 sollen die eingeleiteten Maßnahmen die Bilanz jährlich um rund 25 Millionen Schweizer Franken entlasten. Trotz der Belastungen durch den Umbau und ungünstiger Währungseffekte rechnet das Unternehmen für 2025 bereits mit einem leicht positiven Betriebsergebnis (EBIT).

Die Kursentwicklung spiegelt die aktuelle Unsicherheit wider. Mit einem Kurs von 75,40 € notiert das Papier zwar seit Jahresbeginn rund 8 % im Plus, liegt aber weiterhin deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 86,61 €. Die annualisierte Volatilität von über 48 % unterstreicht die Nervosität, mit der der Markt auf die Umbaumaßnahmen reagiert. Das 52-Wochen-Hoch von 123,00 € bleibt vorerst in weiter Ferne.

Herausforderungen im Automobilsektor

Das Marktumfeld präsentiert sich zweigeteilt. Während Segmente wie Infrastruktur und Luftfahrt Stabilität bieten, bremst die Investitionszurückhaltung der europäischen Autobauer das Wachstum. Technologisch bleibt das Unternehmen jedoch offensiv. Das Forschungsprojekt „Next2OEM“ mit Audi zielt auf die Vollautomatisierung der Kabelbaumfertigung ab und könnte die Marktposition langfristig festigen.

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Zusätzlich muss sich Komax auf einen Wechsel in der Finanzführung einstellen. CFO Christian Mäder wird das Unternehmen Ende Juni 2026 verlassen. Die Suche nach einer Nachfolge läuft bereits, um die Kontinuität im Management während der laufenden Restrukturierung zu gewährleisten.

Die kommenden Wochen sind für die mittelfristige Richtung der Aktie entscheidend. Am 10. März wird sich zeigen, ob die Prognosen für die Profitabilität bestätigt werden können. Hält die Unterstützung im Bereich des 50-Tage-Durchschnitts von 71,50 €, bietet dies eine Basis für die weitere Entwicklung vor der Generalversammlung am 9. April.

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