KI-Polizisten: Neue Betrugswelle nutzt täuschend echte Fake-Profile
23.01.2026 - 01:39:12Kriminelle erschaffen mit Künstlicher Intelligenz täuschend echte Profile von Polizisten auf sozialen Netzwerken. Ihr Ziel: Vertrauen erschleichen, um zu erpressen oder auf Abo-Fallen zu locken. Polizeibehörden und Sicherheitsexperten warnen landesweit vor dieser perfiden Masche.
Die Betrüger nutzen generative KI-Systeme, um hochrealistische Porträts von Personen in Uniform zu erzeugen. Aus einfachen Texteingaben entstehen einzigartige Gesichter, die auf den ersten Blick echt wirken. Teilweise ergänzen die Täter die Fotos mit kurzen Videosequenzen oder manipulierten Sprachnachrichten, um ihre Glaubwürdigkeit zu steigern.
Diese synthetischen Identitäten werden mit erfundenen persönlichen Details angereichert und dann gezielt auf Dating- und Social-Media-Plattformen eingesetzt. Die KI-Avatare nehmen Kontakt zu potenziellen Opfern auf und bauen ein scheinbar vertrauensvolles Verhältnis auf.
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Sextortion und Abo-Fallen: Das sind die Ziele
Hinter den Fake-Profilen stecken vor allem finanzielle Motive. Eine verbreitete Methode ist Sextortion: Die falschen Polizisten locken Opfer in scheinbar intime Chats und fordern kompromittierende Fotos. Anschließend drohen sie mit der Veröffentlichung – gegen Zahlung eines Schweigegelds.
Eine andere Variante zielt auf direkte Abzocke ab. So warnte die Polizei Hamburg kürzlich vor Profilen, die angebliche Polizistinnen in anzüglichen Posen zeigten. Diese Accounts sammelten Follower, um sie dann auf kostenpflichtige Seiten weiterzuleiten.
Fünf Warnsignale für KI-generierte Fakes
Auch wenn die Fälschungen täuschend echt wirken, verraten sie sich oft durch Details:
* Unnatürliche Hände: Finger und Gliedmaßen sind für KI-Modelle schwer darzustellen und wirken oft verzerrt.
* Fehlerhafte Abzeichen: Texte auf Uniformen sind unsinnig oder enthalten logische Fehler.
* Seltsame Lichteffekte: Spiegelungen und Schatten wirken unrealistisch oder inkonsistent.
* Zu perfekte Gesichter: Eine unnatürliche Symmetrie oder “glatte” Haut kann ein Hinweis sein.
* Dünne Profile: Fake-Accounts sind oft neu, haben wenige Kontakte und eine lückenhafte Historie.
Das Bundeskriminalamt (BKA) rät grundsätzlich zu gesundem Misstrauen: Echte Polizeibeamte führen niemals Ermittlungen oder offizielle Kommunikation über private Social-Media-Profile.
KI als Werkzeug der Kriminalität
Der Fall zeigt ein grundsätzliches Problem: Die gleiche Technologie, die in vielen Bereichen innovativ genutzt wird, senkt auch die Hürden für Betrug. Die KI-gestützte Erstellung synthetischer Identitäten ist ein internationaler Trend – und geht weit über Fake-Polizei-Profile hinaus.
Experten sehen darin eine wachsende Herausforderung. Sie fordern mehr Aufklärung und eine kritischere Medienkompetenz der Nutzer. Denn frei verfügbare Bilder im Netz dienen oft als Trainingsmaterial für die kriminellen KI-Systeme.
Wer auf ein verdächtiges Profil stößt, sollte den Kontakt sofort abbrechen, keine Zahlungen leisten und den Account bei der Plattform melden. Bei Erpressungsversuchen ist immer eine Anzeige bei der örtlichen Polizei der richtige Schritt.
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