iPhone 18 Pro: Endlich ein nahezu randloser Bildschirm?
22.01.2026 - 17:40:12Apple könnte mit dem iPhone 18 Pro einen lang erwarteten Technologiesprung wagen. Neue Leaks deuten darauf hin, dass die Face-ID-Sensoren erstmals unter dem Display verschwinden sollen. Das wäre der größte Designwechsel am iPhone-Gesicht seit Jahren.
Nach Jahren voller Gerüchte aus der Lieferkette verdichten sich nun die Hinweise: Apple plant für seine Spitzenmodelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max eine bahnbrechende Neuerung. Die Technologie für die Gesichtserkennung soll unter den OLED-Bildschirm wandern. Damit würde die sichtbare Aussparung, das Dynamic Island, deutlich schrumpfen oder sogar überflüssig werden. Die Geräte werden für Herbst 2026 erwartet.
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Die Schlüsseltechnologie: UDIR und LTPO+
Im Zentrum des Wandels steht eine spezielle Anforderung an die Display-Hersteller. Apple fordert demnach Under-Display Infrared (UDIR) in Kombination mit neuen LTPO+ OLED-Panels. Diese UDIR-Technologie ist entscheidend, um die Infrarotsensoren des Face-ID-Systems unsichtbar zu machen. Bislang sitzen sie in der sichtbaren Dynamic-Island-Aussparung.
Die Verlagerung hinter die aktive Bildschirmschicht ist eine enorme technische Herausforderung. OLED-Displays können das für Face-ID nötige Infrarotlicht absorbieren und streuen. Display-Hersteller haben daher angeblich massiv in spezielle Materialien und Präzisionsfertigung investiert. Nur so funktionieren die Sensoren zuverlässig, ohne Helligkeit oder Farbtreue des Bildschirms zu beeinträchtigen. Das fortschrittlichere LTPO+ soll zudem energieeffizienter sein und so die Akkulaufzeit verlängern.
Zwei Design-Visionen im Widerstreit
Während der Technologie-Sprung wahrscheinlicher wird, ist das finale Design noch unklar. Konkurrierende Leaks zeichnen unterschiedliche Bilder der iPhone-Vorderseite.
Eine prominente Leak-Quelle, gestützt auf Konzept-Render, prophezeit einen radikalen Umbau. Demnach wandert die Selfie-Kamera in die linke obere Bildecke, sichtbar nur als winziges kreisförmiges Loch. Das Dynamic Island bliebe als reine Software-Funktion für Benachrichtigungen erhalten, müsste aber keine Hardware mehr beherbergen.
Andere Branchenquellen widersprechen dieser Darstellung. Sie halten die Position der Kamera für ein Missverständnis in der Lieferkette. Ihrer Ansicht nach bleibt die Frontkamera in der Mitte. Das Dynamic Island würde lediglich schrumpfen, weil es weniger Technik beherbergen muss. Eines scheint sicher: Die Ära der großen Kerbe oder Insel geht zu Ende.
Koreanische Giganten unter Druck
Die extreme Komplexität der neuen Panels konzentriert die Produktion bei wenigen Herstellern. Berichten zufolge können nur Samsung Display und LG Display aus Südkorea die strengen Apple-Vorgaben in der benötigten Masse erfüllen.
Dieser exklusive Fokus auf die beiden Tech-Giganten würde andere Zulieferer wie den chinesischen Hersteller BOE vorläufig ausschließen. BOE liefert zwar Panels für Standard-iPhones, hat aber wohl noch nicht das Know-how für diese Hightech-Displays. Die erfolgreiche Massenproduktion ist die größte Hürde für Apples Vision eines nahtlosen Bildschirms.
Der lange Weg zum „Glas-Klotz“
Der Schritt zur Unter-Display-Face-ID passt perfekt in Apples langfristiges Design-Ziel: Das iPhone soll ein einziger, unterbrochener Glas-Klotz werden. Möglicherweise verfolgt Apple einen gestaffelten Ansatz. Im ersten Schritt könnten nur die Infrarotsensoren verschwinden, die Kamera bliebe sichtbar. Das würde zur Theorie des „kleineren Dynamic Island“ passen.
Neben dem Display werden den Pro-Modellen weitere Upgrades nachgesagt: ein Kamerasystem mit variabler Blende für bessere Fotos und neue Farben wie Bordeaux, Braun und Lila. Die offizielle Vorstellung der iPhone-18-Pro-Modelle wird für September 2026 erwartet. Manche Berichte deuten auf einen gestaffelten Release hin, bei dem die Standardmodelle erst im Frühjahr 2027 folgen. Bis zum offiziellen Apple-Event bleiben alle Details jedoch Spekulation.
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