Koch-Performances, Millionen-Hype

Koch-Performances & Millionen-Hype: Warum Rirkrit Tiravanija gerade überall ist

18.02.2026 - 19:00:28 | ad-hoc-news.de

Suppenküche statt White Cube: Warum alle über Rirkrit Tiravanija reden – und ob seine Koch-Performances, Social-Art-Installationen und Auktionspreise ihn zum ultimativen Kunst-Must-See machen.

Alle reden über Kunst, die man essen kann – genial oder kompletter Wahnsinn? Wenn irgendwo plötzlich im Museum Curry gekocht wird und Menschen fremde Leute an einen Tisch holen, steckt sehr oft Rirkrit Tiravanija dahinter. Und ja: Genau dieser Typ sorgt seit Jahren für Kunst-Hype zwischen Suppentopf, Social Media und Millionen-Hammer im Auktionssaal.

Statt Bilder an die Wand zu hängen, serviert er dir Nudelsuppe, Karaoke und Gemeinschaftsgefühl – und der Kunstmarkt rastet trotzdem aus. Oder gerade deswegen. Zeit, dass du weißt, was da eigentlich abgeht.

Das Netz staunt: Rirkrit Tiravanija auf TikTok & Co.

Seine Kunst sieht nicht immer nach "Kunstwerk" aus – eher nach WG-Küche, Demo oder improvisierter Bar. Genau das macht sie extrem Instagrammable: Dampfende Töpfe, wild bekritzelte Wände, Menschen, die im Museum kochen, essen, abhängen. Perfekt für Stories, Reels und natürlich TikTok-Edits.

Die Reaktionen im Netz? Zwischen "Das kann doch jeder" und "Mindblowing, wie Kunst plötzlich sozial wird" ist alles dabei. Viele feiern ihn als OG der Social Art, andere fragen sich, ob man für eine Schüssel Curry wirklich Sammlerpreise zahlen muss.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Auf YouTube findest du Dokus und Ausstellungsrundgänge, auf Insta jede Menge Ausstellungs-Pics mit dampfenden Töpfen und handgemalten Slogans. Auf TikTok poppen Clips von Leuten auf, die mitten in seinen Installationen chillen – Kunst als Social Event, nicht als stille Andacht.

Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen

Rirkrit Tiravanija ist seit den 90ern eine Art Gamechanger in der Kunstwelt. Statt fertige Objekte zu liefern, schafft er Situationen, Begegnungen, Gemeinschaft. Drei Projekte solltest du unbedingt auf dem Schirm haben, bevor du beim nächsten Kunst-Smalltalk nur nickst:

  • „untitled (Free)“ – Die legendäre Curry-Küche
    In einer Galerie in New York hat Tiravanija einfach die Ausstellung rausgeräumt, eine Küche aufgebaut und kostenlos Thai-Curry für Besucher:innen gekocht. Keine klassischen Kunstwerke, nur Essen und Leute, die miteinander reden. Das Stück gilt heute als Schlüsselwerk der sogenannten Relational Aesthetics – Kunst, die nicht im Objekt steckt, sondern in dem, was zwischen Menschen passiert. Für viele: Revolution. Für andere: "Das ist doch nur Kochen" – und genau in diesem Clash liegt der Reiz.
  • „Do We Dream Under The Same Sky“ – Community als Kunstwerk
    Eine Installation, die wie eine Mischung aus Camp, Küche, Treffpunkt und Utopie wirkt. Es gibt Orte zum Kochen, Sitzen, Lesen, Diskutieren – alles im Zeichen von Gemeinschaft, globaler Politik und Nachhaltigkeit. Besucher:innen werden Teil des Kunstwerks, indem sie es benutzen. Extrem fotogen, extrem diskutiert.
  • „Fear Eats the Soul“ und andere Slogan-Arbeiten
    Tiravanija arbeitet auch mit großen Wandzeichnungen, Plakaten und Bannern, oft mit poppigen, handgemalten Slogans wie „FEAR EATS THE SOUL“ oder politischen Sprüchen. Diese Arbeiten verbinden Demo-Ästhetik mit Popkultur – und sind wie gemacht für Selfies. Genau da, wo Kunst, Aktivismus und Social Feed verschwimmen.

Sein Style ist meist unkompliziert, roh, direkt: Stahlkonstruktionen, Holz, Küchenutensilien, Poster, Radios, Sofas, Reiskocher. Keine Hochglanz-Luxus-Ästhetik – eher das Gefühl: "Da könnte ich auch gleich mitmachen". Und genau das ist der Punkt.

Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert

Auch wenn seine Kunst oft wie eine offene WG-Küche wirkt: Auf dem Auktionsmarkt ist Rirkrit Tiravanija längst Blue Chip. Institutionen wie MoMA in New York, Tate in London oder das Museum Ludwig sammeln seine Werke – ein massiver Vertrauensboost für Sammler:innen.

Laut öffentlichen Auktionsdaten (z.B. Christie's, Sotheby's, Artnet) haben einzelne Arbeiten von Tiravanija bereits sechsstellige Beträge erzielt. Für größere Installationen oder Leinwände mit seinen ikonischen Slogans wurden auf Auktionen Preise im hohen sechsstelligen Bereich berichtet. Einen offiziell belegbaren "Weltrekord" im Millionenbereich für ein Einzelwerk gibt es derzeit nicht, aber er bewegt sich klar in der Top-Liga etablierter Gegenwartskünstler.

Wichtig: Viele seiner wichtigsten Arbeiten sind Installationen, Performances oder situationsbezogene Projekte, die eher von Museen und Institutionen aufgenommen werden als klassisch verkauft. Das macht seinen Markt etwas spezieller – aber die Nachfrage im Secondary Market zeigt deutlich: Wer Tiravanija sammelt, spielt nicht im Einsteigersegment.

Karrieretechnisch hat er längst alles abgeräumt, was Rang und Namen hat: Ausstellungen auf den großen Biennalen, Shows in Top-Museen, internationale Galerievertretungen. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der 90er-Generation, die Kunst vom Objekt hin zur sozialen Erfahrung verschoben hat. Für viele Theoretiker:innen ist er eine Schlüsselfigur – für den Markt ein sicherer Wert, für Social Media ein Dauer-Trigger.

Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen

Damit du nicht nur durch Feeds scrollst, sondern wirklich eintauchst, lohnt sich der Exhibitions-Check. Gerade bei Tiravanija macht der Live-Besuch den Unterschied, weil du nur vor Ort erlebst, wie sich eine Installation anfühlt, wenn Menschen darin kochen, sprechen, warten, chillen.

Über die offizielle Galerie-Page von Gladstone kannst du aktuelle und vergangene Projekte checken, von großen Museumsausstellungen bis hin zu Galerie-Shows:

Zusätzlich lohnt es sich, den Künstler über offizielle Kanäle und Institutionen zu verfolgen. Dort findest du meist Hinweise auf laufende oder kommende Ausstellungen in Museen und Kunsthallen weltweit:

Je nach Saison tauchen seine Arbeiten regelmäßig in Gruppenausstellungen zu Themen wie Partizipation, Politik in der Kunst oder Gegenwartskultur auf. Museum-Homepages und Galerie-Seiten sind hier deine beste Echtzeit-Quelle. Falls du gerade nichts Konkretes findest: Aktuell keine Ausstellungen bekannt – aber das kann sich bei einem Namen wie seinem sehr schnell wieder ändern.

Fazit: Hype gerechtfertigt?

Also, was bleibt nach all dem Curry, den Bannern und den Auktionspreisen? Rirkrit Tiravanija ist nichts für Leute, die Kunst nur als Deko an der Wand sehen wollen. Seine Werke sind eher wie Live-Social-Media-Spaces: Du gehst rein, erlebst was, triffst Menschen, wirst Teil der Story.

Für dich als Gen-Z-/TikTok-Kid, das sowieso zwischen Online-Community und Real-Life-Vibe lebt, ist das fast schon logisch: Kunst als realer Social Hub. Wenn du auf Selfies mit Bedeutung, politischen Untertönen und einer Prise Street-Spirit stehst, ist Tiravanija ein Must-See.

Investment-technisch ist er klar im Blue-Chip-Segment angekommen: Museumspräsenz, etablierte Galerien, starke Auktionshistorie. Kein schneller Flip-Artist, eher ein Langzeit-Kanon-Star. Ob der Hype gerechtfertigt ist? Wenn du Kunst nicht nur sehen, sondern leben willst: Ja. Und vielleicht sitzt du beim nächsten Museumsbesuch plötzlich mit fremden Leuten an einem Tisch – und merkst erst später, dass das gerade das eigentliche Kunstwerk war.

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