Kobra-Pose: Yoga-Übung stärkt Rücken und Verdauung
13.02.2026 - 04:09:12Die Kobra-Pose, eine fundamentale Yoga-Übung, fördert nachweislich die Verdauung und kräftigt die Wirbelsäule. Aktuelle Studien bestätigen die tiefgreifenden physiologischen Effekte von Bhujangasana, wie die Haltung im Sanskrit heißt.
In einer Zeit des langen Sitzens und hohen Stresses gewinnen ganzheitliche Ansätze wie Yoga an Bedeutung. Die Kobra-Pose ist eine zugängliche Übung, die gezielt den vernachlässigten Rumpfbereich anspricht. Sie ist fester Bestandteil vieler Yoga-Stile, einschließlich des dynamischen Sonnengrußes.
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So wirkt die Kobra auf den Körper
Die Pose ahmt das Anheben einer Schlange nach. Dabei entfaltet sie eine doppelte Wirkung:
- Für die Verdauung: Das Anheben des Brustkorbs dehnt die Bauchdecke sanft. Diese Dehnung massiert die inneren Organe wie Magen und Leber. Studien deuten an, dass dies die Verdauung anregen und bei Beschwerden wie Verstopfung lindern kann.
- Für den Rücken: Die Übung kräftigt die gesamte Rückenmuskulatur. Die sanfte Rückbeuge verbessert die Beweglichkeit der Wirbelsäule, wirkt einem Rundrücken entgegen und entlastet die Bandscheiben. Eine stabile Rumpfmuskulatur beugt so Schmerzen vor.
Schritt für Schritt zur korrekten Ausführung
Die richtige Technik ist entscheidend, um Nutzen zu ziehen und Verletzungen zu vermeiden.
- Ausgangslage: Legen Sie sich auf den Bauch, die Stirn berührt den Boden. Die Beine sind gestreckt.
- Hände platzieren: Setzen Sie die Hände unter die Schultern, die Finger zeigen nach vorn. Die Ellenbogen liegen eng am Körper.
- Anheben: Atmen Sie ein und heben Sie Kopf, Brust und Oberbauch langsam an. Die Kraft soll aus dem Rücken kommen, nicht aus den Armen. Das Schambein bleibt am Boden.
- Halten: Ziehen Sie die Schultern nach hinten und unten, um den Brustkorb zu öffnen. Der Nacken bleibt lang. Halten Sie die Pose für einige Atemzüge.
- Ablassen: Atmen Sie aus und senken Sie den Oberkörper kontrolliert ab.
Typische Fehler vermeiden: Überstrecken Sie nicht den Nacken und ziehen Sie die Schultern nicht zu den Ohren hoch. Anfänger starten mit der „Baby-Kobra“, bei der der Oberkörper nur leicht angehoben wird.
Warum die Kobra auch den Stress reduziert
Die Vorteile gehen über die Mechanik hinaus. Das Öffnen des Brustkorbs vertieft die Atmung und kann beruhigend auf das Nervensystem wirken. Die Pose hilft, den Parasympathikus zu aktivieren – jenen Teil unseres Nervensystems, der für Erholung und Verdauung zuständig ist.
In einer Phase ständiger Anspannung bietet die Kobra einen wichtigen Ausgleich. Die Kombination aus Halten und anschließender Entspannung baut Stress ab und steigert das Wohlbefinden.
Yoga gewinnt in der Medizin an Boden
Die wissenschaftliche Anerkennung von Yoga wächst. Metaanalysen bestätigen die Wirksamkeit bei der Behandlung chronischer Rückenschmerzen. Im Vergleich zu keiner Bewegung zeigen sich deutliche Verbesserungen.
Die Kobra-Pose zeigt exemplarisch, wie eine einzige Übung vielfältig wirken kann: Sie stärkt den Rücken, unterstützt die Verdauung und reguliert das Nervensystem. Experten erwarten, dass solche gezielten Yoga-Übungen künftig noch stärker in Therapiepläne und Präventionsprogramme einfließen werden.
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