KI-Deepfakes treiben CEO-Betrug auf neue Stufe
26.02.2026 - 11:54:32 | boerse-global.deEine neue Welle hochgradig ausgefeilter „CEO-Betrug“-Angriffe rollt auf deutsche Unternehmen zu. Cyberkriminelle perfektionieren ihre Maschen mit Künstlicher Intelligenz und täuschend echten Deepfake-Stimmen – und verursachen Millionenschäden.
Die als „Business Email Compromise“ (BEC) bekannte Masche erreicht 2026 eine neue Eskalationsstufe. Statt plumper Phishing-Mails setzen Angreifer nun auf KI-generierte Texte, die den Kommunikationsstil von Vorgesetzten täuschend echt imitieren. Kombiniert mit psychologischem Druck umgehen sie so etablierte Sicherheitsvorkehrungen. Experten warnen vor einer fundamental veränderten Bedrohungslage, die sofortige Gegenmaßnahmen erfordert.
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Deepfake-Anrufe: Die täuschende Stimme des Chefs
Die größte Neuheit der aktuellen Angriffswelle sind Voice-Cloning-Technologien. Kriminelle imitieren die Stimme von Geschäftsführern in Telefonanrufen, um zuvor per E-Mail angeordnete, dringende Überweisungen zu „bestätigen“. Dieser hybride Angriff aus KI-Mail und Deepfake-Anruf macht klassische Verifikationsmethoden wirkungslos.
Das Schweizer Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) bestätigt diesen Trend. Täter setzen gezielt auf die Kombination aus technischer Perfektion und psychologischer Manipulation. Für das laufende Jahr prognostizieren Analysten eine weitere Zunahme solcher Attacken, die für das menschliche Auge und Ohr kaum noch zu durchschauen sind.
Warum KMU besonders gefährdet sind
Der finanzielle Schaden ist immens. Weltweite Verluste durch BEC-Angriffe beliefen sich in den Vorjahren auf mehrere Milliarden Euro jährlich. Besonders im Visier stehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Oft fehlen hier mehrstufige Freigabeprozesse, wie sie Großkonzerne typischerweise haben.
Die Angreifer zielen systematisch auf Buchhaltung und Personalabteilung ab. Doch die Gefahr geht über den direkten Geldverlust hinaus. Erfolgreiche Attacken führen zu Reputationsschäden, Vertrauensverlust bei Partnern und langen Betriebsunterbrechungen.
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Schutz im KI-Zeitalter: Mehr als nur Technik
Gegen die neue Angriffsgeneration helfen einfache Spam-Filter nicht mehr. Experten fordern einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz, der Technik, Organisation und Mitarbeiter einbezieht.
Die „menschliche Firewall“ wird zur entscheidenden Verteidigungslinie. Regelmäßige Security-Awareness-Trainings müssen Mitarbeiter jetzt gezielt auf KI-Texte und Deepfake-Anrufe vorbereiten. Organisatorisch ist das strikte Vier-Augen-Prinzip bei Zahlungen unverzichtbar. Jede ungewöhnliche Transaktion muss über einen gesicherten Zweitkanal verifiziert werden – etwa einen Rückruf auf einer hinterlegten Nummer.
Technisch können Standards wie DMARC und SPF den Missbrauch der eigenen E-Mail-Domäne erschweren. Die Zukunft der Cybersicherheit hängt davon ab, wie schnell sich Unternehmen an die KI-getriebene Bedrohung anpassen. Proaktive Vorsorge ist keine Option mehr, sondern überlebenswichtig.
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