Johnson, Dividende

Johnson & Johnson: Dividende auf 1,34 Dollar erhöht

30.04.2026 - 04:33:52 | boerse-global.de

Johnson & Johnson hebt die Quartalsdividende zum 65. Mal an. Analysten sehen die Aktie trotz jüngster Kursverluste weiter positiv.

Johnson & Johnson: Dividende auf 1,34 Dollar erhöht - Foto: über boerse-global.de
Johnson & Johnson: Dividende auf 1,34 Dollar erhöht - Foto: über boerse-global.de

65 Jahre in Folge — das schafft kaum ein Unternehmen weltweit. Johnson & Johnson hat seine Quartalsdividende erneut angehoben, diesmal von 1,30 auf 1,34 US-Dollar je Aktie. Eine Kontinuität, die den Konzern in eine sehr exklusive Liga einreiht.

Solide Zahlen als Fundament

Die Dividendenerhöhung kommt nicht aus dem Nichts. Im jüngsten Quartal erzielte J&J einen Gewinn je Aktie von 2,70 US-Dollar — knapp über den Erwartungen — bei einem Umsatzwachstum von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Erste Group Bank reagierte prompt und hob ihre EPS-Schätzung für 2026 leicht auf 11,57 US-Dollar an; für 2027 steht die Prognose bei 12,63 US-Dollar.

Die annualisierte Dividende beläuft sich nun auf 5,36 US-Dollar, was bei aktuellem Kursniveau einer Rendite von rund 2,4 Prozent entspricht. Kein spektakulärer Wert — aber für ein Unternehmen mit dieser Ausschüttungskontinuität ein verlässliches Signal.

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Analysten bleiben konstruktiv

Goldman Sachs hält an seiner Kaufempfehlung fest und sieht den fairen Wert bei 275 US-Dollar. Der Marktkonsens liegt mit einem durchschnittlichen Kursziel von 252,48 US-Dollar etwas konservativer, lautet aber ebenfalls auf "Moderate Buy".

Der Kurs selbst hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 40 Prozent zugelegt — eine starke Entwicklung. Allerdings notiert die Aktie derzeit etwa neun Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom März und hat sich in den vergangenen 30 Tagen um knapp neun Prozent verbilligt. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt rund sechs Prozent — die kurzfristige Dynamik zeigt also nach unten, während der langfristige Aufwärtstrend intakt bleibt.

Pipeline und Zukäufe als nächste Wachstumstreiber

Neben dem Kapitalrückfluss an Aktionäre arbeitet J&J an seiner operativen Substanz. Die FDA hat dem Medikament IMAAVY einen Priority Review gewährt — eine Einstufung, die eine beschleunigte Zulassungsprüfung ermöglicht. Mit der Übernahme von Atraverse Medical stärkt der Konzern parallel sein Medizintechnik-Portfolio.

Institutionelle Investoren beobachten das aufmerksam: Calamos Advisors meldete zuletzt eine Aufstockung seiner Position um 1,9 Prozent. Ob die laufende Kursschwäche weitere Käufer auf den Plan ruft, wird sich spätestens beim nächsten Quartalsbericht zeigen — dann dürfte auch die FDA-Entscheidung zu IMAAVY näher rücken.

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