Iqvia, EPS-Guidance

Iqvia: EPS-Guidance auf 12,95 Dollar erhöht

05.05.2026 - 21:23:41 | boerse-global.de

Iqvia übertrifft Erwartungen im ersten Quartal und erhöht die Gewinnprognose für 2026. Analysten diskutieren die schwache Auftragslage im Forschungsbereich.

Iqvia: EPS-Guidance auf 12,95 Dollar erhöht - Foto: über boerse-global.de
Iqvia: EPS-Guidance auf 12,95 Dollar erhöht - Foto: über boerse-global.de

Starke Quartalszahlen und eine angehobene Prognose treffen bei Iqvia auf einen kritischen Blick auf die Auftragsbücher. Das Unternehmen übertraf zum Jahresauftakt die Erwartungen, während eine Kennzahl im klinischen Forschungsbereich für Gesprächsstoff unter Analysten sorgte. Die Aktie reagiert positiv auf die Nachrichten und klettert am Dienstag um 9,13 Prozent auf 148,15 Euro.

Starke Quartalszahlen und neue Prognose

Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 um 8,4 Prozent auf 4,15 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um Währungseffekte wuchs das Geschäft organisch um sechs Prozent. Damit beschleunigte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich.

Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 2,90 US-Dollar über dem Analystenkonsens von 2,82 US-Dollar. Das Management reagiert auf die operative Stärke und schraubt das Gewinnziel für das Gesamtjahr nach oben. Iqvia erwartet nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 12,65 und 12,95 US-Dollar. Die bisherige Spanne lag zehn Cent niedriger.

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Book-to-Bill und KI-Strategie

Ein Wermutstropfen bleibt die Entwicklung im Segment Research & Development Solutions. Das Book-to-Bill-Verhältnis, das den Auftragseingang ins Verhältnis zum Umsatz setzt, erreichte lediglich einen Wert von 1,04. Analysten hatten hier mit einem stärkeren Signal gerechnet, da der Wert Rückschlüsse auf die künftige Auslastung der klinischen Studien zulässt. Das Management führt dies auf eine Verschiebung im Studien-Mix zurück und sieht darin keine strukturelle Nachfrageschwäche.

Kräftige Impulse kamen hingegen aus dem Bereich Commercial Solutions, der ein Plus von 11,6 Prozent auf 1,75 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Hier treibt vor allem die Nachfrage nach KI-gestützten Analyseplattformen das Wachstum. Inzwischen nutzen 19 der 20 weltweit führenden Pharmaunternehmen die Tools der Plattform „IQVIA.ai“, um ihre Effizienz in der klinischen Entwicklung zu steigern.

Parallel dazu kaufte das Unternehmen im ersten Quartal eigene Aktien für 552 Millionen US-Dollar zurück. Der Auftragsbestand im R&D-Bereich beläuft sich aktuell auf 34,2 Milliarden US-Dollar. Davon sollen rund neun Milliarden US-Dollar innerhalb der nächsten zwölf Monate umsatzwirksam werden.

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