Wearables, Neuromedizin

KI und Wearables revolutionieren die Neuromedizin

22.02.2026 - 18:41:12 | boerse-global.de

Führende Neurologen präsentieren bahnbrechende Ansätze mit Antikörpern, adaptiven Hirnschrittmachern und KI-gestützter Diagnostik für die Behandlung neurologischer Erkrankungen.

Führende Neurologen stellen heute bahnbrechende Therapien vor. Auf einer Online-Pressekonferenz geben Experten Einblicke in die Zukunft der Hirnbehandlung. KI, intelligente Implantate und Wearables verändern die Therapie von Alzheimer, Parkinson und Epilepsie grundlegend. Mehr als 40 Prozent der Menschen weltweit sind von einer neurologischen Erkrankung betroffen.

Antikörper und KI: Neue Waffen gegen Alzheimer

Ein zentraler Hoffnungsträger sind neue Antikörper-Medikamente gegen Alzheimer. Sie zielen direkt auf die krankhaften Eiweißablagerungen im Gehirn und können den Verlauf im Frühstadium verlangsamen. „Das ist ein erster ursächlicher Ansatz“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Saur vom Uniklinikum Leipzig. Künstliche Intelligenz unterstützt diesen Fortschritt entscheidend. Algorithmen analysieren Bilddaten schneller und genauer. Sie helfen, Krankheitsrisiken früher zu erkennen und Therapien individuell anzupassen. Die Ära der reinen Symptombehandlung geht zu Ende.

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Wearables stoppen epileptische Anfälle im Alltag

Bei Epilepsie revolutionieren Wearables die Versorgung. Sensoren in Smartwatches oder Armbändern überwachen Patienten rund um die Uhr. Sie erkennen Anfallsmuster im Alltag, wo sie im Krankenhaus oft unsichtbar blieben. „Diese Datenflut verändert alles“, sagt Prof. Dr. Rainer Surges vom Uniklinikum Bonn. Ärzte können Medikamente präziser dosieren und Therapien gezielter steuern. Die Lebensqualität der Betroffenen steigt spürbar. Die nächste Stufe: intelligente Systeme, die vor einem nahenden Anfall warnen.

Der adaptive Hirnschrittmacher denkt mit

Für Parkinson-Patienten steht die nächste Generation der Neurostimulation bevor. Bisherige Hirnschrittmacher senden konstante Signale. Adaptive Systeme hingegen denken mit. Sie messen die neuronale Aktivität in Echtzeit und stimulieren nur dann, wenn das Gehirn es wirklich braucht. „Das ist ein Quantensprung“, betont Prof. Dr. Andrea Kühn von der Berliner Charité. Dieser intelligente Ansatz verspricht mehr Wirksamkeit und deutlich weniger Nebenwirkungen. Ein Meilenstein auf dem Weg zur vollständig personalisierten Medizin.

Wird die Empathie zur Nebensache?

Die neue Ära ist digital und interdisziplinär. Ihr Erfolg hängt von der Zusammenarbeit zwischen Neurologen, Datenwissenschaftlern und Ingenieuren ab. Doch die Technikflut wirft auch Fragen auf: Wie behalten Ärzte den persönlichen Kontakt zum Patienten? Wer übernimmt die Kosten für Hightech-Implantate und KI-Analysen? Die Experten diskutieren heute, wie sich Innovation und ärztliche Zuhören verbinden lassen. Die Neuromedizin steht vor ihrem größten Wandel – und vor ihrer größten Verantwortung.

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