Jungheinrich, DE0006219934

Jungheinrich AG (Vz.)-Aktie (DE0006219934): Solide Q1-Zahlen 2026 und bestätigte Prognose im Fokus

26.05.2026 - 06:09:30 | ad-hoc-news.de

Jungheinrich hat solide Q1-Zahlen 2026 vorgelegt, die Jahresprognose bestätigt und profitiert weiter vom Trend zur Lagerautomatisierung. Was bedeutet das für die Jungheinrich AG (Vz.)-Aktie im aktuellen MDAX-Umfeld und für deutsche Anleger?

Jungheinrich, DE0006219934
Jungheinrich, DE0006219934

Jungheinrich profitiert weiter vom strukturellen Trend zur Lager- und Intralogistikautomatisierung und hat nach aktuellen Berichten solide Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt sowie die Jahresprognose bestätigt, wie eine Übersicht zu Q1 2026 berichtetAd-hoc-news.de Stand 20.05.2026. Damit setzt der Intralogistikspezialist seine Entwicklung in einem herausfordernden Marktumfeld fort, das von einem höheren Zinsniveau und einer abgekühlten Investitionsbereitschaft geprägt ist, gleichzeitig aber von strukturellen Trends wie E-Commerce, Automatisierung und Effizienzsteigerung in der Logistik getrieben wird.

Die Jungheinrich AG (Vz.) gehört zu den etablierten europäischen Anbietern von Gabelstaplern, Lagertechnik und Automatisierungslösungen und ist im MDAX gelistet, wie ein aktueller Kursüberblick zeigtFinanznachrichten.de Stand 23.05.2026. Der Fokus des Unternehmens liegt neben dem klassischen Staplergeschäft zunehmend auf integrierten Systemlösungen, Software und Serviceleistungen, die wiederkehrende Erlöse ermöglichen und die Abhängigkeit vom zyklischen Neumaschinengeschäft abmildern sollen.

Stand: 26.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Jungheinrich
  • Sektor/Branche: Maschinenbau, Intralogistik, Industrie
  • Sitz/Land: Hamburg, Deutschland
  • Kernmärkte: Europa, Asien, Nordamerika
  • Wichtige Umsatztreiber: Gabelstapler, Lagertechnik, Automatisierungslösungen, Service
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Xetra, MDAX (Ticker: 621993)
  • Handelswährung: Euro

Die Aktie der Jungheinrich AG (Vz.) wird in Deutschland vor allem über Xetra gehandelt und ist Teil des MDAX, wodurch sie automatisch in zahlreichen Indizes und Fonds vertreten istFinanznachrichten.de Stand 23.05.2026. Dies macht die Aktie insbesondere für institutionelle und deutsche Privatanleger interessant, die über Indexfonds und ETFs exponiert sind. Gleichzeitig nimmt damit die Bedeutung von Quartalsergebnissen, Prognoseanpassungen und Branchentrends für die Kursentwicklung zu.

Parallel zu den aktuellen Geschäftszahlen spielt bei Jungheinrich auch die Dividendenpolitik eine Rolle. Laut einem Dividendenkalender wird für Mai 2026 eine Ausschüttung von 0,29 Euro je Aktie angegeben, was einer Rendite von rund 1,15 Prozent entspricht und sich auf einen Ex-Dividenden-Tag Ende Mai 2026 beziehtDivvyDiary Stand 21.05.2026. Damit liegt Jungheinrich eher im moderaten Dividendenbereich, positioniert sich aber als verlässlicher Dividendenzahler im deutschen Nebenwerteuniversum.

Die Marktkapitalisierung der Vorzugsaktien wird unter anderem an der Wiener Börse ausgewiesen, wo die Jungheinrich AG Vz. mit der ISIN DE0006219934 geführt wirdWiener Boerse Stand 22.05.2026. Dies unterstreicht den über Deutschland hinausgehenden Kapitalmarktzugang des Unternehmens. Die Aktie notiert damit nicht nur an der Heimatbörse Xetra, sondern wird auch an weiteren Handelsplätzen in Europa gehandelt, was die Liquidität unterstützt.

Jungheinrich AG (Vz.): Kerngeschäftsmodell

Jungheinrich zählt zu den führenden Anbietern von Flurförderzeugen, Lagertechnik und integrierten Intralogistiklösungen. Das Kerngeschäft besteht traditionell im Vertrieb von Gabelstaplern und Lagertechnik, inklusive Elektrostaplern, Schubmaststaplern, Kommissionierern und Hochregaltechnik. Das Unternehmen fokussiert sich dabei stark auf elektrisch betriebene Flurförderzeuge und gehört zu den Pionieren in diesem Segment, was insbesondere im Kontext von Nachhaltigkeit und Energiewende im industriellen Umfeld an Bedeutung gewinnt, wie Unternehmensangaben hervorhebenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Neben dem Verkauf neuer Flurförderzeuge ist das Service- und After-Sales-Geschäft ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells. Wartungs- und Reparaturverträge, Ersatzteile, Miet- und Leasingmodelle sowie Gebrauchtgeräte tragen zu stabileren, weniger zyklischen Umsätzen bei. Damit versucht Jungheinrich, die Abhängigkeit vom volatilen Investitionsgütergeschäft zu verringern und regelmäßig wiederkehrende Erlöse zu generieren, die auch in konjunkturell schwächeren Phasen den Cashflow stützen könnenJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Systemintegration und Automatisierung von Lagerprozessen. Jungheinrich bietet komplette Systemlösungen an, bei denen Regalsysteme, fahrerlose Transportsysteme, Fördertechnik und Lagerverwaltungssysteme miteinander verknüpft werden. In diesem Bereich arbeitet das Unternehmen zunehmend als Generalunternehmer für Großprojekte, die sich über mehrere Jahre erstrecken können. Diese Projekte sind oft komplex, margenstark, aber in der Akquise und Umsetzung anspruchsvoll und können die Quartalsvolatilität beeinflussenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Das Geschäftsmodell von Jungheinrich umfasst darüber hinaus digitale Lösungen und Software zur Steuerung und Optimierung von Lager- und Warenströmen. Diese Lösungen spielen eine immer wichtigere Rolle, da Kunden zunehmend ganzheitliche Systeme anstatt einzelner Hardwarekomponenten nachfragen. Durch eigene Softwareentwicklung und Integrationskompetenz versucht Jungheinrich, sich im Wettbewerb mit klassischen Staplerherstellern, aber auch mit spezialisierten Automatisierungs- und Softwareanbietern zu differenzierenJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Jungheinrich ist historisch stark in Europa verankert, baut aber seit Jahren seine internationale Präsenz aus. Wichtige Märkte sind neben Deutschland vor allem andere europäische Länder sowie Asien und Nordamerika. In diesen Regionen sieht das Unternehmen Wachstumspotenzial, unter anderem durch die Verlagerung von Produktionskapazitäten, zunehmende E-Commerce-Aktivitäten und die Automatisierung von Logistikzentren. Die breite geografische Aufstellung kann konjunkturelle Schwankungen in einzelnen Märkten teilweise ausgleichenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Jungheinrich AG (Vz.)

Die wichtigsten Umsatztreiber bei Jungheinrich sind nach Unternehmensangaben die Segmente neue Flurförderzeuge, Lagertechnik, Systemlösungen sowie Service und Ersatzteile. Im klassischen Stapler- und Lagertechnikgeschäft spielen Volumina aus Industrie, Handel und Logistik eine zentrale Rolle. Großkunden aus E-Commerce, Lebensmittelhandel, Automobilindustrie und Konsumgüterbranchen prägen den Auftragseingang. Hier macht sich die Zyklizität der Investitionsgüterindustrie deutlich bemerkbar, insbesondere in konjunkturschwächeren Phasen mit geringerer Investitionsbereitschaft in LagerkapazitätenJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Servicedienstleistungen, Wartungsverträge, Miet- und Leasingmodelle sowie Gebrauchtgeräte gelten als stabilisierende Faktoren im Geschäftsmodell von Jungheinrich. Diese Bereiche bieten planbarere und kontinuierliche Einnahmen, da Kunden über die gesamte Nutzungsdauer der Flurförderzeuge auf Serviceleistungen angewiesen sind. Auch der Bereich Mietflottenmanagement kann die Auslastung sichern, wenn die Nachfrage nach Neugeräten temporär nachlässt. In den vergangenen Jahren hat Jungheinrich diese Segmente kontinuierlich ausgebaut, um die Abhängigkeit vom Neumaschinengeschäft zu reduzierenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Automatisierungslösungen sind ein weiterer Wachstumstreiber. Hier bietet Jungheinrich unter anderem automatische Hochregallager, Shuttlesysteme, fahrerlose Transportsysteme und die Integration von Warehouse-Management-Systemen an. Solche Projekte sind oft kapitalintensiv und erfordern umfangreiche Planung, können aber deutliche Produktivitätssteigerungen und Kostenvorteile bei den Kunden erschließen. Das Unternehmen profitiert in diesem Bereich vom Megatrend E-Commerce, da Onlinehändler und Logistikdienstleister ihre Lagerprozesse automatisieren, um steigende Volumina effizient abwickeln zu könnenAd-hoc-news.de Stand 20.05.2026.

Software und digitale Dienste rücken bei Jungheinrich zunehmend in den Fokus. Dazu zählen unter anderem Flottenmanagement-Systeme, Telematiklösungen, Energie- und Ladeoptimierung sowie Datenanalyse zur Verbesserung der Lagerprozesse. Diese Angebote können zusätzliche margenstarke Erlöse generieren und stärken die Kundenbindung, da sie im laufenden Betrieb regelmäßig genutzt werden. Im Zusammenspiel mit Hardware und Systemlösungen entsteht damit ein integriertes Leistungsangebot, das langfristige Kundenbeziehungen begünstigen kannJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Für die Umsatzdynamik spielt zudem die regionale Ausrichtung eine Rolle. Europa ist weiterhin der wichtigste Markt, aber Wachstumsimpulse kommen aus internationaler Expansion. In Regionen mit noch geringerer Automatisierungsquote von Lagerprozessen sieht Jungheinrich Potenzial, das eigene Produktportfolio zu platzieren. Dies betrifft beispielsweise Teile von Osteuropa, Asien und Lateinamerika, wo die Nachfrage nach moderner Lagertechnik und automatisierten Lösungen in den kommenden Jahren zunehmen könnte, wenn sich Industrieproduktion und Logistik weiterentwickelnJungheinrich Stand 15.05.2026.

Die Profitabilität von Jungheinrich hängt stark von der Auslastung der Werke, dem Produktmix zwischen Neugeräten, Service und Systemprojekten sowie den Rohstoff- und Energiekosten ab. Steigende Material- und Lohnkosten können die Margen belasten, wenn sie nicht vollständig über Preisanpassungen an Kunden weitergegeben werden können. Gleichzeitig bietet die wachsende Bedeutung von Service- und Softwareerlösen die Möglichkeit, die durchschnittlichen Margen langfristig zu verbessernJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Jüngste Geschäftszahlen und Prognose: Fokus auf Q1 2026 und Ausblick 2025/2026

Im ersten Quartal 2026 hat Jungheinrich laut einem aktuellen Bericht solide Zahlen vorgelegt und die Jahresprognose bestätigtAd-hoc-news.de Stand 20.05.2026. Konkrete Kennzahlen werden in der Übersicht nicht detailliert genannt, berichtet wird jedoch, dass das Unternehmen weiterhin von der Nachfrage nach Lagerautomatisierung profitiert. Damit knüpft Jungheinrich an die Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 an, in dem trotz eines abgekühlten Marktumfelds solide Ergebnisse erzielt wurden und der Fokus zunehmend auf margenstärkeren Segmenten lagAd-hoc-news.de Stand 10.05.2026.

Bereits Anfang Mai 2026 wurde berichtet, dass Jungheinrich nach Vorlage der Jahreszahlen 2024 seinen Ausblick für 2025 konkretisiert und einen Schwerpunkt auf die weitere Profitabilitätssteigerung legtAd-hoc-news.de Stand 10.05.2026. Demnach reagiert das Unternehmen auf eine abgekühlte Nachfrage im Standard-Staplergeschäft mit einem stärkeren Fokus auf Service, Automatisierung und Effizienzsteigerungen. Für Anleger ist vor allem relevant, dass Jungheinrich die eigene Guidance bekräftigt und damit ein gewisses Maß an Planbarkeit signalisiert, obwohl das Umfeld für Investitionsgüterhersteller herausfordernd bleibt.

Die Dividendenpolitik ergänzt den Ausblick auf die kommenden Jahre. Laut Dividendenkalender ist für den Mai 2026 eine Auszahlung von 0,29 Euro je Aktie vorgesehen, was bei einer Rendite von 1,15 Prozent vermerkt istDivvyDiary Stand 21.05.2026. Dies deutet darauf hin, dass Jungheinrich trotz konjunktureller Herausforderungen eine fortgesetzte Ausschüttung an die Anteilseigner anstrebt. Für einkommensorientierte Anleger kann die Kontinuität der Dividende eine Rolle bei der Einschätzung des Risikoprofils spielen.

Die Marktkapitalisierung der Jungheinrich AG (Vz.) spiegelt die Stellung des Unternehmens im MDAX wider. An der Wiener Börse wird die Vorzugsaktie mit einer Marktkapitalisierung im Milliardenbereich geführtWiener Boerse Stand 22.05.2026. Zusammen mit der MDAX-Zugehörigkeit bedeutet dies, dass die Aktie Bestandteil vieler passiver Produkte und institutioneller Portfolios ist. Damit können Kapitalmarktbewegungen, etwa Umschichtungen in Indizes oder Branchenrotationen, spürbar auf die Kursentwicklung wirken.

Auch der aktuelle Kursverlauf der Jungheinrich AG (Vz.) ist für Anleger relevant. Laut einem MDAX-Überblick notierte die Aktie zuletzt im Bereich von rund 25 Euro auf Xetra, mit einem Tagesplus von knapp 3 ProzentFinanznachrichten.de Stand 23.05.2026. Kurzfristige Bewegungen können im Zusammenhang mit den Q1-Zahlen, der Bestätigung der Prognose und Branchennachrichten interpretiert werden, wobei sich Investoren häufig auf die Einschätzung orientieren, wie widerstandsfähig Jungheinrich seine Margen im aktuellen Umfeld halten kann.

Branchentrends und Wettbewerbsposition

Jungheinrich agiert in einem Markt, der von mehreren langfristigen Trends geprägt ist. Dazu gehören die zunehmende Automatisierung von Lager- und Logistikprozessen, das Wachstum des E-Commerce, steigende Anforderungen an Effizienz und Liefergeschwindigkeit sowie ein zunehmender Fachkräftemangel in der Logistik. Unternehmen investieren daher in automatisierte Lagertechnik, um ihre Prozesse zu optimieren und den Personaleinsatz gezielter zu steuern. Jungheinrich positioniert sich in diesem Umfeld als Anbieter integrierter Lösungen, die Gabelstapler, Lagertechnik, Software und Service kombinierenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Der Wettbewerb ist jedoch intensiv. Große internationale Anbieter von Flurförderzeugen und Intralogistiklösungen konkurrieren mit Jungheinrich um Aufträge von Industrie, Handel und Logistikdienstleistern. Gleichzeitig drängen spezialisierte Anbieter von Automatisierungs- und Softwarelösungen in den Markt für Lagerlogistik. In diesem Umfeld kann die Fähigkeit, komplexe Systemprojekte aus einer Hand zu liefern und gleichzeitig ein breites Service- und Mietangebot vorzuhalten, ein Wettbewerbsvorteil sein. Für die Margenentwicklung ist entscheidend, ob es Jungheinrich gelingt, in margenstärkeren Segmenten wie Automatisierung und Software weiter zu wachsenJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Ein weiterer Trend ist der Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Elektrische Flurförderzeuge, effiziente Energiesysteme und nachhaltige Lagerlogistik werden zunehmend nachgefragt. Jungheinrich profitiert hierbei von seiner langjährigen Erfahrung mit Elektrostaplern und modernen Batterietechnologien. Die Fähigkeit, energieeffiziente Systeme zu liefern, kann nicht nur regulatorische Anforderungen unterstützen, sondern auch die Betriebskosten der Kunden senken, was in Ausschreibungen ein wichtiges Kriterium istJungheinrich Stand 15.05.2026.

Makroökonomische Faktoren wie Zinsniveaus, Konjunkturzyklen und Investitionsbereitschaft der Industrie beeinflussen ebenfalls die Nachfrage nach Intralogistiklösungen. In Zeiten schwächerer Konjunktur können Kunden Investitionen in neue Lagerkapazitäten und Systeme verschieben oder in kleinere Etappen aufteilen. Dann gewinnt das Servicegeschäft an relativer Bedeutung, da bestehende Flotten in Schuss gehalten werden müssen. Für Jungheinrich ist es daher strategisch wichtig, sowohl im Neumaschinengeschäft als auch im Service- und Automatisierungsbereich gut positioniert zu sein, um unterschiedliche Marktphasen zu überstehenJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Warum Jungheinrich AG (Vz.) für deutsche Anleger relevant ist

Für deutsche Anleger ist Jungheinrich aus mehreren Gründen interessant. Zum einen handelt es sich um ein in Deutschland ansässiges Industrieunternehmen mit Sitz in Hamburg, das seine wichtigsten Börsenlistings in Deutschland hat und im MDAX vertreten istFinanznachrichten.de Stand 23.05.2026. Damit ist die Aktie in vielen deutschen Indizes und Fonds enthalten, was sie zu einem relevanten Bestandteil des heimischen Aktienuniversums macht. Veränderungen im Kurs können indirekt zahlreiche Portfolios von Privatanlegern beeinflussen, die etwa in MDAX-ETFs investieren.

Zum anderen spielt Jungheinrich mit seinen Lösungen eine Rolle in der deutschen und europäischen Industrie- und Logistikkette. Effiziente Lager- und Intralogistikprozesse sind ein wichtiger Baustein der Wettbewerbsfähigkeit vieler Industrie- und Handelsunternehmen in Deutschland. Investitionen in Technik und Automatisierungslösungen von Anbietern wie Jungheinrich beeinflussen damit indirekt auch die Leistungsfähigkeit anderer Branchen. Dies kann Jungheinrich zu einem Indikator für Investitionsbereitschaft und Modernisierungsschritte in der Wirtschaft machenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Auch die Dividendenpolitik und die moderate, aber kontinuierliche Ausschüttung kann für deutsche Anleger von Bedeutung sein. Die im Dividendenkalender ausgewiesene Ausschüttung im Mai 2026 signalisiert eine gewisse Planungssicherheit und kann in Dividendenstrategien eine Rolle spielenDivvyDiary Stand 21.05.2026. Kombiniert mit der Position im MDAX und der Rolle in der Realwirtschaft ergibt sich für Anleger ein Unternehmen, das sowohl aus makroökonomischer als auch aus sektoraler Perspektive relevant ist.

Gleichzeitig ist die Jungheinrich-Aktie durch ihre Notierung in Euro und an deutschen Handelsplätzen für inländische Privatanleger einfach zugänglich. Gebührenstrukturen, steuerliche Rahmenbedingungen und Informationsverfügbarkeit sind für heimische Titel meist transparenter als bei ausländischen Werten. Regelmäßige Berichterstattung, Investor-Relations-Materialien und deutschsprachige Unternehmenskommunikation erleichtern die InformationsbeschaffungJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Risiken und offene Fragen

Wie bei allen Industrie- und Investitionsgüterwerten bestehen auch bei Jungheinrich Risiken. Die Nachfrage nach Flurförderzeugen und Intralogistiklösungen hängt stark von der Investitionsbereitschaft der Kunden ab. In Phasen wirtschaftlicher Unsicherheit können Unternehmen Projekte verschieben oder strecken, was zu Rückgängen beim Auftragseingang führen kann. Für Jungheinrich bleibt daher zentral, wie gut es gelingt, die Kapazitäten auszutarieren und flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagierenJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Projektgeschäft in der Automatisierung bringt zusätzliche Risiken. Großprojekte können sich verzögern oder verteuern, was sich auf Margen und Cashflow auswirkt. Komplexität in Planung und Umsetzung erfordert eine straffe Projektsteuerung. Zudem stehen Anbieter wie Jungheinrich in diesem Segment im Wettbewerb mit globalen Konzernen und Spezialisten, was Preisdruck und hohe Anforderungen an Innovationskraft bedeutet. Für Anleger stellt sich die Frage, ob das Unternehmen seine Prozesse so positionieren kann, dass Chancen und Risiken im Projektgeschäft ausgewogen bleibenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Ein weiteres Risiko liegt in den Kostenstrukturen. Steigende Rohstoff-, Energie- und Personalkosten können die Profitabilität belasten, wenn Preiserhöhungen gegenüber Kunden nicht im gleichen Umfang durchgesetzt werden können. Gleichzeitig investiert Jungheinrich in Forschung und Entwicklung, Digitalisierung und internationale Expansion, was kurzfristig die Kostenbasis erhöht, aber langfristig die Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Die Frage, ob sich diese Investitionen in nachhaltige Margenverbesserungen übersetzen lassen, gehört zu den zentralen Beobachtungspunkten am KapitalmarktJungheinrich Investor Relations Stand 18.05.2026.

Hinzu kommen währungspolitische und geopolitische Risiken, die internationale Lieferketten und Nachfrage beeinflussen können. Handelskonflikte, regulatorische Änderungen oder politische Spannungen können Projekte verlangsamen oder verteuern. Auch die Verfügbarkeit von Fachkräften in Technik, Softwareentwicklung und Service ist ein Thema, das in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen dürfte. Für Jungheinrich besteht die Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, um das geplante Wachstum in Automatisierung und Software zu realisierenJungheinrich Stand 15.05.2026.

Offizielle Quelle

Für Informationen aus erster Hand zu Jungheinrich AG (Vz.) lohnt sich der Besuch der offiziellen Unternehmenswebsite.

Zur offiziellen Website

Weiterlesen

Weitere News und Entwicklungen zur Aktie können über die verlinkten Übersichtsseiten erkundet werden.

Mehr News zu dieser AktieInvestor Relations

Fazit

Jungheinrich steht als etablierter Intralogistikspezialist im Spannungsfeld zwischen zyklischem Investitionsgütergeschäft und strukturellem Wachstum durch Automatisierung und Digitalisierung. Die jüngsten Q1-Zahlen 2026 gelten als solide, und die bestätigte Jahresprognose signalisiert, dass das Management das Unternehmen trotz eines abgekühlten Marktumfelds auf Kurs siehtAd-hoc-news.de Stand 20.05.2026. Für Anleger spielen neben der operativen Entwicklung vor allem die Umsetzung der Strategie in Automatisierung, Service und Software sowie die Fähigkeit, Margen und Cashflows in einem volatilen Umfeld zu stabilisieren, eine zentrale Rolle. Die MDAX-Zugehörigkeit, die moderate Dividende und die Rolle in der deutschen und europäischen Logistikinfrastruktur machen die Jungheinrich AG (Vz.) zu einem relevanten Wert im heimischen Aktienmarkt, dessen weitere Geschäftsentwicklung und Kapitalmarktkommunikation aufmerksam verfolgt werden dürften.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente. Dieser Artikel wurde dank AI Unterstützung so ausführlich und informativ erstellt

So schätzen die Börsenprofis Jungheinrich Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis  Jungheinrich Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | DE0006219934 | JUNGHEINRICH | boerse | 69418755 |