Ipsos Aktie: 870 Millionen Euro Handelsgebühren in Hongkong
12.06.2026 - 18:08:10 | boerse-global.de
Hongkonger Anleger zahlen jährlich umgerechnet 7,34 Milliarden Hongkong-Dollar an Handelsgebühren — das sind umgerechnet rund 870 Millionen Euro. Pro Person sind es im Schnitt 2.094 Hongkong-Dollar. Das Problem: Die meisten unterschätzen, wie sehr diese Kosten die Rendite fressen.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschers Ipsos. In seinem Auftrag befragte das Unternehmen für Webull Securities über 1.000 Privatanleger in Hongkong. Der Report spricht von einer „versteckten Steuer" für kleine Anleger. Besonders aktive Trader trifft der Effekt hart.
75 Geschäftsfelder weltweit
Ipsos zählt zu den größten Marktforschungs- und Meinungsforschungsunternehmen weltweit. Rund 20.000 Mitarbeiter in 90 Märkten sammeln Daten aus Umfragen, sozialen Medien und Verhaltensbeobachtungen. Das Unternehmen bietet 75 verschiedene Geschäftslösungen an.
Die Studie für Webull Hongkong zeigt, wo Ipsos seine Stärken ausspielen kann. Das Institut entwarf den Fragebogen, führte die Feldarbeit durch und verfasste den Abschlussbericht.
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Aktie im Aufwind — mit Vorbehalt
Die Ipsos-Aktie notiert bei 38,52 Euro. Der gestrige Handelstag brachte ein Minus von 0,47 Prozent. Über die letzten 30 Tage steht ein Plus von 6,47 Prozent zu Buche. Seit Jahresbeginn liegt der Kurs 13,49 Prozent im Plus.
Ein Blick auf die längere Frist trübt das Bild: Auf Jahressicht verliert die Aktie rund 15 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch bei 45,56 Euro liegt rund 15 Prozent über dem aktuellen Kurs.
Horizont für die Zukunft
Im Januar 2026 startete Ipsos den „Horizons Plan". Die Strategie zielt auf nachhaltiges Wachstum und den Aufbau eines „Augmented Ipsos" ab. Schwerpunkte sind Investitionen in Technologie, KI und Datenanalyse. Ziel: mehr Geschwindigkeit und Produktivität bei gleichbleibender Datenqualität.
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Parallel dazu besetzte das Unternehmen den Posten des Chief Communications Officer neu. Marion Beyret übernahm die globale Kommunikationsstrategie im Juni 2026.
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