KnowBe4, Phish

KnowBe4 bringt Phish Alert Button für Microsoft Teams

24.03.2026 - 10:30:19 | boerse-global.de

KnowBe4 erweitert sein Sicherheits-Ökosystem und bringt den bewährten Phish Alert Button in Microsoft Teams. Die Integration soll die Reaktion auf Phishing-Angriffe in Echtzeit-Chats beschleunigen.

KnowBe4 bringt Phish Alert Button für Microsoft Teams - Foto: über boerse-global.de
KnowBe4 bringt Phish Alert Button für Microsoft Teams - Foto: über boerse-global.de

KnowBe4 erweitert sein Sicherheits-Ökosystem und integriert seinen bewährten Phish Alert Button direkt in Microsoft Teams. Der Launch auf der RSA Conference 2026 antwortet auf eine gefährliche Verlagerung von Phishing-Angriffen in Echtzeit-Chats.

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Vom E-Mail-Postfach in den Team-Chat

Der Kern der Neuheit ist simpel, aber wirkungsvoll: Der bekannte Phish Alert Button (PAB), bisher nur in E-Mail-Clients wie Outlook verfügbar, ist jetzt auch in der Microsoft Teams-Oberfläche integriert. Mitarbeiter können damit verdächtige Nachrichten, Dateianhänge oder Meeting-Einladungen mit einem Klick direkt an das Security Operations Center (SOC) melden. Die Nachricht wird umgehend aus der eigenen Ansicht entfernt.

Das Ziel ist klar: Die Belegschaft soll zu einem aktiven Netzwerk von Sicherheitssensoren werden. „Durch die Vereinfachung des Meldevorgangs reduzieren wir die Hürden“, so ein Unternehmenssprecher. Gemeldete Vorfälle landen automatisch in der PhishER Plus-Plattform zur Analyse.

Angriffe verlagern sich in Collaboration-Tools

Der Launch kommt zur rechten Zeit. KnowBe4 Threat Labs verzeichnet einen starken Anstieg gezielter Phishing-Kampagnen in Microsoft Teams. Kürzlich nutzten Angreifer etwa gehackte WordPress-Seiten, um über gefälschte Teams-Sprachnachrichten-Benachrichtigungen an Login-Daten zu gelangen.

Warum sind diese Angriffe so tückisch? Sie umgehen traditionelle E-Mail-Gateways, da die erste Interaktion über die vertrauenswürge Teams-Infrastruktur oder die „Chat mit jedem“-Funktion läuft. Cyberkriminelle geben sich im Chat als IT-Support oder Personalabteilung aus und erzeugen so eine Dringlichkeit, die oft wirksamer ist als eine unerwünschte E-Mail.

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Einheitliche Sicherheit für alle Kanäle

Ein großer Vorteil der Integration ist die vereinheitlichte Sicherheitslage. Bisher wurden Bedrohungen aus E-Mails und Chats über unterschiedliche, oft umständliche Wege gemeldet – manuell per Screenshot oder Helpdesk-Ticket. Das verzögerte die Reaktion.

Jetzt können Sicherheitsteams gemeldete Bedrohungen aus E-Mails und Teams über eine einzige Oberfläche verwalten. Bei einer Meldung aus Teams erhält das Incident-Response-Team eine standardisierte Warnung mit Absender, Nachrichteninhalt und allen URLs. Dieser straffere Workflow soll die Reaktionszeiten (MTTD/MTTR) bei plattformübergreifenden Angriffen deutlich verkürzen.

Branchenreaktion und Ausblick

Die Vorstellung des Tools auf der RSA Conference 2026 wird als notwendige Evolution gewertet. Da der digitale Arbeitsplatz immer mehr um Hubs wie Teams kreist und nicht mehr nur um den E-Mail-Client, müssen Sicherheitslösungen folgen. Marktbeobachter erwarten, dass andere Anbieter für Security Awareness Training nun ihre Roadmaps für Collaboration-Sicherheit beschleunigen werden.

Die allgemeine Verfügbarkeit ist für Ende März 2026 geplant. Experten sehen dies als ersten Schritt in einer größeren Entwicklung. Mit der tieferen Integration von KI-Assistenten wie Copilot in Teams wächst auch das Potenzial für ausgeklügelte, KI-generierte Social-Engineering-Angriffe. Zukünftige Updates des PAB könnten erweiterte automatische Analysen und Echtzeit-Feedback für Nutzer bringen.

Der Erfolg wird sich künftig weniger daran messen, ob Mitarbeiter auf Links klicken, sondern daran, wie schnell und präzise eine Belegschaft Bedrohungen in allen digitalen Kommunikationskanälen identifizieren und neutralisieren kann. Der Launch markiert einen Meilenstein auf diesem Weg.

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