KI-Anrufscreening, Schutz

iOS 26: KI-Anrufscreening – Schutz vor Spam, aber Vorsicht vor Update

04.02.2026 - 15:23:12

Das neue iOS 26 bietet ein intelligentes KI-Screening für Anrufe, das Spam filtert. Aktuelle Stabilitätsprobleme mit dem Update 26.2.1 mahnen jedoch zur Vorsicht bei der Installation.

Die neue „Liquid Glass“-Oberfläche von iOS 26 beeindruckt iPhone-Nutzer. Doch ein KI-Feature verändert den Alltag nachhaltig: das intelligente Anrufscreening. Es filtert Spam-Anrufe heraus, bevor das Telefon klingelt. Aktuelle Berichte zu Stabilitätsproblemen des neuesten Updates mahnen jedoch zur Vorsicht bei der Einrichtung.

KI als persönlicher Assistent am Telefon

Seit dem Start im September 2025 setzt iOS 26 mit seinem durchscheinenden „Liquid Glass“-Design neue Maßstäbe. Der wahre Game-Changer für viele Nutzer steckt jedoch in der Telefon-App. Das KI-gestützte Anrufscreening agiert als Türsteher für unbekannte Nummern. Eine Siri-ähnliche Stimme bittet den Anrufer, Namen und Grund des Anrufs zu nennen. Eine Live-Transkription erscheint sofort auf dem Display – der Nutzer entscheidet in Echtzeit: annehmen, ablehnen oder an die Mailbox weiterleiten.

Die KI arbeitet direkt auf dem Gerät. Das schützt die Privatsphäre und nutzt die Rechenpower der Neural Engine. Tests zeigen, dass das System zuverlässig zwischen Robocalls und wichtigen Anrufen – etwa von Arztpraxen – unterscheiden kann. Für viele bedeutet das: endlich Ruhe vor unerwünschten Anrufen.

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So aktivieren Sie den KI-Türsteher

Die Einrichtung ist intuitiv, erfordert aber einige Klicks in den neu geordneten Einstellungen. So geht‘s:

  1. Telefon-Einstellungen öffnen: Rufen Sie die Einstellungen auf, tippen Sie auf Apps und dann auf Telefon.
  2. Screening-Optionen finden: Scrollen Sie zum Bereich Unbekannte Anrufer filtern.
  3. Schutzlevel wählen: Drei Optionen stehen zur Auswahl:
    • Nie: Die Funktion ist deaktiviert.
    • Stumm: Die radikale Lösung – alle unbekannten Anrufe landen direkt in der Mailbox.
    • Nach Grund fragen: Die Empfehlung für die meisten Nutzer. Die KI schaltet sich vor und zeigt die Live-Transkription an.

Experten raten zur letzten Option. So verpassen Sie keine wichtigen Anrufe von Kurierdiensten oder neuen Kontakten. Ist die Funktion einmal aktiv, arbeitet sie vollautomatisch im Hintergrund.

„Liquid Glass“: Schönheit mit Tiefgang

Das „Liquid Glass“-Design von iOS 26 ist mehr als nur hübsch anzusehen. Menüs und Schaltflächen brechen das Hintergrundbild, was eine beeindruckende räumliche Tiefe erzeugt. Beim Anrufscreening kommt dies voll zur Geltung: Die Transkriptions-Sprechblasen schweben über dem dynamisch unscharf gestellten Hintergrund. Dieser hohe Kontrast soll die Lesbarkeit beim kurzen Blick aufs Display verbessern.

Diese grafische Pracht hat ihren Preis: Sie benötigt viel Rechenleistung. Daher unterstützt iOS 26 keine Geräte mit dem A12 Bionic Chip mehr, wie das iPhone XS oder XR. Für Nutzer ab dem iPhone 11 laufen die Animationen flüssig.

Aktuelle Warnung: Stabilitätsprobleme bei iOS 26.2.1

Während die Screening-Funktion selbst robust läuft, gerät das Betriebssystem derzeit in die Kritik. Am 4. Februar 2026 berichtete Macworld von erheblichen Problemen mit dem neuen Update iOS 26.2.1.

In Foren häufen sich Klagen über App-Abstürze, Systemeinfrieren und einen extrem hohen Batterieverbrauch. Einige Nutzer sprechen von „katastrophalen“ Verbindungsproblemen, die sogar den Mobilfunkempfang beeinträchtigen. Das ist besonders kritisch für das Anrufscreening, das auf eine stabile Netzverbindung angewiesen ist.

Die Probleme treten nicht bei allen, aber bei vielen Nutzern auf. Wer das Update 26.2.1 noch nicht installiert hat, sollte möglicherweise warten, bis Apple einen Patch (voraussichtlich als Version 26.2.2) bereitstellt. Betroffenen wird geraten, den „Konnektivitäts“-Status im Auge zu behalten, bevor sie sich bei wichtigen Anrufen voll auf das Screening verlassen.

Strategiewechsel und Ausblick

Mit dem Sprung von iOS 18 direkt auf iOS 26 vollzieht Apple einen strategischen Neuanfang. Die Versionsnummer soll nun das Release-Jahr widerspiegeln – eine Vereinfachung, die auch für macOS und watchOS gilt.

Die Branche rechnet damit, dass Apple die aktuellen Stabilitätsprobleme schnell beheben wird. Das Unternehmen hat eine Geschichte schneller Bugfixes, wie das kürzliche Update iOS 16.7.14 zeigte. Für iPhone-Nutzer bleibt die Kombination aus KI-Screening und „Liquid Glass“-Design ein kraftvolles Werkzeug gegen digitale Belästigung. Mit der richtigen Einrichtung und einem wachsamen Blick auf Updates lässt sich so die Privatsphäre effektiv schützen.

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