Kobra, Büro-Rundrücken

Kobra im Stehen bekämpft den Büro-Rundrücken

07.02.2026 - 07:26:12

Die stehende Kobra-Übung wird von Experten als effektive Gegenbewegung zu stundenlangem Sitzen empfohlen. Sie mobilisiert die Brustwirbelsäule, dehnt verkürzte Muskeln und kann Haltungsschäden vorbeugen.

Die einfache Steh-Übung „Kobra“ wird zur Geheimwaffe gegen den verbreiteten Rundrücken. Physiotherapeuten empfehlen sie als effektive Gegenbewegung zu stundenlangem Sitzen vor Bildschirmen.

Diese Haltungsschäden sind mehr als nur ein kosmetisches Problem. Sie können chronische Schmerzen verursachen und sogar die Lungenfunktion einschränken. Die „Kobra im Stehen“ mobilisiert die Brustwirbelsäule und dehnt die verkürzte vordere Muskelkette.

Warum unser Rücken kollabiert

Der moderne Alltag ist Gift für unsere Haltung. Stunden vor dem Bildschirm verkürzt die Brust- und Schultermuskulatur, während der obere Rücken schwächer wird. „Büroarbeit führt zu dieser problematischen Körperhaltung“, erklärt Physiotherapeutin Anja Schneider.

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Die Folge ist eine übermäßige Krümmung der Brustwirbelsäule, die Hyperkyphose. Sie schränkt nicht nur die Beweglichkeit ein, sondern kann durch den komprimierten Brustkorb auch das Atemvolumen verringern.

So führen Sie die Übung richtig aus

Die Steh-Variante der Yoga-Kobra ist jederzeit im Büroalltag durchführbar. Sie benötigen keine Hilfsmittel und nur wenige Sekunden.

Die korrekte Ausführung in sechs Schritten:
* Stellen Sie sich hüftbreit und aufrecht hin. Die Knie sind leicht gebeugt.
* Verschränken Sie die Hände hinter dem Rücken. Alternativ stützen Sie diese an den Hüften ab.
* Ziehen Sie die Schulterblätter aktiv nach hinten und unten. Das öffnet den Brustkorb.
* Atmen Sie ein und heben Sie das Brustbein nach vorne oben. Der Blick geht leicht schräg nach oben.
* Halten Sie die Position für 15-30 Sekunden. Atmen Sie dabei ruhig weiter.
* Lösen Sie die Haltung langsam auf. Wiederholen Sie die Übung drei- bis fünfmal.

Wichtig: Die Bewegung sollte aus der Brustwirbelsäule kommen, nicht aus dem unteren Rücken.

Mehr als nur eine Dehnung

Die „Kobra“ ist eine biomechanisch kluge Gegenbewegung. Sie dehnt die verkürzten Brust- und Schultermuskeln und kräftigt gleichzeitig die Muskulatur zwischen den Schulterblättern.

Diese Muskeln sind entscheidend, um die Schultern in ihrer natürlichen Position zu halten. Experten betonen: Solche „herzöffnenden“ Übungen können nicht nur die Haltung verbessern, sondern auch die Atmung vertiefen.

Die Mikropause für den Alltag

Prävention ist der Schlüssel. Sportmediziner Dr. Markus Klingenberg sieht in der Alltagsbewegung das Fundament für einen gesunden Rücken. Die „Kobra im Stehen“ eignet sich ideal als regelmäßige Mini-Pause.

Mehrmals täglich durchgeführt, wirkt sie den Langzeitschäden des Sitzens entgegen. Kombiniert mit weiteren Dehn- und Kräftigungsübungen entsteht so ein wirksames Programm für eine bessere Haltung.

Haltung wird zum Gesundheits-Thema

Das Bewusstsein für die Folgen des sitzenden Lebensstils wächst. Einfache Übungen wie die „Kobra“ stehen für einen Trend: Sie befähigen jeden Einzelnen, aktiv etwas für seine Rückengesundheit zu tun.

Da flexible Arbeitsmodelle mit hohem Bildschirmanteil bleiben werden, gewinnen solche präventiven Strategien weiter an Bedeutung. Sie dürften ein fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge der kommenden Jahre werden.

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