Akku-Verschleiß, Update

iOS 26: So stoppen Sie den Akku-Verschleiß nach dem Update

19.02.2026 - 21:39:12

Apple führt den erhöhten Akkuverbrauch nach iOS-Updates auf intensive Hintergrundprozesse zurück. Das Unternehmen empfiehlt Geduld und nennt konkrete Lösungen für Performance-Probleme.

Apple hat die Ursache für den massiven Akkuverbrauch nach den jüngsten iOS-Updates geklärt. Die Antwort kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Nutzer mit einer ganzen Reihe von Performance-Problemen kämpfen. Wir zeigen die wirksamsten Lösungen.

Viele iPhone-Besitzer beklagten einen drastischen Rückgang der Akkulaufzeit nach der Installation von iOS 26. Apple führt das Problem nun auf temporäre, intensive Hintergrundprozesse zurück. Das System muss Daten für Funktionen wie die Spotlight-Suche und die Fotos-App neu indizieren. Dieser Vorgang ist ressourcenintensiv, besonders auf Geräten mit großen Datenmengen, und führt vorübergehend zu erhöhtem Stromverbrauch und Wärmeentwicklung. Während dies eine der häufigsten Beschwerden erklärt, suchen Nutzer weiter nach Lösungen für andere Performance-Probleme – von Tastatur-Verzögerungen bis zu Verbindungsabbrüchen.

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Warum der Akku nach dem Update schneller leer ist

Laut Apple ist die Phase des beschleunigten Akkuverbrauchs ein normaler und temporärer Zustand nach einem großen Software-Update. Die Hauptursache sind Systemaufgaben im Hintergrund, die Dateien und Daten für das neue Betriebssystem organisieren müssen. Besonders fordernd ist die Neu-Indizierung von Spotlight, das jede Datei, E-Mail und Nachricht für den schnellen Zugriff katalogisiert. Auch die Fotos-App durchläuft einen intensiven Verarbeitungsprozess, um Bilder zu kategorisieren.

Diese Hintergrundaktivität kann einen Teufelskreis auslösen: Das Gerät arbeitet auf Hochtouren, wird wärmer und verbraucht dadurch noch mehr Energie. Für Nutzer mit älteren, verschlissenen Akkus (unter 80 Prozent Kapazität) ist der Effekt oft spürbar stärker. Apples offizielle Empfehlung lautet, dem System einige Tage Zeit zu geben. Um den Prozess zu unterstützen, sollte das iPhone über Nacht am Ladegerät und in einem stabilen WLAN-Netzwerk bleiben. So können die Aufgaben erledigt werden, ohne den Akku während der aktiven Nutzung zu belasten. Hält das Problem länger als eine Woche an, lohnt der Blick auf einzelne Apps mit hohem Hintergrundverbrauch.

Erste Hilfe: Das neueste Update und ein Neustart

Bevor komplexe Fehlerbehebungen starten, sind zwei einfache Schritte oft die wirksamsten: das Update der Software und ein erzwungener Neustart. Apple veröffentlichte kürzlich iOS 26.3, ein kritisches Update mit über 35 wichtigen Sicherheits-Patches. Es behebt schwerwiegende Lücken, unter anderem eine, die den Zugriff auf Fotos vom Sperrbildschirm aus ermöglichte. Prüfen Sie unter Einstellungen > Allgemein > Software-Update, ob Ihr Gerät auf dem neuesten Stand ist.

Fühlt sich das iPhone träge an, friert ein oder verhält sich seltsam, kann ein erzwungener Neustart das Problem oft beheben – ohne Datenverlust. Drücken Sie dazu schnell nacheinander die Lauter-Taste, dann die Leiser-Taste und halten Sie anschließend die Seitentaste gedrückt, bis das Apple-Logo erscheint. Dieser Vorgang leert temporäre Caches und stoppt problematische Hintergrundprozesse.

Was bei anhaltenden Verbindungsproblemen hilft

Probleme mit WLAN und Bluetooth sind nach einem Systemupdate keine Seltenheit, da dabei manchmal Netzwerkeinstellungen korrumpiert werden. Bei häufigen Abbrüchen oder Pairing-Fehlschlagen helfen Basismaßnahmen: Den Flugmodimus kurz an- und ausschalten, um die Funkmodule zurückzusetzen. Auch ein Neustart von iPhone und WLAN-Router wirkt Wunder.

Bei hartnäckigen Problemen sollten Sie das Netzwerk oder Gerät „vergessen“. Gehen Sie für WLAN zu Einstellungen > WLAN, tippen auf das „i“ neben Ihrem Netzwerk und wählen „Dieses Netzwerk ignorieren“, bevor Sie sich erneut verbinden. Die ultimative Lösung ist ein Reset aller Netzwerkeinstellungen unter Einstellungen > Allgemein > iPhone übertragen/zurücksetzen > Zurücksetzen > Netzwerkeinstellungen zurücksetzen. Dies löscht alle gespeicherten WLAN-Passwörter und Bluetooth-Verbindungen, behebt aber tiefsitzende Verbindungsfehler zuverlässig.

Tipps für eine bessere Performance und stabile Apps

Neben der Akkulaufzeit klagen viele Nutzer über ein insgesamt trägeres System, eine weniger reaktionsschnelle Tastatur und Apps, die langsam starten oder unerwartet abstürzen. Auch die Autokorrektur soll übereifrig oder ungenau sein. Updates wie iOS 26.3 haben hier für manche Verbesserungen gebracht. Diese Schritte können helfen:

Stellen Sie zunächst sicher, dass alle Apps über den App Store aktualisiert sind. Entwickler passen ihre Software oft an neue iOS-Versionen an. Überprüfen Sie dann den Speicherplatz unter Einstellungen > Allgemein > iPhone-Speicher. Sehr wenig freier Speicher kann die Performance erheblich beeinträchtigen. Schließlich lohnt es sich, den Hintergrundaktualisierungen Einhalt zu gebieten. Unter Einstellungen > Allgemein > Hintergrundaktualisierung können Sie diese für Apps deaktivieren, die keine ständigen Updates benötigen. Das spart Akku und Systemressourcen.

Ausblick: Wann kommt die dauerhafte Lösung?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass große Betriebssystem-Updates vorübergehende Performance-Probleme mit sich bringen, bis sich die Software eingespielt hat und Drittanbieter ihre Apps angepasst haben. Das optische Groß-Update „Liquid Glass“ in iOS 26 ist für manche Nutzer ebenfalls ein Kritikpunkt, da es Texte schwerer lesbar machen kann. Diese Transparenzeffekte lassen sich in den Bedienungshilfen reduzieren.

Derzeit ist der beste Rat, das Gerät stets auf der neuesten iOS-Version zu halten, um von den aktuellen Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates zu profitieren. Regelmäßige Neustarts und die Überwachung der Akkugesundheit sind wichtige Wartungsschritte. In Zukunft will Apple iOS 26 mit weiteren Updates verfeinern. Berichten zufolge könnte der Fokus des nächsten großen Releases, iOS 27, verstärkt auf Performance und Energieeffizienz liegen – und damit eine dauerhaftere Lösung für den lästigen Akku-Verschleiß nach Updates bieten.

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