Ölkrise

Iran-Krieg und Ölkrise: Unsicherheit dominiert Finanzmärkte im März 2026

19.03.2026 - 16:50:15 | ad-hoc-news.de

Der Konflikt im Iran blockiert die Straße von Hormus und treibt Ölpreise um sechs Prozent in die Höhe. DAX und EuroStoxx50 verzeichnen Verluste, Tech-Aktien zeigen gemischte Signale. Zentralbanken diskutieren Folgen, Anleger warten ab.

Ölkrise - Foto: THN
Ölkrise - Foto: THN

Die Finanzmärkte erleben im März 2026 eine Phase erhöhter Unsicherheit. Der Iran-Krieg hat die Straße von Hormus blockiert. Ölpreise sind um sechs Prozent gestiegen. Der DAX schloss am 17. März mit 0,7 Prozent Gewinn bei 23.731 Punkten. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,6 Prozent auf 5.775 Punkte.

Trotz anfänglicher Belastung durch Energiepreise gab es Erholung durch positive Wall-Street-Signale. In Asien steigt der Kospi um 2,1 Prozent, getrieben von Samsung und SK Hynix. Der Nikkei gewinnt 0,3 Prozent. Technologieaktien zeigen Stärke trotz globaler Unsicherheit.

Zentralbanken treffen sich diese Woche. Fed, EZB, Bank of England und Bank of Japan diskutieren Ölpreis-Folgen. Abwartende Haltung wird erwartet. Qualcomm reagiert auf Kursrutsch mit Aktienrückkäufen bis 20 Milliarden Dollar. Dividende steigt um drei Prozent auf 0,92 Dollar.

Nvidia präsentiert neue Produkte und Partnerschaften mit optimistischem Ausblick. Tech-Sektor hält sich. Europäische Sektoren: Telekom, defensive Konsumgüter und Öl-Gas gefragt. Finanzen, Medien und Tech enttäuschen.

Der deutsche DAX gibt um 2,4 Prozent nach, der französische CAC 40 schliesst mit einem Minus von 2,1 Prozent. Der Euro Stoxx 50 liegt mit 2,4 Prozent im Minus. Ähnlich die Situation in den USA. Der Dow-Jones-Index liegt mit 48.743,6 Punkten mit 0,4 Prozent im Minus.

Der breiter gefasste S&P 500 notiert 1,1 Prozent im Minus. Die Technologiebörse Nasdaq hält sich mit einem Minus von 0,3 Prozent vergleichsweise solid. Eine wichtige Grundlage für die Aktienmärkte bleibt die Gewinnentwicklung der Unternehmen.

Für den S&P 500 wird für 2026 ein Gewinnwachstum von rund zwölf Prozent erwartet, während für den DAX und den Euro Stoxx 50 ebenfalls solide Zuwächse prognostiziert werden. Aktuell legt der Dow Futures um 0,5 Prozent zu, der S&P 500 gewinnt ebenfalls 0,5 Prozent, während der Nasdaq 100 sogar ein Plus von 0,6 Prozent verbucht.

Die Aktien- und Anleihemärkte stehen unter Druck, da die Inflationsängste zunehmen und sich die Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft ausweiten. VÖB-Prognose sieht DAX bei 25.500 bis 27.500 Punkten. Solide Gewinne für S&P 500 erwartet.

Qualcomm stärkt Vertrauen mit Rückkäufen und Dividendensteigerung. Tech trotz Bewertungsrisiken gefragt. Nvidia fokussiert auf neue Produkte. Partnerschaften mit Autoindustrie treiben Wachstum. Aktien der Titlisbahnen brechen ein – minus 9 Prozent.

Für 2026 peilt Stadler einen Umsatz von über 5 Milliarden Franken an. Im vergangenen Jahr betrugen die Verkäufe 3,7 Milliarden Franken. Der deutsche Dax steht mit einem Minus von 4 Prozent da. Der Euro Stoxx 50 steht bei einem Minus von 3,6 Prozent.

Auch der französische CAC 40 ist tiefrot: Minus 3,2 Prozent. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Aktienanleger sehen wegen der Inflationsrisiken immer geringere Chancen für sinkende Zinsen in diesem Jahr.

Die Erzeugerpreise waren im Februar um 3,4 Prozent und damit stärker als erwartet geklettert. Fielmann setzt sich an die Spitze. Eine Kaufempfehlung treibt die Aktien von Fielmann an die Spitze im MDax. Die Titel der Optikerkette steigen um rund fünf Prozent.

Tech-Aktien sind gemischt. Während Nvidia mit neuen Produkten glänzt, kämpfen andere mit Bewertungsdruck. KI-Hype kühlt ab, da Investoren Rentabilität prüfen. Samsung und SK Hynix in Asien zeigen jedoch Stärke im Halbleiterbereich.

Die VÖB-Prognose bleibt optimistisch langfristig. DAX-Ziel 25.500 bis 27.500 Punkte basiert auf soliden Unternehmensgewinnen. S&P 500 mit 12 Prozent Gewinnwachstum unterstreicht US-Stärke. Futures deuten auf Erholung hin. Dow +0,5 Prozent, Nasdaq 100 +0,6 Prozent.

In Europa: Fielmann +5 Prozent nach Buy-Empfehlung. Heidelberg Materials +2,5 Prozent. Hellofresh -14,9 Prozent nach schwachem Ausblick. Der Börsen-Tag Donnerstag, 19. März 2026. Der volkswirtschaftliche Stab der EZB prognostiziert für 2026 einen Anstieg der Verbraucherpreise um 2,6 Prozent.

Dax bekommt Prügel - Brent-Öl steigt weiter. Update von der Frankfurter Börse: Für den deutschen Aktienmarkt hat bislang nur eine Richtung gegeben - die nach unten. Der Dax verlor am Mittag 2,4 Prozent auf 22.946 Punkte. Der EuroStoxx50 notierte 2,0 Prozent tiefer bei 5625 Punkten.

Dax stürzt unter 23.000er-Marke - Brent bei rund 115 Dollar. Nach Angriffen auf Energieanlagen im Nahen Osten hat der Dax noch weiter nachgegeben. Der deutsche Leitindex verlor bis zu 2,3 Prozent auf 22.928 Punkte. Derzeit liegt er 2,1 Prozent tiefer bei 23.020 Punkten.

Gewinn fast versiebenfacht: US-Chipkonzern mit Rekordquartal. Kräftig gestiegene Speicherchippreise haben Micron zu einem überraschend deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung verholfen. Das Unternehmen habe bei allen wichtigen Kennziffern neue Rekordwerte erreicht.

Dieser Trend werde sich dank der anhaltend starken Nachfrage und eines weltweit knappen Angebots im laufenden Quartal voraussichtlich fortsetzen. Daher solle die Zwischendividende um 30 Prozent auf 0,15 Dollar je Aktie angehoben werden. Der Börsen-Tag Mittwoch, 18. März 2026.

Wieder steigende Ölpreise haben zur Wochenmitte die Stimmung am deutschen Aktienmarkt getrübt und der jüngsten Erholungsbewegung ein vorläufiges Ende gesetzt. Zur Zurückhaltung der Anleger dürfte auch die am späteren Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank beigetragen haben.

Ökonomen gehen davon aus, dass die Fed die Zinsen unverändert lässt. Der Fokus wird vor allem auf dem geldpolitischen Ausblick liegen, der "falkenhaft" ausfallen dürfte angesichts der hartnäckig hohen Inflation, die durch den Ölpreisanstieg weiter nach oben getrieben werden dürfte.

Unter den Einzelwerten gewannen Commerzbank 1,5 Prozent. Nach dem jüngsten Tauschangebot an die Commerzbank-Aktionäre hat sich Unicredit-CEO Orcel zu Wort gemeldet. Er versucht offenbar eine Annäherung angesichts des Widerstands der Commerzbank-Führung, aber auch der Politik in Deutschland.

Laut Orcel soll sich nichts an der Beteiligung um etwa 30 Prozent ändern, zugleich solle man in einen Dialog eintreten. Er schließt aber auch nicht aus, bei einer deutlichen Kontrollmehrheit eine Fusion mit der Commerzbank zu erwägen. Für Heidelberg Materials ging es nach einer Hochstufung durch Morgan Stanley um 2,5 Prozent nach oben.

Thyssenkrupp Nucera gaben um 4,3 Prozent nach. Der Konzern hat die Prognosen für Umsatz und operatives Ergebnis gesenkt. Unabhängig davon führe ein Auftrag in Spanien dazu, dass das Unternehmen die Prognose für den Auftragseingang zur Mitte der Spanne um 12 Prozent angehoben habe.

Der von Continental ausgegliederte Autozulieferer Aumovio hat trotz rückläufiger Erlöse vergangenes Jahr den operativen Gewinn deutlich gesteigert. Der Kurs legte um 3,5 Prozent zu. Die Geschäftszahlen bewegten sich im Rahmen der Erwartungen.

Positiv hob JP Morgan den bereinigten freien Cashflow hervor. TAG Immobilien rückten um 2,5 Prozent vor - der Immobilienkonzern hat im vergangenen Jahr von höheren Mieteinnahmen profitiert und sowohl die eigenen Ziele als auch die Markterwartungen übertroffen.

Bei Hellofresh kam der Ausblick im Rahmen der finalen Geschäftszahlen nicht gut an - der Kurs sauste um 14,9 Prozent nach unten. Der Kochboxenversender rechnet auch für 2026 mit Umsatzrückgängen sowie anders als im Vorjahr mit einem sinkenden operativen Gewinn.

Highlight des Tages ist die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank am Abend. Analysten gehen davon aus, dass die Zinszielspanne bei 3,50 bis 3,75 Prozent bestätigt wird. Auf der einen Seite zeigen sich am US-Arbeitsmarkt inzwischen klarere Abkühlungstendenzen.

Auf der anderen Seite erweist sich die Inflation als hartnäckig, um der von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkung einfach nachzukommen. Die 5 Top-Themen für Anleger heute – Märkte im Fokus am 19.3.2026. US-Futures mit Verlusten. Ölpreis schießt über 112 Dollar je Barrel.

Fed hält an Kurs fest. Aktueller Marktüberblick vom 19.03.2026. Der deutsche Aktienmarkt litt zur Wochenmitte unter wieder steigenden Ölpreisen. Der DAX sank um 0,96 Prozent auf 23.502 Punkte.

Aktien: Dax-Prognosen – „Es wird Rückschläge geben“. Sie geht davon aus, dass der Dax im März 2027 bei 27.500 Punkten notieren wird. Bis September dürfte der Dax laut DZ Bank auf 26.500 Punkte steigen.

boerse.de-Signale Aktien USA: Neues Allzeithoch! Die Performance der boerse.de-Signale Aktien USA bleibt beeindruckend: Am 18.03.2026 schloss das Musterdepot den Handelstag mit einem neuen historischen Hoch.

Kein spezifisches Produkt mit neu bestätigtem major catalyst identifiziert. Der Fokus liegt auf makroökonomischen Entwicklungen durch den Iran-Krieg und steigende Ölpreise. Märkte reagieren volatil auf geopolitische Risiken und Inflationsdruck.

Der Ölpreis bei Brent steigt weiter auf über 115 Dollar. Dies belastet europäische Indizes stärker als US-Märkte. Tech-Sektor zeigt Resilienz durch starke Quartalszahlen von Micron und Aktienrückkäufe bei Qualcomm.

Nvidia setzt auf Partnerschaften in der Autoindustrie. Halbleiterhersteller profitieren von knapper Nachfrage. In Europa ziehen defensive Sektoren wie Telekom und Versorger nach.

Fielmann steigt nach Buy-Empfehlung. Heidelberg Materials gewinnt durch Analystenupgrade. Hellofresh leidet unter schwachem Ausblick mit Umsatzrückgängen.

Commerzbank im Fokus durch Unicredit-Interesse. Fusion nicht ausgeschlossen bei Mehrheit. EZB hebt Inflationsprognose auf 2,6 Prozent an. Fed erwartet falkenhaft.

VÖB sieht DAX langfristig bei 25.500-27.500 Punkten. Solide Gewinne stützen Optimismus. Futures signalisieren Erholung. Anleger beobachten Zentralbankentscheidungen genau.

Die Blockade der Straße von Hormus verstärkt Lieferkettenrisiken. Energieimporteure wie Europa leiden. USA weniger betroffen durch Schieferöl. Globale Inflation steigt.

Erzeugerpreise +3,4 Prozent im Februar. Zinsen bleiben hoch. S&P 500 Gewinnwachstum 12 Prozent erwartet. Tech trotz Bewertungsrisiken gefragt.

Asien: Kospi stark durch Samsung, SK Hynix. Nikkei stabil. Wall Street mischt mit Dow-Minus, Nasdaq resilient. Stadler zielt auf 5 Mrd. CHF Umsatz.

Titlisbahnen einbrechen. Aumovio hebt Gewinn trotz Umsatzrückgang. TAG Immobilien übertrifft Mietezahlen. Thyssenkrupp Nucera senkt Prognose.

Marktvolatilität erhöht. Investoren priorisieren defensive Positionen. Öl-Gas gefragt. Finanzen unter Druck. Kein PRODUKTNAME mit verified catalyst. Fallback auf Marktanalyse.

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