Jethro, Tull

Jethro Tull 2026: Warum die Legenden noch immer brennen

18.02.2026 - 14:42:08

Jethro Tull sind 2026 wieder voll da – mit Tour, Fan-Gerüchten und ewigen Klassikern. Was dich in Deutschland wirklich erwartet.

Kaum zu glauben: Jethro Tull sind seit über 50 Jahren unterwegs – und trotzdem fühlt es sich gerade so an, als würden sie für viele junge Fans erst jetzt richtig aufpoppen. Gen Z auf TikTok, Millennial-Prog-Nerds, dazu die ewige Classic-Rock-Fraktion: Alle starren auf die aktuellen Tour-News und Setlist-Leaks. Vor allem in Deutschland wächst der Druck: Kommen sie? Welche Songs? Und wie viel Oldschool-Flötenwahnsinn steht wirklich auf dem Plan?

Alle aktuellen Tourdaten von Jethro Tull checken

Die Band rund um Ian Anderson ist längst mehr als nur "Living In The Past": Neue Releases, Jubiläen, ständig frische Tourlegs – und immer wieder Momente, in denen ein ganzes Publikum kollektiv ausflippt, sobald die ersten Töne von "Aqualung" oder "Locomotive Breath" losbrechen. Zeit für einen Deep-Dive: Was geht 2026 wirklich bei Jethro Tull, was bedeutet das für deutsche Fans – und lohnt sich ein Ticket, wenn du sie noch nie (oder ewig nicht mehr) live gesehen hast?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

In den letzten Jahren hat Ian Anderson klar gemacht, dass Jethro Tull kein reines Nostalgie-Projekt mehr sind. Mit den Alben "The Zealot Gene" (2022) und "RökFlöte" (2023) hat die Band nochmal gezeigt, dass sie neue Themen anzündet, statt nur alte Hits abzuarbeiten. In den aktuellen Interviews betont Anderson immer wieder, dass es ihm um Storytelling, Religion, Mythologie und Politik im weitesten Sinne geht – verpackt in diese unverkennbare Mischung aus Prog, Folk und Hardrock.

Auf der Tourfront sieht man genau das: Die offiziellen Tourdaten (Europa, UK, teils auch USA) sind in Blöcke aufgeteilt, die bewusst ältere und jüngere Fans zusammenbringen sollen. Typisch: deutlich erkennbare Festival-Spots, dazu einzelne Theater- und Hallenshows, bei denen die Band ihre Kontrolle über Licht, Sound und Visuals komplett ausspielen kann. Gerade für Deutschland gilt: Sobald ein neues Tourfenster auf der offiziellen Seite auftaucht, sind Städte wie Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt oder München fast immer heiß gehandelt.

In den letzten Monaten war in internationalen Musikmedien und Fan-Foren immer wieder zu lesen, dass die aktuelle Jethro-Tull-Livephase erstaunlich stabil ist. Die Besetzung um Ian Anderson hat sich gefestigt, die Band klingt eingespielt, und das macht sich auf der Bühne bemerkbar: weniger Chaos, mehr Fokus, gleichzeitig genug spontaner Wahnsinn, damit sich die Shows nicht wie eine Museumsschau anfühlen. Besonders spannend für deutsche Fans: Bei vielen Europa-Terminen der letzten Tourlegs lagen die Ticketpreise im gehobenen, aber noch erreichbaren Bereich – oft gestaffelt nach Sitzplatzkategorien, mit ein paar VIP-Optionen für Hardcore-Fans.

Warum ist das alles für Deutschland so relevant? Weil Jethro Tull hier immer einen Sonderstatus hatten. Die Band war schon in den 70ern Stammgast in deutschen Hallen, deutsche Radios spielten ihre epischen Tracks viel früher als in manchen anderen Ländern. Dazu kommt: Prog, Folk und Hardrock haben hier eine besonders treue Szene. Das merkst du an Foren, Facebook-Gruppen oder Kommentaren unter YouTube-Videos, in denen deutsche User noch 2026 heiß darüber diskutieren, ob die 1972er-Live-Version von "Thick As A Brick" die beste aller Zeiten ist. Wenn jetzt also neue Tourdaten und Setlists durchsickern, trifft das auf ein Publikum, das sich extrem gut auskennt – und genau deswegen hohe Erwartungen hat.

Spannend ist auch der strategische Blick: Nach den pandemiebedingten Verschiebungen und der allgemeinen Unsicherheit im Touring-Geschäft gilt jede stabile Runde von Jethro Tull als kleines Statement: Die Band will präsent bleiben, nutzt aber die Realität eines alternden Frontmanns sehr bewusst. Anderson selbst spricht oft offen über seine Stimme und seine gesundheitlichen Limits. Das führt zu konzentrierteren Shows mit klar definierten Parts, weniger spontanem Geschrei, dafür sehr viel Präzision. Für dich als Fan heißt das: Du bekommst kein wackliges, müdes Retro-Set, sondern eine durchdachte Show, die genau weiß, wann sie explodieren muss – und wann sie dich einfach nur mit einem Flötensolo gegen die Wand fahren lässt.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Bei Jethro Tull ist die Setlist nie ein kompletter Zufall, aber es gibt Muster, die sich durch die letzten Touren ziehen. Schau dir aktuelle Shows aus Europa an, dann tauchen bestimmte Songs fast immer auf. Klassiker wie "Aqualung", "Locomotive Breath", "My God" oder "Thick As A Brick" (oft in einem gekürzten Medley) bilden das Rückgrat der Nacht. Dazu kommen Fan-Favoriten wie "Bourée" (die legendäre Bach-Adaption), "Songs From The Wood", "Heavy Horses" oder "Farm On The Freeway".

Spannend 2026: Die Band baut spürbar mehr neues Material von "The Zealot Gene" und "RökFlöte" ein. Tracks wie "Shoshana Sleeping", "The Zealot Gene" oder "Hammer On Hammer" funktionieren live erstaunlich bissig, weil sie rhythmisch direkter sind und den Folk-Anteil mit modernen Prog-Elementen mischen. Bei "RökFlöte"-Nummern spielt die Band ordentlich mit nordischer Mythologie – live verstärkt mit Visuals, die Runen, Götterbilder und abstrakte Animationen zeigen. Genau das sorgt bei jüngeren Fans für diese "Das könnte auch ein Metal-Festival-Act sein"-Momente.

Die typische Dramaturgie eines Abends sieht ungefähr so aus: Ein eher fokussierter Einstieg mit einem Mix aus neueren Songs und nicht ganz so abgenutzten Klassikern (z.B. "Nothing Is Easy", "For A Thousand Mothers"), dann ein Mittelteil, in dem Ian Anderson Geschichten erzählt, Anekdoten droppt und gerne auch einen leicht sarkastischen Blick auf Politik, Religion oder das eigene Altern wirft. Ab der zweiten Hälfte gehen sie stärker auf die Bank: "Aqualung" taucht fast nie ganz am Anfang auf, sondern wird als später Höhepunkt platziert. "Locomotive Breath" ist in den letzten Jahren oft als finaler Abriss oder vor der Zugabe gelaufen – der Moment, in dem wirklich alle stehen, auch wenn es ein bestuhltes Konzert ist.

Die Atmosphäre ist eine ziemlich spezielle Mischung: Auf der einen Seite hast du ältere Fans, die Jethro Tull schon in den 70ern live gesehen haben und jetzt sehr genau zuhören, jede kleine Veränderung in Soli und Arrangements registrieren. Auf der anderen Seite tauchen immer mehr jüngere Leute auf, die über ihre Eltern, Vinyl-Reissues oder TikTok-Reels auf Songs wie "Bourée" oder "Thick As A Brick" gestoßen sind. Das bringt eine seltsame, aber coole Energie: Wenn Anderson die Flöte schultert, auf einem Bein steht und dieses typische Vibrato in die Luft hämmert, dann schreien nicht nur die Ü-60-Fans, sondern auch Leute mit Bandshirts von Tool, Opeth oder Porcupine Tree.

Soundtechnisch fahren Jethro Tull 2026 einen sehr klaren, fast schon modernen Live-Mix. Die Gitarre ist präsent, aber nicht überdominant, der Bass drückt ordentlich, und die Flöte wird nicht als Gimmick, sondern als Lead-Instrument behandelt. Viele Fans berichten aus den letzten Europa-Gigs, dass gerade die leiseren Momente richtig intensiv wirken: Wenn Anderson nur mit akustischer Gitarre und Flöte auf der Bühne steht und zum Beispiel ein Intro von "My God" oder einen ruhigen Teil von "Thick As A Brick" anstimmt, ist es in der Halle teilweise so still, dass man das Umblättern der Notenblätter hört.

Visuell ist das Ganze kein bombastisches Pop-Spektakel, aber deutlich mehr als nur "Rockband, Backdrop, Licht an". Es gibt Projektionen, kurze Videoeinspieler, historische Bilder und thematisch passende Clips – etwa religiöse Symbole bei "The Zealot Gene" oder nordische Motive beim "RökFlöte"-Material. Das hebt die Shows aus der Klassik-Rock-Masse heraus, ohne peinlich zu wirken. Wenn du Prog magst, wirst du dich zu Hause fühlen; wenn du eigentlich nur wegen "Locomotive Breath" da bist, wirst du vermutlich mit mehr nach Hause gehen, als du erwartet hast.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, in Prog-Discords und unter TikTok-Kommentaren rund um Jethro Tull ist 2026 einiges los. Ein Dauerbrenner: die Frage, ob die aktuelle Tour die letzte größere Europa-Runde werden könnte. Viele Fans verweisen dabei auf Ian Andersons Alter und auf Interviews, in denen er relativ offen über seine gesundheitlichen Grenzen spricht. Daraus entsteht schnell das Narrativ "Jetzt oder nie" – selbst wenn die Band das so nie ausdrücklich gesagt hat. Für den Ticketverkauf ist dieses Gefühl natürlich ein Turbo, aber in der Community sorgt es auch für Diskussionen: Muss man jeden Gig zwanghaft als "Abschied" lesen, oder darf eine Band einfach weitermachen, solange sie Lust hat?

Ein zweites großes Thema: Setlist-Gerechtigkeit. Auf Reddit-Threads tauchen regelmäßig Wünsche auf wie "Warum spielt ihr nie wieder was von "Minstrel In The Gallery"?" oder "Gebt uns wenigstens einmal "Budapest" zurück!". Einige Fans gehen sogar so weit, alternative Traum-Setlists zu posten, in denen komplette Albenblöcke rekonstruiert werden. Gerade deutsche User wirken in diesen Diskussionen extrem detailverliebt und archivfixiert – Zitate aus alten Tourprogrammen, Bootleg-Listen, Vergleiche zwischen 1975er- und 1987er-Versionen bestimmter Songs. Gleichzeitig merkt man aber auch Verständnis dafür, dass eine Band mit begrenzter Spielzeit nicht 20 Alben komplett abdecken kann.

Auf TikTok passiert währenddessen ein ganz eigener Film: Clips von jungen Flötist:innen, die ikonische Anderson-Parts nachspielen, gehen viral. Dazu kommen Edits, in denen Leute "Aqualung" oder "Locomotive Breath" über moderne Serien-Szenen legen oder mit Metal-Bands wie Mastodon oder Opeth koppeln. Unter diesen Videos findet man oft Kommentare wie: "Ich dachte, das wäre ein neues Prog-Projekt, und dann erfahre ich, dass die Band älter ist als meine Eltern." Aus genau solchen Momenten wächst eine neue Neugier: Viele checken dann erst, dass Jethro Tull überhaupt noch aktiv touren.

Eher kontrovers diskutiert werden gestiegene Ticketpreise. Auch bei Jethro Tull spürt man die allgemeine Entwicklung: Produktion, Personal, Transport, Hallenmieten – alles teurer. In Foren liest man von Tickets, die für gute Plätze im mittleren bis oberen Preissegment liegen. Einige Fans regen sich darüber auf, andere verweisen darauf, dass man hier eine Legende in halbwegs intimer Atmosphäre statt in einem 60.000er-Stadion bekommt. Besonders spannend: In deutschen Threads liest man oft den Vergleich zu Ticketpreisen der 80er und 90er – was natürlich komplett andere Zeiten waren. Fakt ist: Wenn du halbwegs gute Plätze willst, musst du 2026 bereit sein, mehr hinzulegen als früher, aber Jethro Tull liegen immer noch unter den absurden Preisen mancher Stadion-Acts.

Ein weiterer Fan-Talk dreht sich um mögliche Jubiläumsformate. Viele rechnen damit, dass bestimmte Album-Geburtstage – etwa rund um "Songs From The Wood" oder andere Klassiker – wieder als Aufhänger für Spezialsets genutzt werden. Es kursieren Spekulationen, dass die Band ausgewählte Alben komplett oder in großen Blöcken live spielen könnte, wie sie es in früheren Jahren teilweise getan hat. Konkrete Bestätigungen sind rar, aber Setlist-Änderungen bei Festival- oder Einmal-Shows heizen die Erwartungen immer wieder an.

Und dann sind da noch die ganz wilden Theorien: Kollabos mit jüngeren Prog- oder Metal-Bands, ein geheimes Akustik-Album, ein Feature auf einem Soundtrack – vieles davon basiert eher auf Wunschdenken als auf echten Leaks. Trotzdem zeigen genau diese Spekulationen, wie lebendig die Fanbase 2026 noch ist. Jethro Tull sind eben nicht einfach nur eine Heritage-Band, die man respektvoll im Regal stehen lässt. Sie sind ein aktives Thema in Threads, in denen sonst über Tool, Haken, Steven Wilson oder Devin Townsend geredet wird. Und das ist vielleicht die spannendste Info aus der Gerüchteküche überhaupt.

Alle Daten auf einen Blick

Die konkreten Deutschland-Termine können sich ändern und werden laufend aktualisiert. Ein Blick auf die offizielle Tour-Übersicht zeigt aber, wie ein typisches Tourfenster für deutsche Fans aussehen kann:

DatumStadtLocationLandHinweis
Beispiel: 05.03.2026BerlinAdmiralspalast / Theater oder Halle ähnlicher GrößeDeutschlandBestuhltes Konzert, mehrere Preiskategorien
Beispiel: 07.03.2026HamburgMehr! Theater / Laeiszhalle o.ä.DeutschlandFokus auf akustischen Parts & Klassiker-Set
Beispiel: 10.03.2026KölnPhilharmonie / größere HalleDeutschlandStarker Prog-Fokus, längere Setlist möglich
Beispiel: 13.03.2026FrankfurtJahrhunderthalle o.ä.DeutschlandBeliebt bei Langzeit-Fans, gute Akustik
Beispiel: 15.03.2026MünchenZenith / Circus Krone o.ä.DeutschlandOft Tourabschluss oder -höhepunkt

Wichtig: Die echten Termine, Venues und Daten findest du immer aktuell hier:

Offizielle Jethro-Tull-Tourübersicht mit allen aktuellen Daten

Zu den harten Fakten rund um die Band gehören auch die wichtigsten Eckdaten der letzten Veröffentlichungen:

ReleaseDatumTypBesonderheit
The Zealot GeneJanuar 2022StudioalbumErstes Jethro-Tull-Album seit über einer Dekade, thematisch stark religiös geprägt
RökFlöteApril 2023StudioalbumKonzept rund um nordische Mythologie, sehr flötenzentriert
Diverse Deluxe-ReissueslaufendRe-ReleaseNeu gemasterte Klassiker mit Bonusmaterial und umfangreichen Booklets

Häufige Fragen zu Jethro Tull

Um den Überblick zu behalten – und Google ein bisschen Futter zu geben – hier die wichtigsten Fragen, die deutsche Fans 2026 rund um Jethro Tull stellen.

1. Kommen Jethro Tull 2026 wirklich nach Deutschland?
Der aktuellste und verlässlichste Stand ist immer die offizielle Tour-Seite der Band. Typischerweise sind bei Europa-Touren mehrere Deutschland-Termine eingeplant, weil der Markt hier stark ist und die Band historisch eine große Fanbase hat. Wenn du dir nicht sicher bist, ob in deiner Nähe etwas stattfindet: Check regelmäßig die Tourdaten und melde dich im Zweifel bei Newsletter oder Social-Media-Kanälen der Band an. Oft tauchen einzelne Zusatzshows relativ kurzfristig auf, wenn bestimmte Städte extrem schnell ausverkaufen.

2. Wie lange dauert ein Jethro-Tull-Konzert aktuell?
Die meisten Reports der letzten Tourjahre sprechen von Shows im Bereich von etwa 100 bis 120 Minuten – also rund anderthalb bis zwei Stunden, inklusive kurzer Moderationen und einer Pause (je nach Venue und Konzept). Das ist auch aus Respekt vor Andersons Stimme und Fitness sinnvoll. Was du nicht erwarten solltest: dreistündige Marathon-Gigs wie bei manchen jüngeren Acts. Dafür wird die Setlist sorgfältig kuratiert, sodass du sowohl Klassiker als auch neueres Material zu hören bekommst, ohne dass sich der Abend zieht.

3. Lohnt sich ein Ticket, wenn ich unter 30 bin und Jethro Tull nur von meinen Eltern kenne?
Wenn du auf Prog, komplexe Rock-Arrangements, ungewöhnliche Instrumentierung und eine gewisse Theater-Attitüde stehst, dann definitiv. Jethro Tull sind eine der wenigen Classic-Rock-Bands, die live immer noch einen echten eigenen Charakter haben – allein schon durch die Flöte als Lead-Instrument und Andersons Art, Songs halbszenisch zu performen. Dazu kommt: Du bekommst einen Crashkurs in Rockgeschichte, ohne dass es nach Museum riecht. Viele jüngere Fans berichten, dass sie nach einem Konzert angefangen haben, sich durch die komplette Diskografie zu arbeiten – und erst dann gecheckt haben, wie vielseitig (und teilweise ziemlich hart) diese Band eigentlich ist.

4. Wie sehr hat sich Ian Andersons Stimme verändert?
Real Talk: Ja, seine Stimme ist nicht mehr so wie in den 70ern, und das sagt er selbst. Die hohen, hysterisch-kratzigen Peaks von früher sind in der Form nicht mehr dauerhaft möglich. Live löst die Band das clever: Tonarten werden angepasst, Backing-Vocals stützen bestimmte Passagen, und Anderson setzt seine Sprechstimme bewusster ein. Dazu kommt der Fokus auf Flöte und Instrumentalparts, die er nach wie vor mit einer Energie spielt, die viele deutlich jüngere Musiker blass aussehen lässt. Wenn du erwartest, dass jede Note exakt wie auf einem 1973er-Bootleg klingt, wirst du enttäuscht. Wenn du akzeptierst, dass hier ein über 70-jähriger Musiker seine Songs 2026 neu interpretiert, wirst du ziemlich beeindruckt sein.

5. Kommen bei den Shows wirklich alle großen Hits?
Das hängt vom Abend ab, aber gewisse Säulen tauchen fast immer auf: "Aqualung", "Locomotive Breath" und mindestens ein längerer Block aus "Thick As A Brick" gehören zur Grundausstattung. "Bourée" erscheint sehr häufig, weil das Stück live immer noch komplett durchdreht – gerade, wenn die Band darin kleine Jazz- oder Rock-Exkurse einbaut. Aber: Jethro Tull sind keine reine "Greatest Hits"-Maschine. Es kann sein, dass bestimmte Alben an einem Abend kaum oder gar nicht vorkommen, während andere Phasen stark vertreten sind. Wenn du einen ganz bestimmten, selten gespielten Track unbedingt hören willst, solltest du nicht zu viel drauf wetten – aber genau das macht die Spannung für Hardcore-Fans aus.

6. Wie früh sollte ich Tickets kaufen – und welche Plätze sind ideal?
Bestuhlte Shows in Theatern und klassischen Konzerthäusern sind oft relativ schnell in den guten Kategorien weg, vor allem mittlere Reihen mit direkter Sicht auf die Bühne. Wenn du sicher gehen willst, solltest du bei Tourstart nicht zu lange warten. Für den Sound sind oft die mittleren Reihen in der Saalmitte am besten, während ganz vorne zwar spektakulär aussieht, aber nicht immer den ausgewogensten Mix hat. Bei gemischten Steh-/Sitz-Konzepten gilt: Wenn du die Flöte in 4K erleben willst, geh nah ran. Wenn du die Musik entspannt, mit Übersicht und guter Akustik erleben willst, ist etwas Abstand sinnvoller.

7. Welche Alben sollte ich vor dem Konzert unbedingt gehört haben?
Das Minimum für einen sinnvollen Einstieg sind: "Aqualung" (für die großen Klassiker), "Thick As A Brick" (für das volle Prog-Brett), "Songs From The Wood" (für die folkigere Seite), dazu die neueren "The Zealot Gene" und "RökFlöte", damit du die aktuellen Livesongs nicht als Fremdkörper wahrnimmst. Wenn du tiefer einsteigen willst, sind "Heavy Horses" und "Minstrel In The Gallery" zwei Alben, die live immer wieder Referenzen bekommen und zeigen, wie breit das Spektrum der Band wirklich ist. Du musst nicht alles vor dem Konzert auswendig können – aber je mehr du kennst, desto mehr kleine Details und Querverweise erkennst du während der Show.


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