KI im Büro: 80 Prozent spüren keinen Produktivitätsschub
21.02.2026 - 06:19:12 | boerse-global.deKI soll die Arbeit revolutionieren, doch eine aktuelle Studie zeigt ein ernüchterndes Bild. Über 80 Prozent der Unternehmen, die KI bereits nutzen, verzeichnen bisher keine messbare Steigerung der Produktivität. Das geht aus einer Analyse des US-amerikanischen National Bureau of Economic Research hervor, die diese Woche veröffentlicht wurde.
Studie enthüllt Kluft zwischen Hoffnung und Realität
Die Untersuchung unter 6.000 Entscheidungsträgern in den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien offenbart einen klaren Widerspruch. Zwar setzen rund 70 Prozent der befragten Firmen KI aktiv ein. Der erhoffte Effizienzgewinn bleibt jedoch für die überwiegende Mehrheit aus. Gleichzeitig prognostizieren dieselben Manager, dass KI die Produktivität in den kommenden drei Jahren um durchschnittlich 1,4 Prozent steigern wird. Wo liegt das Problem?
Der Mensch ist der entscheidende Faktor
Experten sehen die Ursache nicht in der Technologie selbst, sondern in ihrer mangelhaften Integration. Der wahre Nutzen entfaltet sich erst, wenn Geschäftsprozesse angepasst und Mitarbeiter weitergebildet werden. Es braucht eine neue Arbeitslogik, die menschliche Stärken wie Urteilsvermögen mit den Fähigkeiten der KI verschmilzt. Andernfalls droht sogar das Gegenteil: Studien warnen, dass KI ohne kulturelle Anpassung zu mehr Stress führen kann, indem sie die Arbeit verdichtet und die Aufgabenlast erhöht.
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Das moderne Produktivitätsparadoxon
Die Situation erinnert an historische Technologierevolutionen. Die volle wirtschaftliche Wirkung von Elektrifizierung oder Dampfmaschine zeigte sich auch erst mit Verzögerung. Analysen deuten darauf hin, dass KI spürbare Effekte erst bringt, wenn sie tief in 30 bis 50 Prozent der Unternehmensprozesse integriert ist. Die meisten Firmen sind heute noch weit von dieser Schwelle entfernt. Der Fortschritt ist demnach ein evolutionärer Prozess, kein plötzlicher Durchbruch.
Die Werkzeuge sind bereits da
Das Potenzial der Technologie ist unbestritten. Moderne KI-Anwendungen agieren längst als intelligente „Co-Piloten“. Sie verfassen Berichte auf Basis von Stichpunkten, analysieren Geschäftsdaten per Sprachbefehl oder transkribieren Besprechungen in Echtzeit. Arbeitsmanagement-Plattformen nutzen KI, um Projekte automatisch zu planen und Routineabläufe zu steuern. Die technologische Grundlage für einen Sprung ist gelegt – es hapert an der Anwendung.
Steht die wahre KI-Revolution am Arbeitsplatz also noch bevor? Die kommenden Jahre werden es zeigen. Der Trend geht zu vorausschauenderen und persönlicheren Werkzeugen. Entscheidend wird sein, ob Unternehmen lernen, KI nicht nur als Werkzeug zu sehen, sondern als Teil einer komplett neuen, intelligenteren Arbeitsweise.
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