KI-Boom lässt PC-Gaming-Markt schrumpfen
02.02.2026 - 14:43:12Der globale PC-Spielemarkt steht 2026 vor einer schweren Krise. Neue Daten deuten auf einen Einbruch der Auslieferungen um bis zu 9 Prozent hin. Grund ist der künstlich erzeugte Engpass bei Hardware-Komponenten durch die boomende KI-Infrastruktur.
Aktuelle Berichte bestätigen: Der „KI-Goldrausch“ hat eine Kettenreaktion in den Lieferketten ausgelöst. Die Verbraucher-Hardware bleibt dabei auf der Strecke. Marktszenarien des Analysehauses International Data Corporation (IDC) zeigen, dass Hersteller KI-Komponenten für Unternehmen priorisieren. Der Consumer-Markt wird dadurch von essenzieller Rechen- und Speicherleistung abgeschnitten.
Die große Speicher-Krise
Haupttreiber des Einbruchs ist eine beispiellose Knappheit bei DRAM- und NAND-Speicherchips. Die unersättliche Nachfrage von Hyperscale-Rechenzentren ist der Grund. Führende Hersteller wie Samsung, SK Hynix und Micron haben ihre Produktion umgestellt. Sie fertigen kaum noch Consumer-DDR5- oder GDDR7-Module. Stattdessen konzentrieren sie sich auf High Bandwidth Memory (HBM) – den Treibstoff für KI-Beschleuniger.
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Diese strategische Umverteilung hat ein Vakuum geschaffen. Laut Berichten von TrendForce opfern die Hersteller für jedes Bit HBM die Kapazität für drei Bits Standardspeicher. Die Folge ist ein Versorgungsschock, der die Preise in Rekordhöhen treibt.
Marktdaten zeigen: Der Preis für ein 32-GB-DDR5-RAM-Kit ist in sechs Monaten um über 300 Prozent gestiegen. Lag er Mitte 2025 noch bei rund 95 Dollar, kostet er heute fast 400 Dollar. Auch SSD-Preise zogen um 46 Prozent an.
Grafikkarten: Luxusgut für Spieler
Die Engpässe beschränken sich nicht auf den Speicher. Auch bei Grafikprozessoren (GPUs), dem Herzstück jedes Gaming-PCs, gibt es massive Lieferprobleme. Berichten zufolge reduziert Nvidia die Produktion seiner GeForce-RTX-50-Serie im ersten Halbjahr 2026 um 30 bis 40 Prozent. Das Halbleiter-Unternehmen verlagert so Produktionskapazitäten auf hochprofitabele KI-Chips für Unternehmen.
Die Auswirkungen auf die Straßenpreise sind drastisch. Flaggschiff-Modelle wie die RTX 5090 kosten teilweise das Doppelte des UVP. Einige Händler listen die Karte für 4.000 bis 5.000 Dollar.
„Steigende Speicherpreise sind kein Randproblem mehr. Sie werden zum bestimmenden Faktor für die GPU-Preise“, kommentieren Branchenbeobachter. Die Knappheit von GDDR7-Speicher, der mit KI-Chips um Produktionsressourcen konkurriert, dürfte die Preise bis weit in die zweite Jahreshälfte 2026 hochhalten.
Börsenturbulenzen und Zukunftsängste
Die Spannung zwischen KI-Boom und Gaming-Markt zeigte sich auch an der Börse. Nach Googles Ankündigung von „Project Genie“ am 29. Januar – einer KI, die spielbare 3D-Welten in Echtzeit generieren kann – gerieten Aktien von Spiele-Engine-Unternehmen unter Druck.
Kurse von Unternehmen wie Unity brachen ein. Anleger fürchten offenbar eine doppelte Bedrohung: die langfristige Disruption der Spieleentwicklung durch KI und die unmittelbare Verkleinerung des Zielmarktes durch Hardware-Engpässe.
Bei einem erwarteten Rückgang der PC-Auslieferungen um 9 Prozent schrumpft das Publikum, das die neuesten Spiele überhaupt spielen kann. Diese wachsende Hardware-Lücke bereitet der Branche Sorgen – besonders mit Blick auf die Umsätze in der kommenden Weihnachtsaison.
2026: Ein teures Jahr für Spieler
Die Analysten sind sich einig: 2026 wird ein „Korrekturjahr“ für PC-Gaming. Es wird von Knappheit und hohen Einstiegskosten geprägt sein. Während der KI-Sektor weiter Rekordwachstum meldet, bleibt die Consumer-Hardware wohl bis 2027 eng.
Die Empfehlung von Experten an Spieler ist deutlich: Upgrades möglichst verschieben. Die aktuellen Marktdynamiken deuten darauf hin, dass die „KI-Steuer“ auf Komponenten bestehen bleibt. 2026 könnte damit eines der teuersten Jahre der Geschichte werden, um einen leistungsstarken Gaming-PC zu bauen oder zu kaufen.
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