Apples, Design-Revolution

iOS 26: Apples Design-Revolution stößt auf zögerliche Nutzer

25.01.2026 - 00:04:12

Apples neues Betriebssystem iOS 26 stößt mit seinem Liquid-Glass-Design auf Widerstand. Die Nutzerakzeptanz liegt deutlich unter der des Vorgängers, während Apple bereits an Updates arbeitet.

Apples neues Betriebssystem iOS 26 polarisiert mit einem radikalen Design-Update und kämpft mit einer ungewöhnlich niedrigen Akzeptanz. Die im Herbst 2025 eingeführte „Liquid Glass“-Optik und neue KI-Batteriefunktionen spalten die iPhone-Gemeinde.

Der umstrittene „Liquid Glass“-Look

Das Herzstück von iOS 26 ist das „Liquid Glass“-Design. Es verleiht Icons, Menüs und Widgets einen durchscheinenden, mehrschichtigen Effekt. Diese erste große Optik-Überholung seit iOS 7 soll Tiefe erzeugen und die Grenze zwischen Software und Hardware verwischen. Doch der futuristische Ansatz hat einen Preis: Viele Nutzer klagten nach dem Release am 15. September 2025 über schlechte Lesbarkeit von Text in Benachrichtigungs- und Kontrollzentrum. Auf älteren Geräten wie dem iPhone SE traten zudem Performance-Probleme auf.

Apple reagierte mit Updates. Seit iOS 26.1 können Nutzer die Intensität des Designs anpassen – zwischen dem standardmäßigen „Klaren“ Look und einer kontrastreicheren „Getönten“ Option. Wer ganz auf Transparenz verzichten will, findet im Barrierefreiheits-Menü die bewährte „Transparenz reduzieren“-Einstellung.

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Intelligentes Batteriemanagement durch KI

Unter der Oberfläche setzt iOS 26 auf KI-getriebene Effizienz. Die neue Funktion „Adaptiver Energiesparmodus“ arbeitet dynamischer als der klassische Stromsparmodus. Statt pauschal Hintergrundaktivitäten zu drosseln, passt das System Prozessorleistung und Bildschirmhelligkeit in Echtzeit an – etwa während intensiver Tasks wie Gaming oder Videobearbeitung. So soll Energie gespart werden, ohne das Nutzererlebnis stark zu beeinträchtigen. Verfügbar ist diese Funktion allerdings nur für iPhone 15 Pro und neuere Modelle.

Zusätzlich zeigt iOS 26 die geschätzte Ladezeit bis zur vollen Batterie direkt auf dem Sperrbildschirm an. Überarbeitete Einstellungen bieten mit einem farbcodierten Diagramm klare Einblicke in das tägliche Nutzungsverhalten. Hoher Verbrauch wird orange, niedriger blau markiert.

Zögerliche Akzeptanz und Marktreaktion

Die Reaktionen schlagen sich in ernüchternden Zahlen nieder. Daten von Anfang Januar 2026 zeigen: Nur rund 18,1 Prozent der iPhone-Nutzer sind auf iOS 26 umgestiegen. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte der Vorgänger iOS 18 zur gleichen Zeit bereits eine Akzeptanz von etwa 77,1 Prozent. Analysten führen die Zurückhaltung direkt auf das polarisierende Design zurück.

Während einige Nutzer den frischen Look loben, schreckten die anfänglichen Berichte über Leseprobleme und Performance-Einbrüche viele ab. Apple weist darauf hin, dass Leistungseinbußen in den ersten 48 bis 72 Stunden nach einem Major-Update normal sein können – während das Telefon im Hintergrund optimiert. Das Unternehmen feilt weiter am System; die aktuellste öffentliche Version ist iOS 26.2 vom Dezember 2025.

Ausblick: Was kommt als Nächstes?

Apple arbeitet bereits an der nächsten Iteration. iOS 26.3 befindet sich in der Beta-Testphase und soll Ende Januar oder Anfang Februar 2026 erscheinen. Geplant sind ein neues Tool zum Daten-Transfer von iPhone auf Android-Geräte sowie Vorbereitungen für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des RCS-Messaging-Standards.

Für iOS 26.4, erwartet im März oder April 2026, sind größere KI-Verbesserungen im Gespräch. Berichte deuten auf eine personalisierte und kontextbewusstere Version von Siri hin, die teilweise von Googles Gemini-Technologie profitieren könnte. Wie Apple auf das Nutzerfeedback reagiert und das System weiterentwickelt, wird die Tech-Branche genau beobachten.

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