Kalray, Openchip-Partnerschaft

Kalray: Openchip-Partnerschaft für AI-Gigafactories

04.05.2026 - 09:28:23 | boerse-global.de

Kalray fokussiert sich nach Verkauf des Speichergeschäfts auf KI-Prozessoren. Die Aktie profitiert mit einem Kursplus von neun Prozent.

Kalray: Openchip-Partnerschaft für AI-Gigafactories - Foto: über boerse-global.de
Kalray: Openchip-Partnerschaft für AI-Gigafactories - Foto: über boerse-global.de

Kalray hat die strategische Neuausrichtung zum reinen Halbleiter-Unternehmen vollzogen. Durch den Verkauf des klassischen Speichergeschäfts konzentriert sich die Gruppe nun vollständig auf Prozessoren für künstliche Intelligenz und Rechenzentren. An der Börse wird dieser Schritt honoriert: Die Aktie stieg heute um knapp neun Prozent auf 8,61 Euro.

Fokus auf hocheffiziente Datenbeschleuniger

Im Zentrum der neuen Strategie stehen sogenannte Data Processing Units (DPU). Diese spezialisierten Chips übernehmen rechenintensive Aufgaben in Servern, um herkömmliche Prozessoren zu entlasten. Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf ein schlankes Lizenzmodell für seine patentierten Architekturen. Erste Kennzahlen deuten darauf hin, dass die Profitabilität der Halbleitersparte durch diese Fokussierung und ein striktes Sparprogramm steigt.

Ein zentraler Impulsgeber für die kommenden Wochen ist ein neuer industrieller Großauftrag. Die Verhandlungen hierzu befinden sich laut Management in der Abschlussphase. Ein Erfolg würde die Markttauglichkeit der aktuellen Chip-Generation in großen Infrastrukturen bestätigen. Parallel dazu treibt die Kooperation mit Openchip die Entwicklung europäischer Hardware-Lösungen für KI-Großprojekte voran.

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Enormes Kurswachstum seit Jahresbeginn

Die Marktdynamik spielt dem Unternehmen in die Karten. Da Standard-Prozessoren bei massiven Datenmengen oft an ihre Grenzen stoßen, steigt der Bedarf an spezialisierten Beschleunigerkarten. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der seit Jahresbeginn um über 600 Prozent zulegte. Ende April markierte der Titel bei 9,27 Euro ein neues Jahreshoch.

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der Vorstand mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. Das Erreichen dieser Ziele hängt maßgeblich davon ab, wie schnell die aktuelle Vertriebspipeline in feste Verträge umgewandelt werden kann.

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