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iOS 26: Apples neues Liquid Glass erklärt

16.01.2026 - 20:43:12

Apples iOS 26 führt mit Liquid Glass eine dynamische Designsprache ein, die Tiefe und Bewegung auf den Bildschirm bringt. Das Update bietet Anpassungsmöglichkeiten und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

iOS 26 bringt mit Liquid Glass die größte optische Neuerung für das iPhone seit einem Jahrzehnt. Das dynamische Design soll Tiefe und Leben auf den Bildschirm bringen – doch wie nutzt man es richtig?

Der erste Eindruck eines neuen iPhones wird von seiner Software geprägt. Mit iOS 26 führte Apple im September 2025 „Liquid Glass“ ein, die umfassendste visuelle Überarbeitung der iPhone-Oberfläche seit iOS 7. Diese fließende Designsprache bricht mit Jahren flacher Ästhetik und schafft ein Erlebnis, das frisch und gleichzeitig tief integriert wirkt. Für Einsteiger ist das Verständnis dieser neuen Oberfläche der Schlüssel, um das volle Potenzial ihres Geräts auszuschöpfen.

Das Prinzip: Eine Oberfläche wie physisches Glas

Liquid Glass ist mehr als ein neues Thema. Apple beschreibt es als ein „Material“, das sich wie echtes Glas verhält. Es reflektiert und bricht das Hintergrundbild und den dahinterliegenden Inhalt dynamisch. So entsteht ein Gefühl von Tiefe und Hierarchie. Dieser philosophische Wandel ist ein deutlicher Kontrast zum flachen Interface von iOS 7 und erinnert mit seiner Textur und Räumlichkeit an die frühere „Aqua“-Ära von Apple.

Die zentrale Inspiration kommt von visionOS, der Software für den Apple Vision Pro. Dies signalisiert die langfristige Strategie des Konzerns, eine einheitlichere und immersivere Designsprache über alle Geräte hinweg zu schaffen. Für Nutzer fühlt sich die Oberfläche lebendiger an. Bedienelemente bilden eine funktionale Ebene, die sich an ihre Umgebung anpasst. App-Icons und Widgets sind mit mehreren Schichten gestaltet, die das Licht einfangen und reflektieren, wenn sich das Telefon bewegt.

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Navigation: So hat sich die Bedienung verändert

Die offensichtlichsten Änderungen für Einsteiger zeigen sich auf dem Sperrbildschirm und Startbildschirm. Die Uhr ist kein statisches Element mehr. Sie interagiert nun mit dem Hintergrundbild und kann sich elegant hinter das Motiv eines Fotos schieben – für einen schichtbaren 3D-Effekt. Dieses räumliche Bewusstsein erstreckt sich auch auf Benachrichtigungen und Widgets, die als fließende Glasblasen erscheinen.

Im gesamten System wurden Steuerelemente neu gestaltet. Bewegt man einen Regler oder schaltet einen Kippschalter um, verformt sich der Knopf mit einer flüssigen Animation. Navigationsleisten in Apps wie Mail oder Musik sind dynamisch: Sie schrumpfen beim Herunterscrollen, um mehr Platz für Inhalte zu schaffen, und weiten sich wieder aus, sobald man nach oben scrollt oder sie antippt. Diese Bewegung soll den Fokus auf den Inhalt lenken, während die Steuerung stets zugänglich bleibt. Auch die Kamera-App wurde vereinfacht, mit gruppierten Bedienelementen für einen leichteren Zugriff.

Anpassung: So personalisieren Sie Liquid Glass

Das neue Design ist visuell beeindruckend, doch das erste Rollout führte zu Nutzerfeedback bezüglich Lesbarkeit und visueller Ablenkung. Als Reaktion brachte Apple über Software-Updates mehrere Anpassungsoptionen, mit denen Nutzer die Oberfläche nach ihren Vorlieben gestalten können.

Das Update iOS 26.2 vom Dezember 2025 adressierte diese frühen Kritikpunkte gezielt. Es verbesserte die Lesbarkeit und balancierte die Glaseffekte besser aus. Neue Nutzer finden nun Optionen, um die Uhr auf dem Sperrbildschirm zwischen „Glas“- und „Solide“-Stilen umzuschalten. In den Einstellungen unter „Anzeige & Helligkeit“ kann der Liquid-Glass-Effekt von „Klar“ auf „Getönt“ gestellt werden. Dies sorgt für ein undurchsichtigeres, farbigeres Erscheinungsbild. Wer es klassischer mag, findet in den Bedienungshilfen den Schalter „Transparenz reduzieren“. Er dämpft die Brechungseffekte und erhöht den Kontrast – das Interface fühlt sich dann älteren iOS-Versionen ähnlicher.

Blick nach vorn: Was kommt mit iOS 26.3?

Apple entwickelt iOS 26 kontinuierlich weiter. In dieser Woche testet das Unternehmen das kommende Update iOS 26.3, dessen zweite Developer Beta am 12. Januar 2026 veröffentlicht wurde. Die öffentliche Version wird für Ende Januar erwartet. Sie bringt eher praktische Funktionen als große Designänderungen.

Zu den in der Beta entdeckten Schlüsselfunktionen gehört ein neues Tool, das in Zusammenarbeit mit Google entwickelt wurde. Es soll Nutzern den Datentransfer vom iPhone auf ein Android-Gerät erleichtern. Das Update wird voraussichtlich auch neue Wetter-Hintergrundbilder einführen und Änderungen für Nutzer in der Europäischen Union enthalten, um der Digital Markets Act (DMA) zu entsprechen. Dazu könnte die Weiterleitung von Benachrichtigungen an Smartwatches von Drittanbietern gehören. Diese fortlaufenden Updates zeigen: Während das fundamentale Design von Liquid Glass steht, wird die Nutzererfahrung mit jedem neuen Release weiter verfeinert.

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