KI-Malware bedroht Android-Smartphones
25.02.2026 - 17:39:50 | boerse-global.deDas Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer neuen Welle von Android-Schadsoftware. Angreifer nutzen Künstliche Intelligenz, um Phishing-Nachrichten perfekt zu fälschen und hartnäckige Malware zu entwickeln. Namen wie „Oblivion“ und „PromptSpy“ stehen für diese neue Eskalationsstufe.
Diese Warnsignale deuten auf eine Infektion hin
Malware agiert meist im Verborgenen, hinterlässt aber Spuren. Ein plötzlich leerender Akku ist ein klassisches Indiz, denn die Schadsoftware verbraucht im Hintergrund Ressourcen. Ebenso alarmierend: ein unerklärlich hoher Datenverbrauch, der auf die heimliche Übertragung Ihrer Daten hindeuten kann.
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Weitere Symptome sind eine spürbare Verlangsamung des Geräts, häufige App-Abstürze oder eine ungewöhnliche Überhitzung. Vorsicht ist auch bei aufdringlicher Pop-up-Werbung außerhalb des Browsers geboten. Entdecken Sie unbekannte Apps oder erhalten Kontakte merkwürdige Nachrichten von Ihrer Nummer, ist das ein klares Warnsignal.
So entfernen Sie Schadsoftware von Ihrem Handy
Bei einem Infektionsverdacht ist schnelles Handeln entscheidend. Trennen Sie sofort die Internetverbindung, indem Sie WLAN und mobile Daten deaktivieren. Starten Sie das Gerät anschließend im abgesicherten Modus neu, um die Ausführung der Schadsoftware zu blockieren.
Gehen Sie nun in den Einstellungen zu den installierten Apps. Deinstallieren Sie alle verdächtigen oder unbekannten Anwendungen – manchmal müssen Sie dafür zuvor den Geräteadministrator-Status entziehen. Führen Sie danach einen vollständigen Scan mit einer seriösen Antiviren-App durch.
Bleibt die Malware hartnäckig, bleibt als letzter Ausweg das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Dabei werden alle persönlichen Daten gelöscht. Regelmäßige Back-ups sind daher unverzichtbar.
So schützen Sie sich proaktiv vor Angriffen
Die beste Verteidigung ist Prävention. Laden Sie Apps nur aus offiziellen Stores wie dem Google Play Store herunter. Das sogenannte Sideloading aus unbekannten Quellen ist eines der größten Einfallstore für Schadsoftware.
Halten Sie Ihr Betriebssystem und alle Apps stets aktuell. Mit monatlichen Sicherheitsupdates schließen Hersteller wie Google bekannte Schwachstellen. Prüfen Sie kritisch die Berechtigungen: Warum sollte eine Taschenlampen-App Zugriff auf Ihre Kontakte brauchen?
Die neue Generation von KI-Phishing erfordert besondere Wachsamkeit. Klicken Sie nicht voreilig auf Links in E-Mails oder SMS und scannen Sie keine QR-Codes unbekannter Herkunft. Misstrauen Sie Nachrichten, die Dringlichkeit simulieren oder zur Eingabe von Passwörtern auffordern.
Um sich gegen die neue Generation KI-gestützter Angriffe zu wappnen, ist ein strukturierter Sicherheits-Check für das eigene Smartphone unerlässlich. Sichern Sie sich das kostenlose Android-Sicherheitspaket mit leicht verständlichen Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen
KI wird zur Waffe der Cyberkriminellen
Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine beunruhigende Professionalisierung. KI eliminiert in Phishing-Nachrichten die bisherigen Erkennungsmerkmale wie Rechtschreibfehler. Die Angriffe wirken dadurch täuschend echt – die Verantwortung für die Erkennung liegt noch stärker beim Nutzer.
Malware wie „PromptSpy“ nutzt KI sogar, um sich in der Benutzeroberfläche zu orientieren und schwerer entfernbar zu machen. Ein Alarmsignal für die Sicherheitsbranche: Angreifer adaptieren innovative Technologien schneller denn je.
Das Wettrüsten zwischen Kriminellen und Sicherheitsexperten wird sich weiter verschärfen. Für Nutzer bleiben grundlegende Prinzipien wie Updates, Vorsicht und gesundes Misstrauen die wichtigsten Schutzschilde.
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