iShares Silver Trust ETF: 46,3 Millionen Unzen Defizit
10.05.2026 - 12:00:05 | boerse-global.deSilber findet zu alter Stärke zurück. Nach einer volatilen Phase zu Jahresbeginn legte der iShares Silver Trust in der vergangenen Woche um 9,13 Prozent zu und schloss bei 61,98 Euro. Seit Jahresanfang verzeichnet der ETF damit ein Plus von über zehn Prozent, liegt aber noch unter seinem Januar-Hoch von 88,37 Euro.
Vom Tief im Oktober 2025 bei 36,57 Euro hat sich der Kurs inzwischen um fast 70 Prozent abgesetzt. Die technische Erholung wird von einem Relative-Stärke-Index (RSI) von knapp 70 begleitet, was auf eine zunehmend erhitzte Marktlage hindeutet.
Das Anlagevehikel bildet die Preisentwicklung des physischen Edelmetalls ab, das zuletzt bei 80,32 US-Dollar pro Feinunze notierte. Im ersten Quartal 2026 stieg der Nettoinventarwert (NAV) je Anteil um 0,83 Prozent. Das verwaltete Vermögen sank indes auf 35,67 Milliarden US-Dollar, da Rückgaben von Anteilen das Neugeschäft überwogen.
Industrielle Nachfrage trifft auf Angebotslücke
Hinter der jüngsten Rally steht eine fundamentale Knappheit. Laut dem World Silver Survey 2026 steuert der Markt auf ein Defizit von 46,3 Millionen Unzen zu—das sechste Jahr in Folge. Während die Industrie Silber massiv für Solarpanels und Elektroautos benötigt, bleibt das Angebot begrenzt.
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Trotz des sogenannten „Thrifting“—der Reduktion des Silberanteils in Photovoltaik-Zellen aufgrund hoher Preise—bleibt der Bedarf hoch. Die globalen Installationen wachsen schneller als der Spareffekt durch geringeren Materialeinsatz. Hinzu kommen makroökonomische Faktoren wie die hartnäckige Inflation, die Investoren in Sachwerte treiben.
Analysten blicken auf den 15. Mai
Große Institute wie J.P. Morgan zeigen sich für den weiteren Jahresverlauf optimistisch. Die Bank prognostiziert einen Durchschnittspreis von 81 US-Dollar pro Unze für 2026. Auch die London Bullion Market Association (LBMA) sieht den fairen Wert in einem ähnlichen Bereich um die 80-Dollar-Marke.
Ein besonderes Datum rückt nun in den Fokus: der 15. Mai. An diesem Tag könnte die Unsicherheit über den personellen Wechsel an der Spitze der US-Notenbank Federal Reserve für zusätzliche Bewegung sorgen. Marktbeobachter vermuten, dass Anleger in dieser Übergangsphase verstärkt Schutz in Sachwerten suchen.
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Mögliche Zinssenkungen der Fed in der zweiten Jahreshälfte könnten die Realrenditen weiter drücken. In der Vergangenheit profitierte Silber regelmäßig von einem sinkenden Zinsumfeld.
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