KI-Betrüger, Mobile-Banking-Kunden

KI-Betrüger greifen Mobile-Banking-Kunden an

26.01.2026 - 08:43:12

Kriminelle nutzen zunehmend künstliche Intelligenz und ausgefeilte Phishing-Methoden, um an Bankdaten zu gelangen. Verbraucherschützer warnen vor täglich neuen Varianten wie Smishing und Quishing.

Eine neue Welle raffinierter Betrugsangriffe erschüttert derzeit das Mobile Banking in Deutschland. Kriminelle nutzen zunehmend künstliche Intelligenz und ausgefeilte Phishing-Methoden, um an sensible Daten zu gelangen. Besonders Kunden großer Bankengruppen stehen im Fadenkreuz.

Neue Maschen zielen auf Sicherheitsverfahren

Die Betrüger haben ihre Taktiken verfeinert und nutzen gezielt bekannte Sicherheitsprozesse der Banken aus. Aktuell weit verbreitet ist der Betrug über gefälschte Nachrichten zum S-ID-Check, einem Verfahren für Kreditkartenzahlungen. Kunden erhalten täuschend echte SMS oder E-Mails, die zur „Aktualisierung“ der Daten auffordern.

Eine besonders perfide Methode ist der pushTAN-Update-Betrug. Nutzer werden auf gefälschte Webseiten gelockt, wo sie vermeintlich ihre TAN-App aktualisieren sollen. Tatsächlich installieren sie sich dabei Schadsoftware, die:
* SMS-TANs direkt an die Kriminellen weiterleitet
* den Smartphone-Bildschirm spiegelt und alle Eingaben mitverfolgt

Oft setzen die Täter dabei auf künstlichen Zeitdruck und drohen mit einer Kontosperrung, um schnelle Handlungen zu erzwingen.

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Verbraucherschützer warnen vor täglich neuen Varianten

Die Verbraucherzentralen dokumentieren nahezu täglich neue Betrugsformen. Neben klassischem Phishing nehmen vor allem drei Methoden zu:
* Smishing: Betrug via SMS
* Quishing: Gefälschte QR-Codes auf Rechnungen oder Plakaten
* Vishing: Telefonbetrug mit falschen Polizeibeamten

Die Professionalität der Angriffe erreicht ein neues Niveau. Die Kommunikation verwendet echte Logos, eine überzeugende Tonalität und ist oft fehlerfrei – was die Erkennung extrem erschwert.

Auch die Polizei warnt vor ausgeklügelten Telefonanrufen. Betrüger geben sich als Beamte aus und drängen Opfer zu Überweisungen auf angebliche „Sicherheitskonten“. Eine weitere Masche zielt auf Verkäufer bei Online-Kleinanzeigen: Über gefälschte E-Mails mit Zahlungsbestätigungen werden sie zur Eingabe ihrer vollständigen Bankdaten inklusive TANs gelockt.

Der Mensch bleibt die größte Schwachstelle

Trotz moderner Sicherheitstechnologie ist der Faktor Mensch das primäre Ziel. Die Täter setzen auf Social Engineering und nutzen psychologische Druckmittel wie:
* Angst vor Kontosperrung
* Autorität vermeintlicher Polizeibeamter
* Dringlichkeit bei angeblichen Updates

Experten betonen: Banken oder die Polizei fordern niemals per E-Mail, SMS oder Telefon zur Eingabe von Passwörtern, TANs oder zu Testüberweisungen auf. Bei verdächtigen Nachrichten gilt:
* Links nicht anklicken
* Die offizielle Webseite der Bank manuell im Browser aufrufen
* Ausschließlich die offizielle Banking-App nutzen

KI-gestützter Betrug wird zur neuen Normalität

Sicherheitsexperten prognostizieren eine weitere Zunahme von KI-gestützten Angriffen. Die Technologie ermöglicht täuschend echte Video- oder Audioinhalte, was die Identifizierung von Betrug noch schwieriger macht. In Deutschland gab es bereits einen dramatischen Anstieg solcher Versuche.

Verbrauchern wird dringend geraten, ihre Kontobewegungen regelmäßig zu prüfen und bei Verdacht sofort die Bank zu kontaktieren. Entscheidend sind:
* Konsequente Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung
* Regelmäßige Software-Updates auf Smartphone und Computer
* Eine gesunde Skepsis gegenüber unerwarteten Nachrichten

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