Kering, Milliarden

Kering: 4 Milliarden für Beauty-Verkauf an L'Oréal

05.05.2026 - 20:03:36 | boerse-global.de

Kering verkauft Beauty-Sparte und Immobilien, um Gucci zu sanieren. Die operative Marge soll sich verdoppeln, doch die Aktie verliert weiter.

Kering: 4 Milliarden für Beauty-Verkauf an L'Oréal - Foto: über boerse-global.de
Kering: 4 Milliarden für Beauty-Verkauf an L'Oréal - Foto: über boerse-global.de

CEO Luca de Meo krempelt den Luxuskonzern Kering radikal um. Unter dem Schlagwort „ReconKering“ versucht die Gruppe, ihre wichtigste Marke Gucci aus der Krise zu führen. Anleger reagieren bisher verhalten: Seit Jahresbeginn verlor die Aktie über 25 Prozent an Wert.

Milliardenverkäufe zur Fokussteigerung

Um die Bilanz zu stärken, trennte sich Kering bereits von Randbereichen. Die Beauty-Sparte inklusive des Parfümherstellers Creed ging für rund vier Milliarden Euro an L'Oréal. Parallel dazu veräußerte der Konzern eine prestigeträchtige Immobilie in Mailand für mehr als eine Milliarde Euro an die Al Mirqab Group.

L'Oréal übernimmt im Zuge des Deals die Beauty-Lizenzen für Marken wie Balenciaga und Bottega Veneta für 50 Jahre. Kering konzentriert sich derweil auf das Kerngeschäft mit Mode und Lederwaren. Das Ziel ist klar definiert: Die operative Marge soll sich verdoppeln.

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Neuausrichtung unter neuer Führung

Im Zentrum der Bemühungen steht die Neuausrichtung von Gucci. Der neue Kreativdirektor Demna soll der Marke frische Impulse verleihen, um vor allem in China wieder Boden gutzumachen. Dort kämpft der Konzern seit längerem mit einer schwachen Nachfrage nach Luxusgütern.

Aktuell notiert die Aktie bei 227,75 Euro und damit rund ein Drittel unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Während sich Segmente wie Schmuck erholen, bleibt die Lage in Asien und im Nahen Osten volatil. Marktbeobachter achten nun darauf, wie schnell die neuen Kollektionen die Ertragskraft stützen.

Der Erfolg der neuen Entwürfe unter Demna entscheidet darüber, ob Kering die angestrebte Margenverdopplung erreicht. Die Stabilisierung des China-Geschäfts bleibt dabei die wichtigste Hürde für den Konzernumbau.

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