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iPhone: Einfacher Neustart stoppt Spionage-Malware

15.01.2026 - 21:41:12

Apple und Sicherheitsexperten raten zu wöchentlichem iPhone-Neustart, um speicherresidente Spyware zu entfernen. Diese Maßnahme ergänzt die Installation von iOS-Updates für optimalen Schutz.

Apple und Sicherheitsexperten empfehlen iPhone-Nutzern einen einfachen Trick gegen hochgefährliche Spionage-Software: das regelmäßige Neustarten des Geräts. Diese Maßnahme zielt auf eine neue Generation von Angriffen ab, die völlig unbemerkt ablaufen.

Die unsichtbare Gefahr im Arbeitsspeicher

Im Fokus stehen sogenannte speicherresidente Malware und Zero-Click-Exploits. Diese Spyware agiert ausschließlich im temporären Arbeitsspeicher (RAM) und hinterlässt keine dauerhaften Spuren auf dem iPhone. Noch tückischer ist die Verbreitung: Über Sicherheitslücken, beispielsweise in der Browser-Engine WebKit, kann die Schadsoftware installiert werden, ohne dass der Nutzer einen Link anklicken muss.

Einmal aktiv, kann sie Nachrichten, Passwörter und Standortdaten ausspähen. Besonders Journalisten oder Aktivisten sind im Visier. Doch die Technik könnte bald auch normale Nutzer treffen.

Warum der Neustart so wirksam ist

Die Lösung klingt verblüffend simpel: Ein komplettes Ausschalten und Wiederhochfahren des iPhones löscht den Arbeitsspeicher – und damit auch jede darin laufende Malware. Für Angreifer bedeutet das einen Rückschlag, denn sie müssten das Gerät nach jedem Neustart erneut infizieren.

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Sicherheitsbehörden wie die NSA raten schon länger zu einem wöchentlichen Neustart als grundlegende Sicherheitshygiene. Aktuell gewinnt dieser Rat neue Dringlichkeit. Er ist die Ergänzung zur wichtigsten Maßnahme: dem umgehenden Installieren aller iOS-Sicherheitsupdates.

Apples Update-Problem und neue Schutzmechanismen

Apple schließt bekannte Lücken zwar schnell mit Patches. Das große Problem: Viele Nutzer zögern, neue iOS-Versionen zu installieren. Schätzungen zufolge laufen Hunderte Millionen iPhones noch mit veralteter und anfälliger Software.

Neuere iPhone-Modelle mit aktueller iOS-Version bieten zusätzliche Hardware-Schutzfunktionen wie „Memory Integrity Enforcement“. Diese erschweren Angriffe auf den Speicher grundsätzlich. Sie sind jedoch kein Allheilmittel und unterstreichen nur die Notwendigkeit, sein Gerät stets up-to-date zu halten.

Einfache Routine für mehr Sicherheit

Die aktuelle Lage zeigt das technologische Wettrüsten zwischen Herstellern und Spyware-Entwicklern. Die Empfehlung zum Neustart macht klar: Absolute Sicherheit gibt es nicht, aber Nutzer können ihr Risiko mit einfachen Mitteln deutlich senken.

Die einhellige Empfehlung der Experten lautet:
* Automatische Updates in den iOS-Einstellungen aktivieren.
* Sich angewöhnen, das iPhone einmal pro Woche neu zu starten.

Diese Kombination durchbricht die Infektionskette und macht Angreifern das Leben schwer – ein kleiner Aufwand für einen großen Sicherheitsgewinn.

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