Kaffee und Tee schützen das Gehirn vor Demenz
21.02.2026 - 13:00:12 | boerse-global.deEine Langzeitstudie mit über 130.000 Teilnehmern zeigt: Koffein kann das Demenzrisiko senken. Wer regelmäßig Kaffee oder Tee trinkt, hat ein deutlich geringeres Risiko für kognitiven Abbau im Alter.
Die bahnbrechenden Ergebnisse stammen von Forschern der Harvard T.H. Chan School of Public Health und des Mass General Brigham. Sie analysierten Daten aus bis zu 43 Jahren und fanden einen klaren Zusammenhang. Ihre Studie erschien kürzlich im renommierten Fachjournal JAMA.
Die Analyse der riesigen Datensätze lieferte konkrete Zahlen. Personen mit dem höchsten Konsum an koffeinhaltigem Kaffee hatten ein um etwa 18 Prozent geringeres Demenzrisiko als Nicht-Trinker. Bei Tee war der Effekt bei ein bis zwei Tassen täglich am stärksten.
Entscheidend ist das Koffein. Bei entkoffeiniertem Kaffee zeigte sich kein signifikanter Schutzeffekt. Die Forscher identifizieren eine Dosis-Wirkungs-Beziehung. Der optimale Bereich liegt bei zwei bis drei Tassen Kaffee oder ein bis zwei Tassen Tee pro Tag. Mehr bringt keinen zusätzlichen Vorteil.
Wie wirkt Koffein im Gehirn?
Die Studie ist beobachtend, kann also keine endgültige Kausalität beweisen. Doch die biologischen Mechanismen sind plausibel. Koffein blockiert Adenosin-Rezeptoren im Gehirn. Dieser Prozess könnte die Ansammlung schädlicher Proteine wie Beta-Amyloid verlangsamen.
Zusätzlich enthalten Kaffee und Tee Polyphenole. Diese Antioxidantien könnten gemeinsam mit dem Koffein einen Synergie-Effekt entfalten. Sie stärken möglicherweise die Blut-Hirn-Schranke und fördern die Durchblutung. Auch subjektiv berichteten Kaffeetrinker seltener von nachlassender geistiger Leistung.
Ein robustes Signal trotz aller Einschränkungen
Kritiker mahnen zur Vorsicht. Beobachtungsstudien sind anfällig für Störfaktoren. Kaffeetrinker könnten insgesamt einen gesünderen Lebensstil pflegen. Doch die Forscher bereinigten ihre Daten um Faktoren wie Rauchen, Alter und Bewegung. Der statistische Vorteil des Kaffeekonsums blieb bestehen.
Die Ergebnisse passen in eine Reihe ähnlicher Hinweise. Erst kürzlich zeigten Daten der UK Biobank vergleichbare Tendenzen. Die aktuelle Studie überzeugt jedoch durch ihre extrem lange Laufzeit von über vier Jahrzehnten.
Was bedeutet das für den Alltag?
Für die öffentliche Gesundheit ist die Botschaft relevant. Da Heilmittel für Alzheimer rar sind, rückt die Prävention in den Fokus. Wer gerne Kaffee oder Tee trinkt, kann dies weiterhin tun – möglicherweise mit einem positiven Nebeneffekt fürs Gehirn.
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Experten raten jedoch davon ab, dass Nicht-Trinker nun zwanghaft damit beginnen. Die Studie ist kein Freibrief für exzessiven Konsum. Sie zeigt vielmehr, wie ein alltägliches Ritual Teil eines gesunden Lebensstils sein kann.
Die Forschung geht nun einen Schritt weiter. Wissenschaftler wollen klären, ob bestimmte genetische Profile stärker vom Koffein profitieren. Auch die Kombination mit anderen Lebensmitteln wie Beeren wird untersucht. Bis dahin bleibt eine beruhigende Erkenntnis: Die morgendliche Tasse ist vielleicht mehr als nur ein Wachmacher.
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