KI-Boom, Preise

KI-Boom treibt Preise für Handys und Laptops in die Höhe

26.12.2025 - 20:44:12

Die globale KI-Nachfrage verursacht eine Verknappung bei Speicherchips, was zu deutlichen Preiserhöhungen für Verbraucherelektronik ab 2026 führt. Hersteller warnen vor Aufschlägen.

Der globale KI-Hype löst eine Versorgungskrise bei Speicherchips aus – und Verbraucher zahlen die Rechnung. Wer 2026 ein neues Smartphone oder einen PC kaufen will, muss mit deutlich höheren Preisen rechnen.

Grund ist eine fatale Verknappung von DRAM und NAND-Speicherchips. Die Halbleiterindustrie stellt ihre Produktion massiv um, um den riesigen Bedarf der KI-Data-Center zu decken. Für herkömmliche Verbraucherhardware bleiben immer weniger Chips übrig. Analysten warnen vor Preissprüngen von bis zu 15 Prozent.

Microns Ausstieg markiert Zeitenwende

Ein deutliches Signal sendete der US-Chipriese Micron Technology. Das Unternehmen gab bekannt, sich komplett aus dem Geschäft mit Verbraucher-Speicher zurückzuziehen. Die beliebte Eigenmarke Crucial für RAM und SSDs wird eingestellt.

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Für die PC-Bauer-Community ist das ein Schock. Crucial galt jahrelang als zuverlässige Quelle für preiswerte Aufrüst-Kits. „Microns Entscheidung ist der Kanarienvogel im Kohlebergwerk“, kommentiert Branchenanalystin Sarah Jenkins. „Wenn ein Großplayer freiwillig den Verbrauchermarkt verlässt, um KI-Margen zu jagen, zeigt das, wo die Prioritäten liegen.“

Smartphone-Hersteller warnen vor Preisexplosion

Ungewöhnlich offen äußern sich nun sogar Smartphone-Hersteller. Führungskräfte von Xiaomi und Realme rieten öffentlich davon ab, mit Käufen bis 2026 zu warten.

Realmes Global Marketing-Chef Francis Wong sprach von „beispiellosen“ branchenweiten Preiserhöhungen. Xiaomi-Präsident Lu Weibing bestätigte enormen Kostendruck durch teurere Speicherkomponenten. Die kommende Xiaomi-17-Serie und andere 2026er Topmodelle werden zwangsläufig teurer.

Laut Marktforscher IDC könnten die durchschnittlichen Verkaufspreise für Smartphones im ersten Halbjahr 2026 um 5 bis 8 Prozent steigen. Bei Einsteigermodellen drohen sogar Abstriche bei der Ausstattung – etwa weniger Arbeitsspeicher im Basis-Modell.

PC-Markt erwartet zweistellige Preissprünge

Auch für Laptops und Desktop-PCs zeichnet sich eine teure Zukunft ab. Die durch Windows 10 ausgelöste Upgrade-Welle bei Unternehmen trifft auf leere Lager. Große Hersteller wie Dell, HP und Lenovo haben Business-Kunden bereits vor Aufschlägen von 15 bis 20 Prozent für Verträge ab dem ersten Quartal 2026 gewarnt.

Betroffen sind zwei Schlüsselkomponenten:
* DDR5-Arbeitsspeicher: Die Spotpreise sollen allein im vierten Quartal 2025 um über 30 Prozent gestiegen sein.
* NAND-Speicher: Für SSDs herrscht ähnlicher Druck, da Hersteller Server-Festplatten priorisieren.

„Jeder Wafer, der in einen KI-Chip für Nvidia fließt, fehlt im Laptop“, erklärt ein Supply-Chain-Manager. „Die Rechnung bezahlt am Ende der Verbraucher.“

Dauerhafte „KI-Steuer“ auf Elektronik

Experten rechnen nicht mit einer schnellen Entspannung. Neue Fabrikkapazitäten sind bereits für KI-Produkte verplant. Für Verbraucher entsteht so eine dauerhafte „KI-Steuer“ auf Alltagselektronik.

Was Käufer ab 2026 erwartet:
* Höhere Listenpreise: Neue Top-Smartphones auf dem Mobile World Congress im Februar könnten 50 bis 100 Euro teurer sein.
* Schrumpfende Basisausstattung: Einsteiger-Geräte kehren möglicherweise zu 8 GB RAM und 256 GB Speicher zurück.
* Weniger Rabatte: Tiefpreisaktionen für SSDs und RAM-Riegel werden seltener.

Die Botschaft der Industrie an Zögernde ist eindeutig: Wer aktuell ein neues Gerät braucht, sollte nicht auf bessere Preise warten – sondern zuschlagen.

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