Julius Bär Aktie: Moody's hebt Rating auf A1
01.05.2026 - 10:36:57 | boerse-global.deMoody’s sieht die Schweizer Privatbank Julius Bär auf einem stabilen Pfad. Während die Bonität steigt, sorgt ein Urteil aus Frankfurt für Unruhe. Es geht um einen ehemaligen Manager und brisante Hinweise auf Sanktionsverstöße.
Bessere Noten für die Stabilität
Die Ratingagentur Moody’s stuft die Bank nun besser ein. Das Rating für das Gegenparteienrisiko stieg Ende April von „A2“ auf „A1“. Die Analysten loben die höhere Verlusttragfähigkeit des Instituts.
Die Bank stützt diese Stabilität durch ein höheres Volumen an unbesicherten Schuldtiteln. Anleger reagierten positiv auf die Nachricht. Die Aktie stieg zeitweise um 1,5 Prozent auf einen Kurs von 63,64 CHF.
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Niederlage vor dem Arbeitsgericht
Ein Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt trübt parallel dazu das Bild. Das Gericht entschied im April, dass die Kündigung eines früheren Managers unrechtmäßig war. Der Mann hatte intern auf mögliche Verstöße gegen Sanktionen hingewiesen. Diese betrafen Geschäfte mit Russland und dem Iran.
Julius Bär warf dem Mitarbeiter Führungsmängel und den Verrat von Geheimnissen vor. Das Gericht sah dafür keine Belege. Die Bank hat gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt. Sie bestreitet einen Zusammenhang zwischen der Kündigung und den Hinweisen des Whistleblowers.
Fokus auf Risikoabbau
Die neue Führung baut die Bank seit Anfang 2025 konsequent um. Das Management will vor allem Risiken im Portfolio abbauen. Das ist eine Reaktion auf frühere Versäumnisse. Mängel bei der Geldwäscheprävention brachten dem Institut in der Vergangenheit regulatorische Auflagen ein.
Das bessere Rating stärkt die Position am Kapitalmarkt deutlich. Dennoch bleibt die Aufarbeitung juristischer Altlasten eine Belastung für das Management. Die kommende Berufung im Frankfurter Prozess wird zeigen, wie teuer dieser Rechtsstreit für das Ansehen der Bank wird.
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