KI-Playlists, Emojis

iOS 26.4: Neue KI-Playlists, mehr Emojis – aber Siri 2.0 fehlt

11.03.2026 - 00:49:18 | boerse-global.de

Die vierte Beta von iOS 26.4 bringt KI-gesteuerte Musiklisten und Video-Podcasts, verzichtet jedoch auf RCS-Verschlüsselung und lässt Siri 2.0 weiter warten.

iOS 26.4: Neue KI-Playlists, mehr Emojis – aber Siri 2.0 fehlt - Foto: über boerse-global.de
iOS 26.4: Neue KI-Playlists, mehr Emojis – aber Siri 2.0 fehlt - Foto: über boerse-global.de

Apple hat die vierte Beta von iOS 26.4 veröffentlicht. Sie bringt KI-gesteuerte Musiklisten und neue Emojis, zeigt aber auch, wo der Konzern hinterherhinkt: Die Verschlüsselung für RCS-Nachrichten ist gestrichen, und auf Siri 2.0 wartet man weiter.

Die Software, die Entwicklern und öffentlichen Beta-Testern seit dem 9. März 2026 vorliegt, bereitet den Boden für den stabilen Release im Frühjahr. Sie läuft erstmals auch auf dem neuen iPhone 17e und dem M4-iPad Air. Doch während einige lang ersehnte Funktionen endlich kommen, fallen zwei zentrale Ankündigungen durch.

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KI erstellt Playlists, Podcasts werden videotauglich

Ein Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz in den Medien-Apps. Apple Music erhält mit „Playlist Playground“ ein mächtiges neues Werkzeug. Nutzer können per Texteingabe Playlists generieren lassen – etwa für „entspanntes Joggen“ oder „melancholische Abendstimmung“. Die KI kuratiert die Titel, die man anschließend per Chat nachjustieren kann. Optisch schaltet die App auf ein dynamisches, farbig an das Albumcover angepasstes Vollbild-Design um.

Auch Apple Podcasts rüstet für die Video-Ära auf. Die App unterstützt nun HTTP Live Streaming (HLS). Das ermöglicht fließende Übergänge zwischen Video- und Audiowiedergabe, Offline-Downloads von Videos und eine automatische Qualitätsanpassung. Ein klarer Schachzug gegen Plattformen wie YouTube.

Neue Emojis und Sicherheit – mit Abstrichen

Sichtbar für alle Nutzer sind die neuen Emojis. Das Update bringt unter anderem eine Posaune, eine Schatztruhe, ein „Bigfoot“-Wesen und einen Erdrutsch auf die Tastatur. Bestehende Symbole werden inklusiver: Wrestler und Tänzer mit Hasenohren gibt es nun in weiteren Hauttönen, die Balletttänzerin in einer geschlechtsneutralen Variante.

In den Einstellungen unter „Bedienungshilfen“ wurde die Option „Hervorhebungs-Effekte reduzieren“ in „Helle Effekte reduzieren“ umbenannt. Sie dämpft das aufflackernde Liquid Glass-Design von Buttons und Tastatur.

Bei der Sicherheit gibt es Licht und Schatten. Positiv: Der Diebstahlschutz ist jetzt standardmäßig aktiviert. Er verlangt zusätzliche Biometrie-Checks, wenn das iPhone nicht an einem vertrauten Ort ist. Ein Rückschritt ist dagegen der Stopp der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS. Nach Tests in früheren Betas ist die Funktion in Beta 4 komplett verschwunden. Cross-Plattform-Nachrichten zwischen iPhone und Android bleiben damit vorerst unverschlüsselt. iMessages sind davon nicht betroffen.

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Siri 2.0 bricht Apple's Verzögerungs-Rekord

Die auffälligste Lücke im Update ist jedoch das Fehlen von Siri 2.0. Die mit generativer KI ausgestattete Neuauflage des digitalen Assistenten wurde bereits im Juni 2024 angekündigt. Seitdem sind über 638 Tage vergangen – ein neuer Negativrekord bei Apple. Sogar das gescheiterte Ladegerät AirPower wurde nach „nur“ 563 Tagen abgesagt.

Experten deuten die Verzögerung als Zeichen für immense technische und datenschutzrechtliche Hürden. Apple scheint zu kämpfen, eine vollständig auf dem Gerät verarbeitende KI-Assistenz zu realisieren. Der Marktkonsens geht nun davon aus, dass Siri 2.0 frühestens mit iOS 26.5 oder sogar erst mit iOS 27 erscheint. Der Druck auf den Konzern wächst, während Wettbewerber ihre KI-Lösungen längst ausrollen.

Release im Frühjahr – Warten auf die großen Würfe

Die finale Version von iOS 26.4 wird für Ende März oder Anfang April 2026 erwartet. Sie wird sich vor allem auf die Stabilität der neuen KI-Funktionen und des Podcast-Videoplayers konzentrieren.

Die Agenda für die kommenden Updates steht damit fest: iOS 26.5 und darüber hinaus müssen liefern, was jetzt fehlt – die verschlüsselte RCS-Kommunikation und den revolutionierten Siri. Bis dahin bleibt iOS 26.4 ein solides, aber evolutionäres Update, das den Alltag verbessert, ohne das System grundlegend zu verändern.

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