iShares Silver Trust: 3,1 Milliarden Abflüsse im Jahr
29.04.2026 - 21:18:42 | boerse-global.deSilberanleger blicken heute gespannt nach Washington. Während die US-Notenbank über die Zinsen entscheidet, kämpft der iShares Silver Trust mit dem stärksten Gegenwind seit Monaten. Ein fester Dollar und hohe Renditen bei Staatsanleihen setzen das Edelmetall unter Verkaufsdruck.
Zinsangst und technische Marken
Die Fed-Sitzung am 29. April 2026 gilt als wichtigster Taktgeber für die kommenden Wochen. Der Markt befürchtet, dass die Währungshüter trotz volatiler Inflationserwartungen an ihrem restriktiven Kurs festhalten könnten. Jüngste Energieschocks erschweren die Lage für eine mögliche Zinswende zusätzlich.
Charttechnisch nähert sich der Trust einer kritischen Zone. Die Marke von 61,50 US-Dollar fungiert derzeit als wichtiger Boden. Nach oben hin bildet der Bereich um 72,32 US-Dollar einen massiven Widerstand. Ein falkenhafter Ton der Notenbank könnte weitere Verkäufe auslösen, da Investoren das Zinsrisiko für das zweite Halbjahr neu bewerten müssten.
Abflüsse treffen auf institutionelles Interesse
Die Stimmung hat sich nach dem Rekordhoch Anfang 2026 deutlich abgekühlt. Damals knackte Silber kurzzeitig die Marke von 100 US-Dollar. Seit Jahresbeginn verzeichnete der iShares Silver Trust Abflüsse von rund 3,1 Milliarden US-Dollar. Das verwaltete Vermögen beläuft sich aktuell auf etwa 35 Milliarden US-Dollar.
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Indes nutzen institutionelle Investoren die Kursrücksetzer in Richtung 63,65 US-Dollar offenbar für Zukäufe. Sie setzen auf die langfristige Knappheit des physischen Marktes, die Silber von anderen Edelmetallen abhebt. Diese Divergenz zwischen kurzfristigem Stimmungsdruck und langfristiger Akkumulation prägt das aktuelle Handelsbild.
Das strukturelle Defizit bleibt bestehen
Fundamentale Daten stützen die optimistische Sichtweise der Großanleger. Der World Silver Survey 2026 prognostiziert ein erneutes Defizitjahr. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage soll etwa 46,3 Millionen Unzen betragen.
Besonders der Bedarf aus der Solarindustrie und dem Sektor für Künstliche Intelligenz bleibt hoch. Zwar gibt es Versuche, Silber durch günstigere Materialien zu ersetzen, die industrielle Basis sorgt aber für eine solide Nachfrageuntergrenze. Der iShares Silver Trust hält zur Absicherung seiner Anteile rund 491 Millionen Unzen physisches Silber.
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Im direkten Kostenvergleich steht das Produkt unter Beobachtung. Mit einer Gesamtkostenquote von 0,50 Prozent ist der Trust teurer als Konkurrenzprodukte wie der abrdn Physical Silver Shares ETF mit 0,30 Prozent. Die heutige Zinsentscheidung wird die Richtung für das restliche Jahr vorgeben. Sollte die Fed den restriktiven Kurs bestätigen, rückt der Test der Unterstützung bei 61,50 US-Dollar unmittelbar näher.
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