JPMorgan Aktie: Dimon unter Druck
23.02.2026 - 23:45:23 | boerse-global.deJPMorgan Chase steht heute im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. CEO Jamie Dimon lädt zum Investorentag und muss erklären, warum die Kostenpläne für 2026 höher ausfallen als ursprünglich kommuniziert. Gleichzeitig sorgt eine Gerichtsakte für Aufsehen: Die Bank bestätigt erstmals offiziell, dass sie Donald Trump nach den Capitol-Ereignissen vom 6. Januar 2021 die Konten gekündigt hat.
Kostenschock beim Branchenführer
Der heutige Investorentag dürfte spannend werden. Dimon muss den Aktionären erklären, warum die größte US-Bank 2026 erstmals die symbolisch wichtige Kostenmarke überschreiten wird. Die Details wurden mit den letzten Quartalszahlen angekündigt, doch die volle Begründung steht noch aus. Der Markt reagiert nervös – die JPMorgan-Aktie kommt seit Wochen nicht aus dem Quark.
Während das Management höhere Ausgaben rechtfertigen muss, expandiert die Bank operativ weiter. Resolute Holdings Management hat am 20. Februar eine neue Kreditlinie über 30 Millionen Dollar mit JPMorgan unterzeichnet. Die bisherige 5-Millionen-Dollar-Fazilität wurde ersetzt, die neue Vereinbarung läuft bis Februar 2031. Das Kreditvolumen wurde versechsfacht – ein Zeichen dafür, dass JPMorgan im Kreditgeschäft weiter wachsen will.
Trump-Kontroverse landet vor Gericht
Politisch brisant wird es durch die jüngsten Gerichtsdokumente. Der frühere Chief Administrative Officer Dan Wilkening bestätigte in einer Stellungnahme, dass JPMorgan im Februar 2021 bestimmte Konten von Donald Trump geschlossen hat – sowohl im Private Banking als auch im Commercial Banking. Trump verklagt die Bank nun, vertreten durch Anwalt Alejandro Brito. Die 26-seitige Klage wirft JPMorgan "Debanking" aus politischen Motiven vor.
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Die Bank weist die Vorwürfe als unbegründet zurück. Der Streit fügt sich in ein größeres Bild: Republikaner werfen großen Finanzinstituten seit den Ereignissen vom 6. Januar 2021 vor, konservative Kunden systematisch zu benachteiligen. Für JPMorgan kommt die öffentliche Auseinandersetzung zu einem ungünstigen Zeitpunkt – gerade jetzt, wo Dimon die erhöhten Kosten rechtfertigen muss.
Die Kombination aus Kostendruck, politischer Kontroverse und stockendem Kurs macht die heutige Präsentation zur Bewährungsprobe. Investoren erwarten klare Antworten, warum sich die höheren Ausgaben lohnen sollen. Die Aktie braucht dringend neue Impulse.
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