Air, Preis-Leistungs-Check

iPad Air M4 vs. iPad Pro M5: Der große Preis-Leistungs-Check

21.03.2026 - 00:18:32 | boerse-global.de

Das neue iPad Air mit M4-Chip und 12 GB RAM bietet professionelle Leistung zu einem deutlich günstigeren Preis und stellt das teurere iPad Pro M5 infrage.

iPad Air M4 vs. iPad Pro M5: Der große Preis-Leistungs-Check - Foto: über boerse-global.de
iPad Air M4 vs. iPad Pro M5: Der große Preis-Leistungs-Check - Foto: über boerse-global.de

Apple hat mit dem neuen M4 iPad Air die Grenzen zwischen Mittelklasse und Profi-Tablet verwischt. Für viele Käufer stellt sich nun die entscheidende Frage: Lohnt sich das teurere Pro-Modell überhaupt noch?

Am 2. März 2026 stellte Apple das neue M4 iPad Air vor, das seit dem 11. März erhältlich ist. Mit einer massiven Speicheraufrüstung und modernster Konnektivität fordert es das im Oktober 2025 erschienene Flaggschiff, das M5 iPad Pro, direkt heraus. Der Preisunterschied ist enorm – doch rechtfertigen das OLED-Display und die Extra-Power des Pro die höheren Kosten? Ein detaillierter Vergleich liefert die Antwort.

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Leistungsduell: M4- gegen M5-Chip

Im Kern des Vergleichs stehen die hauseigenen Apple-Silicon-Chips. Das M5 iPad Pro setzt auf den Hochleistungsprozessor M5 mit 10-Core-CPU und 10-Core-GPU. Er verfügt über eine nächste Grafikgeneration und einen dedizierten Neuronalen Beschleuniger in jedem Kern. Analysen zufolge soll die KI-Verarbeitung damit bis zu 3,5-mal schneller sein als in der Vorgängergeneration. Die Pro-Modelle bieten eine beeindruckende Speicherbandbreite von 153 GB/s. In den teureren Konfigurationen mit 1 oder 2 TB Speicher stecken bis zu 16 GB Arbeitsspeicher.

Das neue M4 iPad Air hingegen arbeitet mit einer leicht abgespeckten Version des M4-Chips (8-Core-CPU, 9-Core-GPU) und einem 16-Core Neural Engine. Sein großer Trumpf: der Arbeitsspeicher. Apple hat den Basisspeicher bei allen Konfigurationen von bisher 8 GB auf 12 GB einheitlichen Speicher erhöht – ein Plus von 50 Prozent. Kombiniert mit einer Bandbreite von 120 GB/s ermöglicht das robustes Multitasking für anspruchsvolle Apps. Benchmarks vom März 2026 zeigen eine starke Multicore-Leistung von über 13.000 Punkten in Geekbench. Das übertrifft viele klassische Laptops. Das Raytracing für 3D-Rendering soll gegenüber M1-Modellen bis zu viermal schneller sein.

Display: OLED-Brillanz gegen LCD-Alltagstauglichkeit

Die Display-Technologie bleibt der größte qualitative Unterschied. Das M5 iPad Pro setzt weiterhin auf das revolutionäre Tandem-OLED-Panel mit 120 Hz ProMotion. Es erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.000 Nits und bietet perfekte Schwarztöne sowie ein überlegenes Kontrastverhältnis. Für professionelle Bildbearbeiter, Color Grader und anspruchsvolle Mediennutzung ist es damit erste Wahl.

Das M4 iPad Air (erhältlich in 11 und 13 Zoll) nutzt weiterhin ein Liquid Retina LCD. Es verzichtet auf die adaptive 120 Hz-Aktualisierungsrate und die tiefen OLED-Schwärze, bietet aber für den Alltag exzellente Farbgenauigkeit und Helligkeit. Design-technisch gibt es neue, dezente Farben wie Blau, Violett und Starlight. Wichtig für beide Geräte: Sie unterstützen den Apple Pencil Pro und die Magic Keyboard. Bei den Eingabegeräten gibt es also keine Abstriche.

Konnektivität und Kameras: Der Air holt auf

Beim drahtlosen Empfang hat der neue Air stark aufgeholt. Die M4-Modelle bieten Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, angetrieben vom Apple N1-Chip. Das bedeutet schnellere Datenübertragung und mehr Stabilität in vollen Netzwerken. Die Cellular-Versionen haben das neue C1X-Modem für verbesserte 5G-Leistung – ideal für unterwegs arbeitende Profis. Das M5 iPad Pro ist hier ebenfalls top ausgestattet, aber der Air hält nun problemlos Schritt.

Bei den Kameras setzt das M4 iPad Air auf eine 12-MP-Weitwinkelkamera auf der Rückseite. Der Clou ist die vordere 12-MP-Kamera, die standardmäßig im Landscape-Modus (Querformat) verbaut ist. Das verbessert Video-Calls enorm, da man nicht mehr seitlich aus dem Bild schaut, wenn das Tablet in der Tastatur steckt. Das M5 iPad Pro hat ein ähnliches Frontkamera-Setup, aber ein deutlich leistungsfähigeres Rückmodul. Das richtet sich speziell an Nutzer, die ihr Tablet für professionelle Fotografie, Videoproduktion oder komplexe AR-Anwendungen nutzen.

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Preis und Fazit: Wer braucht wirklich das Pro?

Die finanzielle Entscheidung ist gewichtig. Apple hält den Einstiegspreis für das M4 iPad Air stabil: Das 11-Zoll-Modell mit 128 GB startet bei 599 Euro, die 13-Zoll-Variante bei 799 Euro. Für Mobilfunk kommen 150 Euro dazu. Bildungskunden zahlen ab 549 Euro.

Das M5 iPad Pro verlangt deutlich mehr: Das 11-Zoll-Modell beginnt bei 999 Euro, die 13-Zoll-Version bei 1.299 Euro. Die Preislücke von 400 bis 500 Euro zwingt zur genauen Bedarfsprüfung.

Für wen lohnt sich das iPad Pro M5?
* Professionelle Kreative, die das beste OLED-Display und maximale Farbtreue benötigen.
* Nutzer, die die absolute Rechenpower des M5-Chips für komplexe Workflows (z.B. 3D-Rendering, 8K-Videoschnitt) auslasten.
* Alle, die Konfigurationen mit bis zu 2 TB Speicher und 16 GB RAM brauchen.

Für wen ist das iPad Air M4 die klügere Wahl?
* Die überwältigende Mehrheit der Nutzer, die ein leistungsstarkes Tablet für Arbeit, Studium, Kreativprojekte und Medienkonsum suchen.
* Alle, die den großen Leistungssprung zum Pro-Modell im Alltag kaum spüren werden.
* Kostenbewusste Käufer, die mit 12 GB RAM und M4-Chip eine nahezu professionelle Leistung zu einem fairen Preis erhalten.

Ausblick: Software entscheidet über die Zukunft

Die Strategie Apples ist klar: Mit dem M4 iPad Air bringt das Unternehmen professionelle Leistung in den Massenmarkt. Features von iPadOS 26 wie verbesserte Fensterverwaltung oder KI-Transkription laufen darauf hervorragend. Diese Aufwertung der Mittelklasse birgt jedoch das Risiko, Verkäufe des Flaggschiffs zu kannibalisieren.

Die Zukunft des Tablet-Ökosystems wird stark von der Software abhängen. iPadOS 26 nutzt die Hardware von M4 und M5 bereits intensiv. Künftige Updates werden die Neuronalen Engines und den größeren RAM noch stärker für On-Device-KI-Aufgaben fordern. Marktbeobachter prognostizieren, dass sich das M4 iPad Air zum Bestseller im aktuellen Line-up entwickeln und neue Maßstäbe für Mittelklasse-Tablets setzen wird. Die Botschaft an die Konkurrenz ist eindeutig.

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