KISS 2026: Kommt nach dem Abschied doch noch mehr?
10.02.2026 - 20:30:16Kaum eine Rockband verabschiedet sich so laut, bunt und widersprüchlich wie KISS. Offiziell ist die große "End Of The Road"-Tour vorbei, die Band hat im Madison Square Garden ihren letzten Gig gespielt – und doch explodiert das Netz voller Spekulationen: Kommen KISS 2026 als Avatar-Show nach Europa? Gibt es Sonderkonzerte in Deutschland? Und wie echt ist ein Abschied, wenn die Marke KISS digital weiterlebt?
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Für deutsche Fans zwischen Nostalgie, FOMO und Hoffnung ist das gerade eine emotionale Achterbahn. Auf der einen Seite: Jahrzehnte voller Schminke, Pyro und Stadionhymnen. Auf der anderen: Avatare, Hologramme, Franchise-Deals und ein Paul Stanley, der von einem "neuen Kapitel" spricht. Zeit für einen klaren Blick darauf, was rund um KISS wirklich passiert – und was nur Wunschdenken ist.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Der offizielle Stand: KISS haben ihre große Abschiedstour Ende 2023 in New York beendet. Im Anschluss daran wurde live und weltweit gestreamt enthüllt, dass die Band künftig als digitale Version weiter existieren soll. Dahinter steckt ein aufwendiges Avatar-Projekt, an dem unter anderem Kreativteams beteiligt sind, die schon an großen Pop- und Metal-Produktionen mitgewirkt haben. Die Idee: KISS als unsterbliches Live-Erlebnis, selbst wenn Gene Simmons und Paul Stanley irgendwann nicht mehr selbst auf der Bühne stehen.
In mehreren Interviews betonen Simmons und Stanley seitdem, dass KISS als Marke nicht aufhören soll. Für deutsche Fans heißt das: Die Chance, dass es 2026 eine Form von offizieller KISS-Show in Europa gibt – ob Avatar, Special Event oder exklusives Indoor-Spektakel – ist alles andere als klein. In Brancheninterviews wird zwar vorsichtig formuliert, aber immer wieder fällt der Hinweis, dass sich das Konzept besonders für internationale Tourneen eignet: Ein digitales Set kann theoretisch in mehrere Städte gleichzeitig gebracht werden, reale Bandmitglieder müssen nicht mehr in jedem Land körperlich am Start sein.
Deutschland ist für KISS seit Jahrzehnten ein Kernmarkt. Die Band hat hier große Hallen und Open-Airs mehrfach ausverkauft, von Berlin über Hamburg bis München. Außerdem funktionieren ihre Klassiker im deutschen Radio und auf Rock-Playlists stabil gut. Genau deshalb rechnen viele Szenekenner damit, dass mögliche Avatar- oder Jubiläumsshows nicht an Deutschland vorbeigehen. Selbst wenn auf der offiziellen Tourseite aktuell keine Deutschland-Daten gelistet sind, tauchen immer wieder Spekulationen über Verhandlungen mit großen Arenen in Fanforen auf.
Dazu kommt das Timing: 2026 jährt sich das selbstbetitelte Debütalbum von KISS zum 53. Mal, "Destroyer" zum 50+X-Jahr, und die Band hat gelernt, jeden runden oder halb-runden Geburtstag zu inszenieren – sei es mit Re-Releases, Special Editions, Box-Sets oder einmaligen Fan-Events. Insider verweisen darauf, dass solche Anlässe oft mit besonderen Shows verknüpft werden, etwa einmalige "Album in voller Länge"-Konzerte oder kuratierte Fan-Abende mit Original-Mitgliedern, Q&As und Mini-Akustiksets.
Für deutsche Fans sind zwei Ebenen wichtig: Erstens, ob es physische Auftritte mit den noch aktiven Mitgliedern geben wird. Zweitens, ob die angekündigte Avatar-Show technisch und emotional so stark ist, dass sie sich wie ein echtes KISS-Konzert anfühlt. Die Band selbst verkauft das Konzept als "KISS 2.0" – größer, lauter, visuell nochmal heftiger als bisher. Kritische Stimmen fragen aber, ob eine 3D-Projektion wirklich den Schweiß, den Lärm und die chaotische Energie einer echten Arena-Show ersetzen kann.
Unterm Strich entsteht für deutsche Fans 2026 ein Spannungsfeld: Der Mythos KISS ist offiziell unsterblich, aber die Form, wie du die Band live erlebst, steht vor einem riesigen Wandel. Dass hinter den Kulissen mit Veranstaltern, Tech-Firmen und Streaming-Plattformen verhandelt wird, gilt in der Branche als offenes Geheimnis – nur die finalen Ankündigungen fehlen noch.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer KISS in den letzten Jahren auf der "End Of The Road"-Tour gesehen hat, weiß: Die Band hat bei der Songauswahl extrem auf Fanservice gesetzt. Egal ob USA, Südamerika oder Europa – der Kern der Setlist war voller Klassiker, in denen praktisch jede Rock-Playlist der letzten Jahrzehnte steckt. Auch wenn 2026 vielleicht keine klassische Tour mehr läuft, sind diese Songs das Fundament jeder zukünftigen KISS-Show, egal ob mit echter Band oder als Avatar-Inszenierung.
Typische Opener der Abschiedsgigs waren Bomben wie "Detroit Rock City" und "Shout It Out Loud". Genau diese Tracks funktionieren perfekt als Einstieg für eine Avatar-Show: harte Gitarren, Mitsing-Refrains, große Choreos und Visuals, die das Stadion sofort auf Betriebstemperatur bringen. Ergänzt wurde das von Hymnen wie "Deuce", "Heaven's On Fire", "War Machine" oder "I Love It Loud", die sich live seit Jahrzehnten bewährt haben.
Die unantastbaren Pflichtnummern bleiben: "I Was Made For Lovin' You" mit seinem Disco-Rock-Groove als globaler Hit, "Rock And Roll All Nite" als finaler Abriss, dazu "Love Gun", "Cold Gin", "Black Diamond" und "Lick It Up". Gerade in Deutschland haben diese Songs eine besondere Tradition: Sie laufen auf Rock-Partys, in Fußballstadien, auf Dorffesten und in Metal-Clubs gleichermaßen. Es wäre extrem unwahrscheinlich, dass eine künftige Show diese Stücke nicht integriert.
Was die Atmosphäre angeht, sind KISS immer eine Mischung aus Comic, Theater und Hardrock. Großes Bühnenbild, Flammenwerfer, Konfettikanonen, Seilfahrten über das Publikum – all das gehörte zur Standardausrüstung der letzten Tour. Im Avatar-Konzept könnte diese Optik sogar noch überdreht werden: virtuelle Explosionen, riesige Monster, fliegende Raumschiffe, alles synchron zu "God Of Thunder" oder "Psycho Circus". Wenn man sich frühere 3D-Animationen der Band anschaut, ist klar: KISS denken visuell nie klein.
Spannend wird die Frage, wie tief die Setlist in die Diskografie greifen wird. Hardcore-Fans wünschen sich seit Jahren mehr Raritäten: "Strange Ways", "Creatures Of The Night", "Unholy", "King Of The Night Time World" oder "Plaster Caster" tauchten live immer wieder phasenweise auf, verschwanden aber zugunsten der Hits. In Foren liest man oft die Forderung, dass eine Avatar-Show mehrere rotierende Setlisten haben sollte – ein Abend mehr 70s, ein Abend mehr 80s/90s. Technisch wäre das kein Problem, die Frage ist nur, ob man für das Massenpublikum auf das Risiko eingeht.
Auch akustische oder halb-akustische Momente spielen in den Spekulationen eine Rolle. KISS hatten in der Vergangenheit immer wieder kurze ruhige Phasen im Set, zum Beispiel mit "Beth" oder einem reduzierten Mittelteil von "Forever". In einem Arena-Setting mit Avataren könnte man diese Songs mit besonders emotionalen Visuals kombinieren: Archivaufnahmen, Fan-Fotos, historische Ausschnitte von alten Tourneen in Deutschland. Das wäre ein direkter Draht zwischen alter und neuer Generation.
Sollte es doch noch einmal echte Konzerte mit Teilen der Band geben – etwa in Form von "Special Nights" oder Jubiläumsshows – ist relativ klar, was dich erwartet: eine Best-of-Setlist, keine Experimente. Der Fokus wird auf maximaler Wirkung liegen, nicht auf B-Seiten. Für viele Fans, die KISS vielleicht nie live gesehen haben, wäre das aber genau richtig: alle großen Songs, massive Pyro, laute Chöre – eine Rockshow, die du körperlich spürst und im besten Sinne kitschig ist.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Wer sich auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen umsieht, merkt schnell: Der KISS-Fandom ist sich in einem Punkt einig – so richtig glaubt niemand an ein endgültiges Ende. Unter fast jedem Clip vom letzten Madison-Square-Garden-Konzert liest man Kommentare wie: "Die machen eh noch eine Europa-Runde" oder "Wartet, bis das Avatar-Ding steht, dann kommen sie nach Deutschland".
Eine der heißesten Theorien: 2026 könnte eine erste Testphase für die Avatar-Show in ausgewählten europäischen Metropolen werden, darunter mindestens eine deutsche Stadt. Genannt werden immer wieder Berlin, Hamburg oder Köln – vor allem, weil die Arenen dort technisch auf dem neuesten Stand sind und schon große Multimedia-Shows gestemmt haben. Auf Reddit-Threads wird diskutiert, ob KISS eher auf Festivals (Rock am Ring, Wacken, Nova Rock) oder in reinen Indoor-Arenen stattfinden sollten. Die Mehrheit tippt auf Hallen, weil das Licht und die Projektionen dort kontrollierbarer sind.
Auf TikTok kursieren währenddessen Clips, in denen Fans ihre eigenen Fantasy-Poster für eine "KISS Avatar World Tour" entwerfen. Viele davon binden deutsche Daten ein, etwa "Berlin 2026" oder "Munich 2026". Klar, das ist Fan-Art und keine offizielle Info, aber es zeigt, wie stark die Erwartungshaltung ist. Besonders jüngere Fans, die KISS nur von YouTube, Vinyl der Eltern oder Merch kennen, sehen in den Avataren eine echte Chance, die Band wenigstens in einer High-End-Version mitzuerleben.
Kontrovers diskutiert werden auch mögliche Ticketpreise. Schon die letzte Abschiedstour war nicht billig, und technisch aufwendige Shows mit Hologrammen, AR-Elementen und riesigen LED-Setups treiben die Kosten weiter hoch. In Kommentaren liest man Sätze wie: "Mehr als 150 Euro für einen Avatar seh ich nicht ein" oder "Wenn es sich anfühlt wie ein Kino-Event, sollte es auch eher Kino-Preise haben". Andere halten dagegen und argumentieren, dass KISS immer ein Premium-Produkt waren und dass man für so ein Spektakel eben tiefer in die Tasche greifen muss.
Ein weiterer Dauerbrenner unter den Theorien: Kommt es 2026 zu einer einmaligen Reunion mit Ace Frehley oder Peter Criss? Realistisch betrachtet ist das eher unwahrscheinlich, die Fronten waren zuletzt wieder angespannt. Trotzdem halten sich Wünsche nach einem kurzen gemeinsamen Auftritt, etwa als Einspieler innerhalb der Avatar-Show oder in Form einer aufgezeichneten Session, hartnäckig. Einige Fans hoffen auf ein Special, in dem die Originalbesetzung ein oder zwei Songs neu einspielt, die dann fest in der Show verankert werden.
Auf der Vibe-Seite spürt man im Netz außerdem eine interessante Spaltung: Ältere Fans trauern der klassischen Rockshow nach und posten Videos von brennenden Gitarren, Blutspuck-Acts und verschwitzten Hallen. Jüngere Fans kommentieren diese Clips mit Herzchen und "Ich wär so gern dabei gewesen", gleichzeitig aber auch mit Neugier auf das digitale Konzept. Für viele unter 25 ist es normal, dass Pop- und Rock-Acts in Games, VR-Erlebnissen und Streams überleben. Für sie ist eine Avatar-Band nicht automatisch schlechter, sondern nur anders.
Dazu kommt ein Nostalgie-Trend: TikTok-Sounds mit "I Was Made For Lovin' You" oder "Rock And Roll All Nite" werden für Party-Recaps, Festival-Vlogs und Vintage-Clips genutzt. Dadurch entdecken Leute KISS völlig abseits vom klassischen Rock-Radio. Einige Creator in Deutschland verbinden KISS-Songs mit Fashion- oder Make-up-Content: Glitter, Plateauschuhe, 70s-Ästhetik, schwarzer Eyeliner – alles perfekt für kurze Clips, die schnell viral gehen. Genau diese Ästhetik könnte die künftige Show stark bedienen.
Alle Daten auf einen Blick
Offizielle, konkrete Deutschland-Daten für 2026 sind Stand jetzt noch nicht veröffentlicht. Trotzdem lassen sich einige Eckpunkte, potenzielle Zeitfenster und historische Orientierungspunkte für dich bündeln.
| Jahr / Zeitraum | Event / Release | Ort / Region | Relevanz für 2026 |
|---|---|---|---|
| 2023 (Dezember) | Letztes offizielles KISS-Konzert der Abschiedstour | Madison Square Garden, New York | Startpunkt für Avatar-Ära, Ende klassischer Tourneen |
| 2024–2025 | Entwicklung des KISS-Avatar-Projekts | USA / international | Technischer Aufbau, Vertragsverhandlungen mit Arenen & Promotern |
| 2026 (prognostiziert) | Mögliche erste Test-Shows / Avatar-Live-Ereignisse | Großstädte mit Hightech-Arenen (u.a. Europa) | Deutschland gilt als heißer Kandidat für Launch oder frühe Termine |
| Frühjahr–Herbst 2026 (Spekulation) | Mögliche Europa-Phase der Avatar-Shows | Berlin, Hamburg, Köln, München (Fan-Spekulation) | Hohes Nachfragepotenzial, starke Fanbasis |
| 1974 | Album "KISS" (Debüt) | USA | Langzeitklassiker; Jubiläen liefern Stoff für Special-Shows & Reissues |
| 1976 | Album "Destroyer" | USA | Enthält Live-Favoriten wie "Detroit Rock City" und "Shout It Out Loud" |
| 1979 | Album "Dynasty" | USA | "I Was Made For Lovin' You" als globaler Hit, TikTok-kompatibel |
| 1992 | Album "Revenge" | USA | Fanliebling, liefert härteres Material für Setlist-Varianten |
| 2023 | Letzte Deutschland-Shows der Abschiedstour | Mehrere deutsche Arenen | Messlatte für künftige Avatar- oder Special-Shows |
| 2026+ | Mögliche Re-Releases & Jubiläumsboxen | International / Deutschland | Sammelobjekte, oft begleitet von Promo-Events & Signierstunden |
Häufige Fragen zu KISS
Zum Schluss klären wir die wichtigsten Fragen, die sich deutsche Fans rund um KISS im Jahr 2026 stellen – kompakt, aber mit genug Detail, damit du bei jeder Diskussion mithalten kannst.
1. Sind KISS jetzt wirklich aufgelöst?
Formal betrachtet: Die klassische Tourband KISS, also Gene Simmons, Paul Stanley plus die letzten Live-Mitglieder, hat ihre Abschiedstour beendet. Es gibt von offizieller Seite klare Aussagen, dass keine weiteren regulären Welttourneen mehr geplant sind. Das heißt: Du wirst KISS in der Form, wie sie in den letzten Jahrzehnten die Arenen abgerissen haben, voraussichtlich nicht mehr sehen.
Aber: Die Marke KISS lebt bewusst weiter. Das Avatar-Projekt wurde nicht zufällig direkt im Anschluss an den letzten Gig präsentiert. Die Bandposition ist: KISS als Idee, als Show und als Multimediaprojekt sollen Generationen überdauern. Dazu kommen Merch, Re-Releases, Kompilationen und möglicherweise ausgewählte Einzelauftritte, etwa bei Awardshows, TV-Events oder Special Nights. Ein endgültiges "Ende" ist es also eher für die klassische Live-Ära, nicht für KISS insgesamt.
2. Kommen KISS 2026 nach Deutschland?
Zum Stand jetzt: Es gibt keine offiziell bestätigten Tourdaten auf deutscher Erde für 2026. Auf der offiziellen Seite werden künftige Projekte nach und nach veröffentlicht, viele Deals entstehen hinter den Kulissen in zähen Verhandlungen. Branchenkenner halten Deutschland aber für sehr wahrscheinlich, sobald das Avatar-Konzept stabil läuft oder wenn Sonderkonzerte geplant werden.
Deutschland ist seit Jahrzehnten ein starker Markt: gute Ticketverkäufe, starke Medienpräsenz, aktive Fanclubs. Genau deshalb sehen viele Experten Berlin, Hamburg, Köln oder München als logische Stopps einer ersten Europa-Welle. Wer nichts verpassen will, sollte regelmäßig den offiziellen Tourbereich checken, Newsletter abonnieren und sich in Fan-Communities einklinken – dort tauchen Gerüchte oft früher auf.
3. Wie könnte eine KISS-Avatar-Show konkret aussehen?
Stell dir eine Mischung aus großem Rockkonzert, Kino und Game-Cutscene vor. Statt der echten Musiker stehen digitale Versionen auf einer Bühne, die mit Leinwänden, Projektionen und Lichteffekten verschmilzt. Die Songs laufen mit Originalvocals oder neu produzierten Varianten, dazu kommen Visuals, die im klassischen KISS-Setting unmöglich wären: gigantische Dämonen, Comic-Welten, Stadionszenen, historische Rückblicke, alles synchron zu Tracks wie "God Of Thunder", "Psycho Circus" oder "Rock And Roll All Nite".
Ob die Show interaktive Elemente haben wird – etwa AR-Anteile über eine App oder personalisierte Perspektiven über VR-Brillen – ist noch nicht bekannt, liegt aber auf der Hand. Firmen, die an solchen Projekten beteiligt sind, denken in multimedialen Erlebnissen, nicht nur in Leinwänden. Wichtig ist: Es wird eher ein kuratiertes Spektakel als ein klassisches improvisiertes Rockkonzert sein. Weniger spontaner Stage-Banter, dafür mehr durchinszenierte Wow-Momente.
4. Welche Songs sind in Zukunft unverzichtbar?
Egal ob klassisch oder digital: Ohne "Detroit Rock City", "I Was Made For Lovin' You" und "Rock And Roll All Nite" wird keine ernstzunehmende KISS-Show stattfinden. Diese drei Tracks sind so etwas wie das Grundgerüst. Dazu kommen sehr wahrscheinlich "Shout It Out Loud", "Love Gun", "Deuce", "Black Diamond" und "Lick It Up". Sie stehen für die verschiedenen Phasen der Bandgeschichte: frühe 70s, Stadion-Ära, 80s-Glam und härtere 90s.
Raritäten und tiefere Cuts könnten als Bonus in längeren Shows oder speziellen Fan-Events auftauchen. Denkbar wäre zum Beispiel ein "Destroyer Night" mit Fokus auf dem gleichnamigen Album oder ein "Heavy KISS"-Block mit Songs wie "Creatures Of The Night" und "Unholy". Ob diese Wünsche umgesetzt werden, hängt davon ab, wie sehr man Core-Fans bedienen möchte und wie flexibel das technische System der Show gebaut wird.
5. Lohnt es sich, wenn ich KISS noch nie live gesehen habe?
Wenn du ein Herz für großen, theatralischen Hardrock mit Mitsingrefrains und 70s/80s-Ästhetik hast, ist KISS immer noch eine Erfahrung, die du mindestens einmal gemacht haben solltest – auch wenn es nicht mehr die Original-Form ist. Der emotionale Kern ist derselbe: laute Songs, große Chöre, übertriebene Inszenierung, eine Fan-Community, die das Ganze als Party versteht und nicht als steifes Rockmuseum.
Natürlich ersetzen Avatare nicht das Gefühl, wenn Gene Simmons wirklich über dir schwebt, Feuer spuckt und dich anbrüllt. Aber als Gesamtpaket – Sound, Licht, Storytelling – kann eine gut gemachte digitale Show trotzdem Gänsehaut auslösen. Wenn du auf riesige LED-Wände, Animationen und ein bisschen futuristischen Vibe stehst, könnte das genau dein Ding sein. Und falls es doch noch einzelne reale Shows gibt, dürfte sich das Ganze wie eine Zeitreise in die 70er/80er anfühlen, nur mit moderner Technik.
6. Wie sieht es mit Merch, Vinyl & Sammlerstücken aus?
KISS ohne Merch wäre nicht KISS. Du kannst sicher davon ausgehen, dass rund um jede größere Ankündigung – Avatar-Show, Jubiläum, Special-Event – neue Shirts, Hoodies, Poster und Sammlerartikel auf den Markt kommen. Besonders gefragt sind seit ein paar Jahren limitierte Vinyl-Editionen älterer Alben, farbige Pressungen, Picture Discs und große Box-Sets mit Demos, Live-Mitschnitten und Büchern.
Für deutsche Fans ist spannend, was an exklusiven Europa- oder Germany-Editionen kommt. In der Vergangenheit gab es immer wieder spezielle Versionen für bestimmte Märkte, etwa mit anderem Cover oder Bonus-Tracks. Sammler sollten daher eng verfolgen, was die Band und die einschlägigen Shops ankündigen. Tipp: Wenn eine große Show nach Deutschland kommt, sind Event-spezifische Shirts und Poster später oft stark nachgefragt.
7. Wie bleibt man am besten auf dem Laufenden?
Das Wichtigste ist die Kombination aus offiziellen Quellen und Fanpower. Die Bandseite und die Social-Media-Accounts von KISS liefern die bestätigten Infos: neue Projekte, Release-Daten, Ticketlinks, Teaser zur Avatar-Show. Fanforen, Subreddits und deutsche Facebook-/Discord-Gruppen sind dagegen perfekt, um Gerüchte früh zu erschnuppern, Setlists zu vergleichen, Erfahrungsberichte zu lesen oder Sammelaktionen zu koordinieren.
Gerade wenn du Tickets willst, sobald eine Deutschland-Show bestätigt wird, ist Schnelligkeit alles. Viele Pre-Sales laufen über Newsletter-Codes, Promoteraktionen oder Fanclubs. Trag dich ein, speichere die wichtigsten Links und halte deine Accounts bei großen Ticketportalen bereit. Denn wenn KISS – egal in welcher Form – 2026 tatsächlich in Deutschland landen, wird der Run auf die besten Plätze heftig.
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