Kartenspiele, Gehirntraining

Kartenspiele: Das unterschätzte Gehirntraining

21.01.2026 - 23:52:12

Klassische Kartenspiele erleben eine Renaissance als effektives Gehirntraining. Sie verbinden kognitive Herausforderung mit sozialer Interaktion und können den geistigen Abbau verlangsamen.

Kartenspiele erleben als Gehirntraining eine Renaissance. Während digitale Apps boomen, bestätigt die Forschung die kraftvollen Effekte des klassischen Spiels mit 52 Blatt. Es trainiert Gedächtnis, Strategie und hält den Geist agil.

So fordern Rommé & Co. Ihr Gehirn heraus

Beim Kartenspielen feuern verschiedene Hirnareale gleichzeitig. Spiele wie Bridge oder Rommé verlangen höchste Konzentration und ein starkes Arbeitsgedächtnis. Wer merken muss, welche Karten schon gespielt wurden, trainiert genau diese Fähigkeit.

Anzeige

Vergessen Sie öfter Namen oder Termine? Der kostenlose Report „Gehirntraining leicht gemacht“ liefert 7 einfache Geheimnisse, 11 alltagstaugliche Übungen, Ernährungs‑Tipps und einen schnellen Selbsttest – ideal, um Konzentration und Gedächtnis zu stärken und Demenz vorzubeugen. Die Übungen sind kurz, praxisnah und besonders für Ältere geeignet, die aktiv etwas für ihre mentale Fitness tun möchten. Der Report kommt sofort per E‑Mail und ist völlig kostenlos – so können Sie die Übungen direkt zuhause ausprobieren. Gratis-Report ‘Gehirntraining leicht gemacht’ herunterladen

Zugleich fördern die Spiele die exekutiven Funktionen: Planen, strategisches Denken und Problemlösen. Spieler müssen Züge antizipieren, ihre Taktik blitzschnell anpassen und unter Unsicherheit entscheiden. Diese komplexen Prozesse stimulieren neuronale Verbindungen und können den geistigen Abbau im Alter verlangsamen.

Der entscheidende Vorteil: Soziale Interaktion

Der größte Pluspunkt gegenüber digitalen Apps ist die soziale Komponente. Das gemeinsame Spiel in der Gruppe fördert nachweislich das psychische Wohlbefinden und beugt Einsamkeit vor. Lebhafte Gespräche und gemeinsame Erlebnisse stärken die Bindung – besonders für Ältere ein echter Gewinn.

Experten sehen in dieser Kombination aus geistiger Herausforderung und sozialem Austausch den Schlüssel. Das Deuten von Mimik und Verhalten schult zudem die emotionale Intelligenz. Ein ganzheitliches Training also, das mehr kann als reine Gedächtnisübungen.

Welches Spiel trainiert was?

  • Bridge gilt als Hochleistungssport fürs Gehirn und fordert logisches Denken, Merkfähigkeit und Partnerschafts-Kalkül.
  • Rommé oder Canasta schulen das Erkennen von Mustern und die langfristige Planung von Spielzügen.
  • Mau-Mau trainiert Konzentration und Reaktionsschnelle.
  • Memory ist der Klassiker für das visuelle Kurzzeitgedächtnis.

Analoger Gegentrend zur digitalen Welt

In einer bildschirmdominierten Zeit punkten Kartenspiele mit haptischem Erlebnis und direkter menschlicher Begegnung. Sie fördern ein komplexes Zusammenspiel von Fähigkeiten, wo Apps oft nur isoliert trainieren. Die niedrige Einstiegshürde – ein Deck Karten ist überall verfügbar – macht sie zum perfekten Präventionsinstrument.

Angesichts des demografischen Wandels wächst ihre Bedeutung. Experten sehen Potenzial für den gezielten Einsatz in Senioreneinrichtungen und Mehrgenerationenhäusern. Die Forschung wird künftig noch genauer untersuchen, welches Spiel welche kognitive Fähigkeit besonders stärkt. Eines steht fest: Das Mischen der Karten bleibt eine wirksame und vor allem vergnügliche Methode für einen fitten Geist.

@ boerse-global.de