App, KI-Stimmen

isVerified startet App gegen gefälschte KI-Stimmen

16.01.2026 - 19:41:12

Das israelische Startup isVerified stellt eine App vor, die Voice Deepfakes während Telefonaten analysiert, um Unternehmen vor KI-gestütztem CEO-Fraud zu schützen.

Eine israelische Cybersicherheitsfirma geht gegen die wachsende Gefahr durch täuschend echte KI-Stimmen vor. Das Startup isVerified hat eine App veröffentlicht, die Voice Deepfakes in Echtzeit erkennen soll.

Die Anwendung für Android und iOS richtet sich an Unternehmen und Behörden. Sie soll vor Betrug schützen, bei dem Angreifer mit gefälschten Stimmen von Vorgesetzten Mitarbeiter zu Überweisungen oder Datenpreisgaben manipulieren. Auslöser ist die rasante Entwicklung generativer KI: Schon wenige Sekunden Audio genügen, um eine Stimme täuschend echt zu kopieren.

Die neue Welle des „Vishing“

Die Bedrohung ist real und wächst. Angreifer nutzen öffentlich verfügbare Aufnahmen, um Sprachmuster, Tonfall und Akzent präzise nachzuahmen. Diese KI-generierten Stimmen umgehen herkömmliche IT-Sicherheit, denn sie zielen auf menschliches Vertrauen, nicht auf technische Schwachstellen.

Anzeige

CEO-Fraud und Vishing – Angreifer nutzen täuschend echte KI-Stimmen, um Mitarbeiter zu Überweisungen zu bewegen. Ein neues Anti-Phishing-Paket erklärt in einer klaren 4‑Schritte-Anleitung, wie Sie psychologische Angriffsmuster erkennen, Stimme-basierte Betrugsversuche entlarven und organisatorische Schutzmaßnahmen einführen. Enthalten sind Checklisten, Trainingsvorlagen und konkrete Kommunikationsregeln für Mitarbeiter. Ideal für IT-Verantwortliche und Führungskräfte, die ihr Unternehmen schnell und praxisnah absichern wollen. Anti-Phishing-Paket jetzt kostenlos herunterladen

Besonders gefährdet sind Führungskräfte und hohe Beamte. Immer wieder kommt es zu betrügerischen Anrufen, die scheinbar von CEOs oder Ministern stammen. Die Folge sind millionenschwere Schäden und geleakte Geheimdaten. Die menschliche Stimme, so die Analyse von isVerified, ist zum schwächsten Glied in der Unternehmenssicherheit geworden.

Wie die Echtzeit-Erkennung funktioniert

Die App analysiert Telefonate laufend auf Anomalien, die für KI-generierte Inhalte typisch sind. Sie geht über einfache Stimmerkennung hinaus. Ein entscheidender Punkt: Die Deepfake-Erkennung läuft lokal auf dem Gerät des Nutzers ab. So bleibt die Privatsphäre gewahrt.

Zusätzlich verknüpft eine biometrische Identitätsprüfung den echten Stimmabdruck einer Person sicher mit ihrem Kommunikationskanal. Dies soll Account-Spoofing und unbefugten Zugriff verhindern. Die Technologie funktioniert sprachunabhängig und erfüllt laut Hersteller gängige Datenschutzstandards.

Marktnische für Hochrisiko-Umgebungen

Hinter isVerified steht die etablierte Cybercrime-Firma Hudson Rock. Das Startup adressiert eine spezielle Lücke: Während Verbraucher-Apps oft auf Bequemlichkeit setzen, brauchen Vorstände und Ministerien Sicherheit, die im Hintergrund läuft – ohne zeitsensitive Abläufe zu stören.

Die Lösung authentifiziert, wer in Echtzeit spricht. Damit schließt sie eine Sicherheitslücke, die viele bestehende Systeme offenlassen. Der Fokus liegt auf Organisationen in Nordamerika, Europa, Großbritannien und dem asiatisch-pazifischen Raum.

Der Start der App markiert einen wichtigen Schritt im Kampf gegen KI-gestützten Betrug. Ob sie hält, was sie verspricht, wird sich in der Praxis der Hochsicherheitsumgebungen zeigen müssen.

Anzeige

PS: Viele Abwehrmaßnahmen versagen, weil Unternehmen psychologische Tricks unterschätzen und technische Lösungen allein nicht reichen. Das Anti-Phishing-Paket liefert praxiserprobte Checklisten, Vorlagen für interne Richtlinien und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Abwehr von Phishing, Vishing und CEO-Fraud. Nutzen Sie die Bausteine für Mitarbeiterschulungen und Sofortmaßnahmen, um Überweisungen und Datenlecks zu verhindern. Kostenloses Anti-Phishing-Paket anfordern

@ boerse-global.de