James Brown ist zurück im Hype: Warum der Godfather of Soul gerade überall wieder auftaucht
10.01.2026 - 14:26:45Er ist nie wirklich weg gewesen – aber jetzt ist James Brown wieder mitten im Pop-Kosmos. Auf TikTok, in Serien-Soundtracks, neuen Compilations und frischen Doku-Projekten: Der Godfather of Soul ist 2026 so präsent wie lange nicht mehr.
Seine Klassiker landen in Playlists der Gen Z, DJs packen ihn in Remixe, und gefühlt jede zweite Dance-Challenge atmet seinen Funk. Zeit, dass du dein James-Brown-Game auf Level "Gänsehaut" bringst.
Wir zeigen dir: Welche Songs gerade knallen, wo du die besten Live-Momente findest, was in Sachen Tour & Tickets realistisch ist – und warum die Story von James Brown dich auch heute noch vom Hocker haut.
Das läuft gerade auf Repeat: Die aktuellen Hits
Auch wenn James Brown keine neuen Songs mehr veröffentlicht, gibt es ein paar Tracks, die 2026 wieder besonders oft in Playlists, Serien und auf TikTok landen.
- "Get Up (I Feel Like Being a) Sex Machine"
Der ultimative Funk-Abriss. Dieser Track ist gerade wieder in Workout- und Dance-Playlists am Durchdrehen. Trockener Groove, tightes Riff, null Füllmaterial – nur pure Energie. - "I Got You (I Feel Good)"
Der Name ist Programm: Instant-Gute-Laune-Ohrwurm. Wird ständig für Feelgood-Momente, Couple-Clips und Throwback-Memes benutzt. Wenn du nach drei Sekunden keine bessere Laune hast, check deinen Puls. - "Papa's Got A Brand New Bag"
Der Track, mit dem James Brown die Pop-Welt einmal umgekrempelt hat. Gerade wieder gefragt in Retro-Edits und DJ-Sets, die Oldschool-Soul mit modernen Beats mischen. Perfekt, wenn du tief in den Groove eintauchen willst.
Sound-Vibe: fett, roh, funky. Nicht überproduziert, kein Filter, keine Perfektion aus der Retorte – sondern Schweiß, Shouts und echte Band-Energie. Genau dieser Kontrast zu hyperglatten TikTok-Sounds macht James Brown für viele gerade wieder so fresh.
Das Netz feiert: James Brown auf TikTok & Co.
Auf Social Media ist James Brown längst mehr als ein Name aus den 60ern. Seine Hooks laufen als Sounds unter POV-Videos, Comedy-Clips und Dance-Challenges.
Vor allem "I Feel Good" und "Sex Machine" werden recycelt ohne Ende: Edits, Remixes, beschleunigte Versionen, Mash-ups mit Rap und Hyperpop. Die Fanbase ist ein wilder Mix aus Oldschool-Soul-Nerds und Kids, die ihn über einen einzigen viralen Sound entdeckt haben.
Willst du sehen, was die Fanbase gerade postet? Hier geht's zum Hype:
Vor allem die legendären Live-Aufnahmen – Schweiß, Schreie, Knie-Slides, Cape-Show – gehen immer wieder viral. Viele kommentieren: "Das ist mehr Energie als die meisten heutigen Stars auf einer ganzen Tour." Die Stimmung: pure Nostalgie und Respekt.
Erlebe James Brown live: Tour & Tickets
Wichtig und ehrlich: James Brown ist 2006 gestorben. Das bedeutet ganz klar: Es gibt aktuell keine echten James-Brown-Livekonzerte oder Tourdaten. Wenn dir irgendwo "James Brown 2026 live" versprochen wird, ist das entweder ein Tribute-Act oder schlicht irreführend.
Was es aber gibt: Tribute-Shows, Coverbands und Special-Events, bei denen seine Musik mit großer Band und teilweise Orchester gefeiert wird. Diese Gigs laufen oft unter Namen wie "James Brown Tribute", "A Night of James Brown" oder "Funk & Soul Legends".
Falls du solche Events suchst, check am besten regelmäßig die großen Ticketportale in deiner Region und achte genau auf die Beschreibung: Steht da Tribute/Show/Experience, weißt du, was dich erwartet.
Für alles Offizielle rund um seinen musikalischen Nachlass, Re-Releases, Compilations und mögliche neue Doku- oder Filmprojekte lohnt sich der Blick auf die offizielle Seite:
Hier James-Brown-News und Releases checken
Fazit in Sachen Live-Erlebnis: Ein echtes James-Brown-Konzert wird es nicht mehr geben – aber ein gut gemachtes Tribute mit fetter Band kann trotzdem für Gänsehaut sorgen, vor allem, wenn der Saal steht und alle bei "I Feel Good" ausrasten.
Wie alles begann: Die Story hinter dem Erfolg
James Brown startete unter extrem harten Bedingungen im Süden der USA, baute sich aber vom Problemkind zum Superstar und Stil-Erfinder auf. Nach ersten Versuchen im Gospel-Bereich kam der Durchbruch mit seiner Band The Famous Flames.
Mit Songs wie "Please, Please, Please" machte er sich einen Namen, doch der echte Knall kam mit dem Live-Album "Live at the Apollo". Die Energie dieser Show galt damals als unfassbar – und ist bis heute ein Referenzpunkt für jede:n, der oder die auf der Bühne alles geben will.
In den 60ern und 70ern jagte ein Meilenstein den nächsten: "Papa's Got A Brand New Bag", "I Got You (I Feel Good)", "It's a Man's Man's Man's World", später "Get Up (I Feel Like Being a) Sex Machine" und "The Payback". James Brown war nicht nur ein Star – er war ein kompletter Gamechanger für Soul, Funk und später auch Hip-Hop.
Seine Platten gingen Gold und Platin, er bekam Grammys, Lifetime-Awards und wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Noch wichtiger: Unzählige Rap- und R&B-Produktionen samplen bis heute seine Drums, Shouts und Grooves. Ohne James Brown würden viele deiner Lieblingsbeats anders klingen – oder gar nicht existieren.
Natürlich war seine Karriere auch von Skandalen, Drogen und Problemen überschattet. Aber rein musikalisch gilt er bis heute als einer der einflussreichsten Artists überhaupt. Wer über Pop, Funk, Hip-Hop oder moderne Dance-Musik spricht, landet früher oder später bei seinem Namen.
Fazit: Lohnt sich der Hype?
Wenn du nur kurz scrollst und denkst: "Klingt nach Opa-Musik" – gib James Brown trotzdem eine echte Chance. Seine Tracks sind gebaut für körperliche Reaktion: Kopf nickt, Fuß wippt, irgendwann kannst du nicht mehr still sitzen.
Seine Musik ist das perfekte Upgrade für:
- Workout-Playlists – statt 0815-Hype-Rap einfach mal Funk-Drums und Shouts.
- Pre-Party-Vibes – bevor der neueste Club-Banger läuft, sorgt James Brown für das Warm-up.
- Deep-Dive-Musiknerds – wenn du wissen willst, wo deine Lieblingsbeats herkommen.
Der aktuelle Hype ist eine Mischung aus Nostalgie, Respekt und frischer Entdeckung. Für viele TikTok-User ist James Brown neu, für Musikfans seit Jahren eine Legende. Die Schnittmenge: Alle merken, wie krass zeitlos dieser Funk klingt.
Also: Kopfhörer auf, Lautstärke hoch, mit "I Got You (I Feel Good)", "Sex Machine" und "Papa's Got A Brand New Bag" starten – und dann Stück für Stück tiefer graben. Der Hype lohnt sich. Und wenn du einmal dieses Live-Erlebnis (auch nur im Video) gespürt hast, weißt du, warum der Name James Brown so schnell nicht von deiner For-You-Page verschwinden wird.


