Januar-Blues: So besiegen Sie das Stimmungstief 2026
17.01.2026 - 17:26:12Der Januar drückt vielen auf die Stimmung – doch einfache Strategien helfen aus dem Tief. Experten erklären, wie Licht, Bewegung und neue Routinen den Weg zu mehr Energie ebnen.
Was wirklich hinter dem Wintertief steckt
Nach den Feiertagen folgt oft ein Stimmungseinbruch. Dieses Phänomen, der „Januar-Blues“, ist eine Mischung aus emotionalen, biologischen und sozialen Faktoren. Ein zentraler Aspekt ist der Mangel an Tageslicht. Er beeinflusst den Hormonhaushalt und kann die Produktion des Glückshormons Serotonin drosseln.
Passend zum Thema Bewegung: Sitzen und Bewegungsmangel machen im Januar vielen zu schaffen. Der kostenlose PDF‑Report „Wessinghages 3‑Minuten Wunderübungen“ zeigt 17 kurze Bewegungen vom Orthopäden, die Sie jederzeit zwischendurch machen können, um Verspannungen zu lösen, Energie zu steigern und Stress zu reduzieren. Ideal, wenn Tageslicht knapp ist und Sie schnell etwas für Ihr Wohlbefinden tun wollen. Der Report kommt gratis per E‑Mail und ist sofort umsetzbar – ganz ohne Geräte. Jetzt 3‑Minuten-Wunderübungen gratis anfordern
Hinzu kommt der psychologische Kontrast zur festlichen Dezemberzeit. Der ruhigere Januar kann ein Gefühl der Leere hinterlassen. Gleichzeitig erzeugt der „Druck des Neuanfangs“ mit ambitionierten Vorsätzen oft Stress. Die ruhigere Zeit bietet zudem mehr Raum für Selbstreflexion, wodurch ungelöste Themen stärker in den Vordergrund treten können, wie Professor Rupert Conrad vom Universitätsklinikum Münster anmerkt.
Die wirksamsten Gegenmittel: Licht und Bewegung
Die einfachsten und effektivsten Strategien gegen die Tristesse sind klar:
* Tageslicht tanken: Experten raten zu täglich 15 bis 30 Minuten im Freien – selbst bei Bewölkung. Das natürliche Licht ist stärker als jede Innenraum-Beleuchtung und reguliert die innere Uhr.
* Körper aktivieren: Regelmäßige Bewegung, ob Spaziergang oder Yoga, kurbelt die Endorphin-Ausschüttung an und baut Stress ab. Die Kombination mit Licht verstärkt den positiven Effekt.
Für Menschen, die stark unter Lichtmangel leiden, kann auch eine Lichttherapie mit speziellen Lampen helfen.
Mentale Anker setzen: Vom Druck befreien
Statt sich von unrealistischen Vorsätzen unter Druck setzen zu lassen, empfehlen Psychologen einen anderen Fokus: kleine, erreichbare Gewohnheiten. Der Januar eignet sich perfekt für ein mentales Reset.
Techniken wie Achtsamkeitsübungen oder ein kurzes Tagebuch helfen, den Blick auf Positive zu lenken und wirken dem „Negativitäts-Bias“ entgegen. Eine feste Tagesstruktur gibt zudem Halt. Dazu gehört auch, sich bewusst Pausen zu gönnen und die eigenen Ansprüche zu senken.
Wann es mehr als nur Blues ist
Viele neigen im Winter dazu, sich zurückzuziehen. Aktive soziale Kontakte können die Stimmung jedoch erheblich verbessern. Es ist wichtig, zwischen dem vorübergehenden Tief und einer saisonalen Depression (SAD) zu unterscheiden.
Typische Anzeichen einer SAD sind:
* Anhaltende gedrückte Stimmung über Wochen
* Stark erhöhtes Schlafbedürfnis
* Heißhunger auf Süßes
Sollten die Symptome den Alltag stark beeinträchtigen und sich nicht durch eigene Strategien lindern lassen, ist professionelle Hilfe ratsam. Die bewusste Bewältigung des Januars kann jedoch Bausteine für eine langfristig stabile mentale Gesundheit legen.


